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Erfolgreiche Newsletter erstellen, die gelesen werden [15 Tipps]

Erfolgreiche Newsletter erstellen, die gelesen werden [15 Tipps]

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Willst du erfolgreiche Newsletter erstellen, die gelesen werden? Mails, die nicht sofort im Papierkorb landen, sondern deine Leser begeistern? Nachrichten, auf die die Empfänger deiner Mailings ungeduldig warten, bis sie endlich im Posteingang landen?

Großartig.

Ich gebe dir 15 Tipps. Du musst sie nur noch umsetzen.

Interessiert?

Dann schauen wir uns gleich an, was du erfahren wirst.

 

 

Was ist ein Newsletter?

Ein Newsletter ist ein elektronisches Rundschreiben, das regelmäßig, per E-Mail versandt wird. In den meisten Fällen geschieht dies mit professionellen E-Mail-Marketing-Tools.

Diese elektronischen Rundschreiben sind Bestandteil des E-Mail-Marketings, das wiederum ein Bereich des Online Marketings ist.

 

Wozu werden Newsletter verwendet?

Aus Sicht des Online Marketings ist es ein Tool, um Interessenten abzuholen und durch den Sales Funnel zu begleiten, mit der Absicht diese zu zahlenden Kunden zu machen.

Der Einsatz von Newslettern kann aber sehr unterschiedlichen Zwecken dienen.

  • Du kannst mit deinen Kunden in Kontakt bleiben
  • über Angebote und Sonderaktionen informieren
  • wertvolle Informationen und Inhalte zur Verfügung stellen, etc.

 

 

Newsletter Marketing – rechtliche Rahmenbedingungen

Email- oder Newsletter-Marketing ist eine der effizientesten Marketing-Formen – wenn es richtig eingesetzt wird.

Dazu gehört in erster Linie die Einhaltungen der rechtlichen Rahmenbedingungen (geregelt in § 107 des österreichischen Telekommunikationsgesetzes - TKG).

Langweilig, ich weiß.

Muss aber sein.

Die spannenden Tipps kommen gleich noch.

Halte dich an die rechtlichen Vorgaben. Das schützt dich vor empfindlichen Strafen. Und es macht dein E-Mail-Marketing effizienter, da die Einhaltung ein Zeichen von Seriosität ist.

Zusätzlich zum TKG gelten seit 25. Mai 2018 auch noch die Vorgaben der europäischen Datenschutzgrundverordnung. Damit langweile ich dich jetzt aber nicht. Lies dazu unseren Artikel DSGVO & Newsletter – alles zum Newsletterversand 2018

 


 

15 Tipps für erfolgreiche Newsletter, die gelesen werden

Als Online Marketing Agentur wissen wir, worauf es ankommt. Erfolgreiches Newsletter Marketing oder E-Mail-Marketing muss einige grundlegende Voraussetzungen erfüllen, damit es auch wirklich erfolgreich ist. Eine davon ist:

Deine E-Mails und Newsletter müssen von den richtigen Personen gelesen werden.

Daher ist mein erster Tipp:

 

1. Kenne deine Zielgruppe


kenne deine zielgruppe

 

Gut 50 % der E-Mails und Newsletter in meinem Posteingang landen ungelesen im Papierkorb. Warum? Weil sie nicht relevant für mich sind.

Ich brauche keine Werbe-Mails von jemandem, der sich meine Adresse irgendwo gekauft hat. Auch keine Verkaufs-Mails, nur weil ich mir einmal ein White Paper heruntergeladen habe.

Was ich lese, sind Newsletter, zu denen ich mich eingetragen habe, weil mich das Thema interessiert. Weil ich mir weitere Informationen dazu erhoffe.

Genauso, wie mir, geht’s auch deinen Newsletter-Abonnenten.

Aus diesem Grund solltest du sie so genau wie möglich kennen lernen. Je genauer, desto besser. Wie nennt man das im Online-Marketing noch mal? Ach, ja. Eine Buyer Persona erstellen.

 


 

2. Kenne die Customer Journey deiner Leser

Wenn du eine Persona deiner Zielgruppe hast, dann kennst du schon mal deren Interessen.

Du weißt aber noch nicht, in welchem Stadium seiner Kaufentscheidung sich der einzelne Empfänger deiner Mailings befindet.

Sendest du einen Newsletter, der Links zu deinen Leistungs- oder Verkaufsseiten enthält, an jemanden, der nur auf der Suche nach Informationen ist, kann es schnell passieren, dass sich derjenige aus deiner Newsletter-Liste wieder austrägt.

customer journey

 

Lerne die Customer Journey deiner Leser kennen und versende Informationen für jeden Touchpoint (Berührungspunkt mit deinem Angebot) dieser Reise.

 


 

3. Schreibe relevante Newsletter

Je nachdem, wo sich deine Leser auf ihrer Reise befinden, brauchen sie andere Informationen.

Manche Personen haben sich vielleicht in deinen Newsletter eingetragen, weil sie eine Lösung für ihr Problem suchen. Erfülle die Hoffnung dieser Abonnenten, indem du ihnen in deinen Mailings aufzeigst, dass du diese Lösungen anbietest.

Ein anderer weiß zwar, was er will, aber noch nicht bei wem er kaufen soll. In dem Fall muss dein Newsletter davon überzeugen, dass dein Angebot das beste von allen ist.

Jemand, der kurz vor der Kaufentscheidung steht, braucht vielleicht nur noch ein paar Infos über Features oder Preise.

Der falsche Newsletter zum falschen Zeitpunkt und du läufst Gefahr, den Abonnenten zu verlieren.

inhalt irrelevant

 

Wie du wissen kannst, wo sich deine E-Mail-Empfänger auf ihrer Customer Journey befinden?

Du weißt es in den meisten Fällen nicht, aber deine Leser wissen es.

Erstelle für jeden Touchpoint eine Newsletter-Kampagne und eine eigene Landing Page (oder ein eigenes Formular zur Newsletter-Anmeldung) mit der Möglichkeit, sich in die Liste einzutragen.

Die Leser wissen dann schon, wo sie Ihre Kontaktdaten eintragen und erhalten dadurch nur Mailings und Newsletter, die für sie relevant sind.

Apropos Kontaktdaten eintragen.

 


 

4. Kein Newsletter ohne Double Opt-in

Versende nur an Personen, die sich tatsächlich in deine Newsletter-Liste eingetragen haben.

Klingt unspektakulär, ist aber enorm wichtig.

Spare dir das Geld für gekaufte E-Mail-Adressen.

Abgesehen davon, dass es laut TKG § 107 ohnehin unzulässig ist, Nachrichten zu Werbezwecken an Personen ohne vorherige Einwilligung zu senden, sind Mailings an diese Adressen nur sehr eingeschränkt Erfolg versprechend.

Hat sich ein Interessent in deine Newsletter-Liste eingetragen und seinen Eintrag mittels Double Opt-in bestätigt, hast du einen neuen Empfänger deines Newsletters gewonnen.

newsletter double opt in

 

Damit beginnt im Idealfall eine langfristige, vertrauensvolle Beziehung, die unaufhörlich gepflegt werden muss.

Sehen wir uns jetzt an, was du noch beachten musst, um erfolgreiche Newsletter zu erstellen, die gelesen werden und vom Empfänger nicht gleich in den Papierkorb entsorgt werden.

 


 

5. Nütze die AIDA-Formel

Das AIDA-Modell wird verwendet, um effektive Werbetexte zu schreiben. Es ist aber auch hervorragend dazu geeignet, um Newsletter zu erstellen, die gelesen werden sollen.

Und mal ganz ehrlich. Im Grunde sind unsere Newsletter ja nichts anderes, als eine unaufdringliche Art der Werbung für unser Angebot.

In Folge zeige ich dir, wie du das AIDA-Modell in deinen Newslettern einsetzt.

aida modell newsletter

 


 

5.1 So steigerst du die Öffnungsrate deiner Newsletter

Das erste, was die Empfänger deiner Mailings sehen, ist die Betreffzeile, bestehend aus dem Absendernamen, dem Betreff und einem Teaser. Um die Öffnungsrate zu erhöhen, musst du damit sofort auffallen.

newsletter betreffzeile

 

Und so machst du es:

 


 

5.1.1 Nutze eine echte Antwortadresse

Wenn du ein Vertrauensverhältnis zu deinen Empfängern aufbauen möchtest, ist eine echte Antwortadresse unverzichtbar.

Keine NOREPLY Adresse!

keine noreply adresse

 

Der Empfänger will bei Fragen oder etwaigen Problemen Kontakt mit dir aufnehmen. Wenn du diese Möglichkeit durch eine NOREPLY Adresse nicht bietest, ist das Vertrauen dahin.

Also: Wähle eine gültige Adresse mit einem echten Posteingang, der von dir oder einem Mitarbeiter regelmäßig gelesen wird.

 


 

5.1.2 Verwende einen vertrauenserweckenden Absendernamen

Die Betreffzeile ist dein Türöffner. Der Anwendername ist dein Personalausweis.

newsletter absendername

 

Würdest du jemandem die Türe öffnen, den du nicht kennst oder der sich nicht zu erkennen gibt?

Der Absendername sollte vertrauenswürdig sein und einen hohen Wiedererkennungswert haben.

Best Practice ist es, seinen eigenen Namen oder den Namen des Unternehmens zu verwenden. So weiß der Empfänger sofort, mit wem er es zu tun hat.

 


 

5.1.3 Schreibe verführerische Betreffzeilen

Das erste A der AIDA-Formel steht für Attention – also Aufmerksamkeit.

Mit einem verführerischen Betreff erregst du die Aufmerksamkeit deiner Abonnenten.

Der Betreff ist die Headline deiner E-Mail. Es gelten daher die gleichen Regeln, wie bei guten H1-Überschriften.

Wie du verführerische Überschriften (Betreffzeilen) schreibst, zeigen dir meine beiden deutschsprachigen Favoriten hier und hier.

 


 

5.1.4 Der Preheader – wecke mit dem ersten Satz das Interesse

Der zweite Teil der Betreffzeile ist der sogenannte Preheader. Der Preheader birgt enormes Potenzial, das Interesse der Empfänger deiner Mailings zu wecken.

Er bietet, wie der Betreff, einen Einblick in den Inhalt deines Newsletters, indem er die erste(n) Zeile(n) als Teaser nach oder unter dem Betreff anzeigt.

preheader

 

Verschenke dieses Potenzial, das der Preheader mit sich bringt, nicht.

Der Preheader ist eine Verlängerung deiner Betreffzeile. Nütze diese, indem du die ersten Zeilen deines Newsletters Interesse weckend gestaltest. Mache nicht den Fehler, einfach nur die Betreffzeile zu wiederholen.

Einschränkung: Die Länge ist auf etwa 100 Zeichen begrenzt. Nimm darauf Rücksicht. Packe in diese 100 Zeichen ein Benefit für deinen Leser rein. Oder irgendetwas anderes, das sein Interesse weckt.

Wenn du deine Hausaufgaben gut machst und die Betreffzeile perfekt gestaltest, erhöht sich die Klickrate unweigerlich. Deine Nachricht wird geöffnet und vom Empfänger gelesen.

Wenn du dich an die weiteren Tipps hältst ????

 


 

5.2 Nach dem Öffnen ist vor dem Weiterlesen

Hast du erst einmal die Aufmerksamkeit und das Interesse des Lesers durch gute Betreffzeilen geweckt, musst du sein Interesse aufrechterhalten.

Dazu sind die ersten paar Sätze deines Newsletters da. Für nichts anderes. Nur Interesse wecken und aufrechterhalten.

Dafür habe ich ein großartiges Beispiel für dich parat.

teaser

 

Das ist ein Teaser (Einleitungen) auf dem Blog von Brian Dean. backlinko.com

Stellen wir uns vor, wie diese ersten Zeilen in einem Newsletter aussehen würden. Ich habe den Teaser übersetzt und ein wenig als Newsletter verpackt.

newsletter beispiel

 

Ich persönlich würde den Newsletter lesen und ich würde den Link zum Artikel klicken.

Wie sieht’s bei dir aus?

Ok.

Du hast deine Leser durch einen verlockenden Betreff zum Öffnen gebracht und deine ersten Zeilen haben ihr Interesse geweckt. Du bist auf einem guten Weg.

Aber ein hervorragender Betreff und eine gute Öffnungs- oder Klickrate genügen noch nicht. Über kurz oder lang willst du deine Leser zu zahlenden Kunden machen. Habe ich recht?

Dann lasse uns gleich mit den nächsten Tipps weitermachen.

 


 

6. Verschenke (fast) dein gesamtes Wissen

Biete deinen Lesern alles, was du zu bieten hast. Naja, fast alles.

Stelle so viel Nutzen und Mehrwert zur Verfügung, dass deine Abonnenten gar nicht anders können, als deine Newsletter zu lesen.

Wenn du dich an folgende Regel hältst, musst du keine Angst davor haben, zu viel Informationen preiszugeben.

"Zeige auf WAS es braucht, um ein Problem zu lösen. Das WIE kann man gegen Bezahlung bei dir erwerben."

 


 

7. Schreibe kurze Newsletter

Ich weiß ja nicht, wie viele Mailings du pro Tag bekommst. Bei mir sind es gut 70-80.

Ziehe ich die Spams ab, bleibt noch immer eine ganze Menge davon über.

Wenn die zu lang sind, kann ich sie nicht alle lesen. Selbst, wenn ich wollte.

Kurze, knackige Nachrichten hingegen, lese ich. Wenn sie relevant für mich sind.

Ein sehr effizientes Rezept dafür hat VLADISLAV MELNIK von chimpify.de gefunden. Er schreibt kurze Teaser – meist die ersten Zeilen seiner Blogartikel – und verlinkt dann direkt dorthin.

Hier ein Screenshot:

kurze newsletter

 

Wollte man die Länge der Newsletter zuordnen, würde ich persönlich sagen: Für das B2B-Marketing sind kürzere Nachrichten besser geeignet. Geschäftsleute haben weniger Zeit.

 


 

8. Schreibe lange Newsletter

Das sieht jetzt so aus, als würde ich mir widersprechen.

Aber, warte mal.

Es gibt tatsächlich Newsletter, die sind lang, wie ein kurzer Blogartikel, und trotzdem werden sie gelesen.

Das Geheimnis: Storytelling und ein natürlicher Konversationston.

Erzähle eine Geschichte und ziehe deine Leser damit immer tiefer in deinen Text hinein. Schreibe so, als ob du dem Leser die Geschichte persönlich erzählen würdest. Wenn du es gut machst, gibt es kein Entkommen für deine Abonnenten. Im Gegenteil. Sie werden auf deine nächsten Newsletter ungeduldig warten.

Auch dafür habe ich ein gutes Beispiel. Walter Epp von schreibsuchti.de schreibt lange Newsletter, die gelesen werden. Und seine Newsletter-Liste wächst und wächst unaufhörlich.

Ein Grund dafür ist bestimmt, dass er im B2C-Marketing tätig ist. Privatpersonen nehmen sich die Zeit, die notwendig ist, solche langen Texte zu lesen.

Sollte es auch im B2B-Bereich funktionieren, dann lasse es mich wissen, Walter :) 

Hier ein Screenshot einer solchen „Storytelling-Mail“

lange newsletter

 

Ich gebe zu, ich bin einer von den Newsletter-Abonnenten von Walter und warte gespannt auf jede seiner laaaaaaaaaaangen Stories.

Kommt mal eine kurze Nachricht von ihm, bin ich fast ein wenig traurig. ????

 


 

9. Schreibe so viel, wie notwendig

Und jetzt kommt’s.

Egal, ob langer oder kurzer Newsletter – schreibe immer so viel, wie notwendig und so wenig, wie möglich.

Kürze deine Nachrichten nicht so weit, dass wichtige Informationen fehlen.

Strecke deine Nachrichten nicht unnötig mit Füllsätzen und Füllwörtern, nur um noch mehr zu schreiben.

Newsletter, die gelesen werden, enthalten alle notwendigen Informationen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ausnahme: Du verpackst deine Infos in Geschichten und schaffst es, die Newsletter-Empfänger durch Storytelling zu fesseln.

 


 

10. Verwende professionelle E-Mail-Marketing-Programme

Sorge dafür, dass deine Newsletter zuverlässig ausgeliefert werden.

Professionelle E-Mail-Marketing-Programme ersparen dir viel Arbeit und sorgen für eine zuverlässige Auslieferung deines Newsletters.

Die Kosten dafür sind relativ gering. Besonders für kleine Listen kosten sie kein Vermögen.

Video: Mailchimp Newsletter erstellen


 

Hier einige Anbieter:

Newsletter2go

Cleverreach

GetResponse

21 Newsletter-Tools für erfolgreiches E-Mail-Marketing

 


 

 11. „Ich hasse Spam“

Hast du diesen Satz auch schon unter dem einen oder anderen Anmeldeformular gelesen?

Und bist danach trotzdem mit Nachrichten und Newslettern zugespammt worden?

Bei mir fliegen solche Anbieter umgehend raus.

newsletter spam

 

Spamme deine Leser nicht voll.

Lasse die Leute warten. Nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz.

Liefere gute, relevante Inhalte. Biete Nutzen und Mehrwert.

Ganz nach dem Motto:

 


 

12. Kontinuität und Qualität statt Masse

Gehen wir von der Annahme aus, dass du die Abonnenten deines Newsletters zu zahlenden Kunden machen möchtest.

Dafür ist es notwendig, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Und das gelingt am besten durch Zuverlässigkeit und Qualität. Nicht durch Masse.

Du musst nicht jeden Tag versenden. Besonders dann nicht, wenn du nichts Nützliches zu sagen hast.

Finde stattdessen einen sinnvollen Rhythmus und ziehe diesen kontinuierlich durch.

Hast du jede Woche etwas Interessantes zu berichten, dann versende wöchentlich. Gibt es nur alle 14 Tage oder gar nur monatlich etwas Neues, dann passe deinen Rhythmus dementsprechend an.

Auf diese Weise wird dein Newsletter niemals als spammy empfunden. Im Gegenteil. Deine Abonnenten werden ihn zu schätzen wissen und vielleicht sogar weiterempfehlen.

 


 

13. Perfect Timing – Zeitpunkt des Versands

Neben all den Punkten, die ich bisher angeführt habe, spielt der Zeitpunkt des Versands eine wichtige Rolle dafür, ob deine Newsletter gelesen werden oder nicht.

Eine grobe Schätzung lässt sich von der Zielgruppe ableiten.

Im B2B-Bereich werden die üblichen Bürozeiten angebracht sein. Besonders haben sich die Wochentage Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bewährt.

Am Montag werden oft noch von der Vorwoche liegengebliebene Tasks erledigt und am Freitag wird meist noch schnell die eine oder andere Aufgabe fertiggestellt und man ist mit den Gedanken schon im Wochenende.

Im B2C-Bereich sind eher der Abend und das Wochenende günstige Versandtermine. Dann, wenn der Leser von der Arbeit nach Hause kommt und in Ruhe seinen Posteingang checken kann.

Willst du es ganz genau wissen, helfen dir die zuvor erwähnten professionellen Tools, wie Newsletter2go, Cleverreach, GetResponse, etc. Diese werten den Zeitpunkt des Öffnens der Nachrichten aus und versenden auf Wunsch terminiert.

newsletter perfect timing

 


 

14. Die Anrede - personalisieren oder nicht

Der Name ist ein Trigger. Er zieht die Aufmerksamkeit auf sich. So viel ist klar.

Nicht so klar ist hingegen, welche Reaktion die Namensnennung auslöst. Anziehung oder Ablehnung.

Ja, auch Ablehnung ist möglich. Ich habe schon beides erlebt.

Grundsätzlich empfinden wir es als positiv, wenn uns jemand mit dem Namen anspricht. Es vermittelt Nähe und Vertrautheit.

Doch ich habe auch schon erlebt, dass genau dieser Umstand, speziell bei neuen Abonnenten, ins Gegenteil umschlagen kann. Aus zweierlei Gründen.

  1. Die persönliche Anrede mit dem Namen (oftmals sogar nur mit dem Vornamen) von einer fremden Person wird als befremdlich und unangenehm empfunden.
  2. Die Personalisierung – also der Name in der Betreffzeile oder sonst wo im Text – weist auf eine Automatisierung hin und ist somit nicht gerade vertrauensfördernd.

Unangenehm wird es, wenn die Personalisierung nicht richtig funktioniert und so etwas wie [vorname] oder [first name] zu sehen ist.

Solltest du dich für eine Personalisierung entscheiden, sollte es so aussehen:

newsletter personalisierung 1

 

So sollte es nicht aussehen:

newsletter personalisierung 2

 

Wir, bei ithelps, verzichten auf eine Personalisierung und triggern die Aufmerksamkeit durch andere wirksame Signale.

 


 

15. Der Footer – hier geht’s ums Vertrauen

Binde in den Footer (unterster Bereich deines Newsletters) dein Impressum, den Namen und die Kontaktdaten einer Ansprechperson ein.

Auch kannst du hier Referenzen angeben und auf weitere interessante Inhalte deiner Website verweisen.

Außerdem gehört hier ein Link zum Abmelden hin. Das ist rechtlich so vorgeschrieben.

Mit diesen Tipps wirst du nie mehr das Problem haben, dass deine Newsletter nicht gelesen werden.

Doch da gibt’s doch noch etwas.

Was, wenn deine Nachricht bis zum Schluss gelesen wurde? War das alles? Oder kommt noch etwas?

Klar kommt noch etwas:

 


 

Der CALL TO ACTION

Du verfolgst mit deinem Newsletter Marketing bestimmt ein Ziel.

Dieses Ziel musst du kommunizieren. In Form einer Handlungsaufforderung, wie der Call to Action auf Deutsch genannt wird.

Du willst, dass dein Leser einem Link zu einem deiner Blogartikel folgt. Dann fordere ihn dazu auf: JETZT DEN ARTIKEL LESEN!

Du willst, dass er dein Angebot auf deiner Webseite besucht. Dann kommuniziere das: JETZT ANGEBOT ANSEHEN!

Grundsätzlich befindet sich der CTA am Ende der Nachricht. Bei langen Newslettern kannst du aber mehrere (2-3) Handlungsaufforderungen im Text verteilen.

In einem reinen Text-Newsletter handelt es sich um Hyperlinks. Beim HTML-Format kann es am Ende durchaus auch ein auffälliger Button sein.

cta button

 

Wenn du zuvor alles richtig gemacht hast, wird dein CTA geklickt werden.

 


 

Der perfekte Newsletter - Fazit

Wie du siehst, musst du viele Faktoren beachten, um erfolgreiche Newsletter zu erstellen, die gelesen werden.

Wenn ich dir nur 3 Tipps geben dürfte, dann wären es diese:

  1. Kenne deine Zielgruppe
  2. Liefere höchste (relevante) Qualität
  3. Vermeide Spam

Beachtest du diese 3 Punkte, bist du schon auf einem guten Weg. Befolgst du auch noch die anderen Tipps, die ich dir gegeben habe, steht einem erfolgreichen Newsletter nichts mehr im Wege. Du wirst erfolgreiche Newsletter erstellen, die geöffnet, gelesen und abonniert werden.

Jetzt bist du dran!

Ich würde mich freuen, von dir zu hören:

Was ist dein Nummer 1 Tipp aus diesem Artikel?

Oder, vielleicht hast du eine Frage oder noch einen Tipp.

Wie auch immer, lass es mich wissen, indem du einen kurzen Kommentar hinterlässt.

Ich werde jeden Kommentar und jede Frage persönlich beantworten.

 

 

 

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