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SEO-Mythen

Die 32 größten SEO-Mythen entlarvt und entkräftet

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Bestimmt hast du auch schon einige SEO-Mythen gehört - bewusst oder unbewusst. Vielleicht hast du sogar einige dieser Mythen verinnerlicht, wendest diese bei der SEO deiner Website an und wunderst dich darüber, dass du keine Rankings in Google erreichst.

Damit räumen wir in diesem Artikel ein für allemal auf. Wir entlarven und entkräften sie, damit einer guten Suchmaschinenoptimierung deiner Website nichts mehr im Wege steht.

 

Wir sind eine Agentur für Suchmaschinenoptimierung in Wien und wir kennen sie alle, die SEO-Mythen und Irrtümer bei der Optimierung einer Website.

32 davon entlarven wir jetzt mit dir gemeinsam und erklären, was du stattdessen tun soltest.

 

SEO (Suchmaschinenoptimierung) hat sich im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte von 1998 bis 2018 deutlich verändert. Alleine in den letzten Jahren hat Google einige Male seinen Algorithmus angepasst, nach welchem das Ranking der Suchergebnisse erfolgt.

Mit jedem Refresh werden Rankingfaktoren anders gewichtet. Mit jedem Update ändern sich auch die Faktoren, die das Ranking deutlich beeinflussen.

Daher ändern sich auch laufend die SEO-Maßnahmen, die eine Seite möglichst weit vorne in der Suche platzieren. Dennoch oder gerade deswegen haben sich über die Jahre einige Mythen gebildet und halten sich teilweise immer noch hartnäckig.

Manche dieser Mythen beinhalten teilweise Wahrheiten, andere sind schlicht und einfach falsch. Eines haben sie aber gemeinsam: folgt man ausschließlich den Mythen, ist es kein professionelles SEO.

 

Mythos 1: Ich muss meine Webseite bei vielen Suchmaschinen anmelden

Für Google selbst brauchst du keine Anmeldung. Sobald Links von anderen Seiten auf deine Seite verweisen, wird sie von Google erkannt.

Die anderen Suchmaschinen nehmen einen viel geringeren Marktanteil ein, sind also nicht so wichtig. Solange sie jedoch kein Geld dafür verlangen, ist es kein Fehler, die eigene Webseite in den Suchindex einzutragen.

Mehr Infos: Muss man sich bei Suchmaschinen anmelden?

 

Mythos 2: Sobald meine Seite online ist, erscheine ich in der Google Suche

Es braucht mitunter einige Zeit, bis deine Webseite in der Google Suche erscheint. Zunächst muss sie vom Google Bot indiziert und danach als wertvoll eingestuft werden.

Neue Seiten brauchen daher aus diesen zwei Gründen länger, bis sie in den Suchergebnissen aufscheinen. Eine einfache Möglichkeit, die Seite schneller indexieren zu lassen ist der Abruf wie durch Google.

Weiterführende Infos: Google findet meine Seite nicht – 6 typische Probleme und Lösungen

 

Mythos 3: Wenn ich meinen Namen eingebe, scheint meine Seite auf, ich werde also gefunden

Eine Suchmaschine dient vor allem dazu, Seiten zu finden, die man noch nicht kennt. Wenn die URL der gewünschten Seite bereits bekannt ist, braucht es eigentlich keine Suche mehr.

Die Suche dient dazu, zu einer gewissen Suchanfrage Ergebnisse zu erhalten. Niemand sucht nach einem Firmennamen, wenn er das Unternehmen noch nicht kennt. 

Deine Webseite soll das Suchergebnis sein, also muss die Suchanfrage eine andere sein, als dein Name. Und dennoch sollen Leute auf deine Seite kommen. Wie das geht, das ist SEO.

Hier kannst du das Ranking deiner Seite abfragen: https://derdigitaleunternehmer.de/google-ranking-check/

 

Mythos 4: Ranking gut, alles gut

Ein gutes Ranking alleine ist erst der halbe SEO-Weg.

Erst wenn auch die Suchintention der User getroffen wird, erhöht sich die Klickrate. Die Webseite soll ja Conversions generieren und nicht nur gut ranken.

Wenn die Keywords unpassend gewählt sind, der Seiteninhalt nicht zu den Keywords passt oder die Seitenbeschreibung nicht wirklich ansprechend ist, werden die Nutzer die Seite schnell wieder verlassen oder sie gar nicht erst anklicken. Daher müssen auch deine Inhalte gut sein.

Die User Experience steht ebenfalls im Vordergrund, denn der User muss sich auf deiner Seite wohlfühlen und gut zurechtfinden. Dazu solltest du die Webseite auf jeden Fall mobilfreundlich gestalten, da immer mehr Nutzer über das Smartphone surfen.

 

Mythos 5: SEO ist ein dreckiges Geschäft

Google arbeitet effektiv daran, unsaubere SEO Praktiken (Black Hat SEO) aus den Suchergebnissen zu eliminieren, sodass eine gute SEO-Agentur ohne saubere Praktiken (White Hat SEO) heutzutage keinen Erfolg mehr haben kann.

Ganz im Gegenteil: Black Hat Methoden werden durch Ranking-Verlust oder gar Entfernung aus dem Index abgestraft.

Versteckte Weiterleitungen, unsichtbare Keywords und Links durch gleiche Text- und Hintergrundfarbe, Duplicate Content durch das Kopieren von fremden Texten und Backlinks von irrelevanten Seiten sowie Keyword Stuffing werden von Google negativ gewertet.

 

Mythos 6: Google Tools beeinflussen mein Ranking

Google Analytics

Google sammelt schon mit dem Chrome Browser und Android genug Daten seiner Nutzer. Wenn es sein kostenloses Tool Analytics ebenfalls miteinbeziehen würde, würde das Google PR-mäßig schaden und außerdem das Produkt Analytics aufs Spiel setzen.

Mehr Info: Google-Analytics GA Ranking Einfluss | SEO-Tipps kostenlos

 

Google MyBusiness

Ein Eintrag bei Google My Business hat keinen Einfluss auf das Ranking. Dennoch kannst du Google My Business für dich nutzen und damit die Voraussetzungen dafür schaffen, dass dein Ranking steigt.

Baue ein lokales Linknetz auf, beziehe Social-Media-Seiten mit ein, kümmere dich um eine gute Beschreibung, gib deine Kontaktdaten und deine URL ein und animiere deine Kunden zu Bewertungen.

Lies hier, wie du Google My Business optimierst.

 

Google Ads / Adsense

Die Verwendung von Google Ads und Adsense haben keinen direkten Einfluss auf das Ranking. Zwar kommt es manchmal zu Korrelationen, allerdings besteht kein kausaler Zusammenhang.

Wenn natürlich eine Google-Ads-Kampagne gut aufgebaut und durchgeführt wurde und die dazugehörige Webseite sowohl die Kundenerwartung als auch die Userfreundlichkeit erfüllt, wird das durch andere Werte, wie Verweildauer und Conversions, zu einem besseren Ranking in der organischen Suche führen.

Eine Google-Ads-Kampagne alleine hat keine Auswirkungen auf das Ranking.

Weiterführende Infos:

Wirkt sich Google AdWords auf das organische Ranking aus?

Do AdWords and AdSense Affect SEO Rankings?

 

Video zum Einfluss von Google Ads auf das Ranking

 

Video: Rankt Google Webseiten, die AdSense eingebettet haben, höher?

 

Google Search Console (früher Webmaster Tools)

Die Search Console beeinflusst das Ranking nicht und auch das Einreichen der Sitemap hat keinen direkten Einfluss auf das Ranking.

Allerdings hat Google die Sitemap vor allem aus zwei Gründen eingeführt:

  1. Einerseits sollen unsaubere Praktiken verhindert werden, indem Webmaster die Seiten direkt einreichen können und somit von den Google Bots ohne weitere Manipulationen gecrawlt werden können.
  2. Andererseits können auf diese Weise Seiten schneller indiziert werden und neue Seiten müssen nicht bis zum nächsten Crawl warten, um in den Google Index aufgenommen zu werden.

In der Search Console erhält der Webmaster außerdem wichtige Informationen über die Bewertung der URL.

Mehr darüber erfährst du im Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) 

 

Mythos 7: Je öfter meine Seite gecrawlt wird, desto besser ist mein Ranking

Wichtig im Hinblick auf das Crawlen sind vor allem zwei Dinge:

  1. Eine gute interne Verlinkung, damit der Google Bot alle wichtigen Seiten erreichen kann, sowie ein Blockieren von sinnlosen Seiten.
  2. Eine klare Struktur der Webseite. Diese nutzt gleichzeitig den Besuchern.

Wenn sich die Seite jedoch grundlegend ändern, kannst du die aktuellen Inhalte mittels Sitemap und Search Console schneller indexieren lassen. Ansonsten hat ein häufigeres Crawlen keinen Einfluss auf das Ranking.

Ein guter Artikel dazu: Hilf Google beim Crawling: Wichtige Tipps für die Indexierung 

 

Mythos 8: Beim SEO muss man einfach nur ein paar KEYWORDS eingeben

Ja, Keywords sind wichtig. Wie soll Google sonst bewerten, ob deine Webseite zu den Suchanfragen passt?

Aber das ist noch nicht genug. Die Webseite muss auch inhaltlich zu der Suchanfrage passen, damit der Nutzer auf der Seite bleibt.

Wenn deine Seite auf einzelne Keywords mit hohem Suchvolumen optimiert ist, die Intention der Suchanfrage jedoch nicht durch relevante Inhalte getroffen wurde, werden zwar viele User auf deine Seite kommen, aber auch häufig wieder abspringen. Guter Inhalt ist also wichtig.

Mindestens genau so wichtig wie die Keywords selbst sind dessen Synonyme und relevante, zum Thema gehörige Begriffe. Google ist bereits sehr gut darin, diese zu erkennen und setzt voraus, dass eine Webseite mit Mehrwert für den Nutzer diese beinhaltet.

Mehr darüber im Glossar von Evergreen-Media.

 

Mythos 9: Im Text müssen möglichst viele Keywords platziert werden

Seit dem Austin Update 2004 sind auch außertextliche Seiteninhalte wichtig.

Das sinnlose Aneinanderreihen von Keywords („Keyword-Stuffing“) oder hellgraue Keywords auf weißen Hintergrund straft Google seit dem Panda Update 2015 ab. Das heißt, dass Google die Seite abwertet, wenn das Keyword zu oft vorkommt.

Mehr Information dazu: Die perfekte Keyworddichte! Wie oft muss ich ein Suchwort wiederholen?

 

Mythos 10: Keywords müssen besonders am Anfang einer Seite oft vorkommen

Früher war es so, dass die Keywords vor allem an den Anfang des Textes verteilt werden sollten. Momentan hingegen steigt eine Seite im Ranking, wenn Keywords über den gesamten Inhalt verteilt sind, da so der gesamte Inhalt relevant ist und dadurch besser bewertet wird.

Mehr zum Thema Keywords

 

Wo sollten relevante Suchbegriffe vorkommen?

  • Title Tag
  • Meta Description
  • H1-Überschrift
  • Im ersten und letzten Absatz
  • Zwischenüberschriften
  • ALT-Attribut von Bildern

 

Mythos 11: Keywords in Metatags verbessern das Ranking

In den Meta-TAGS lassen sich Keywords im Quelltext der Seite platzieren. Dies hat aber auf das Ranking keinen Einfluss, weil dies schon vor 20 Jahren überstrapaziert wurde, wie von Google schon 2009 bestätigt wurde: https://webmasters.googleblog.com/2009/09/google-does-not-use-keywords-meta-tag.html.

Es hilft also nicht, möglichst viele Keywords in den Meta-TAGS zu platzieren.

 

Ich sehe das so: Den Meta-Keyword-Tag kannst du total vergessen. Der interessiert Google schon lange nicht mehr. Wo dein Keyword jedoch platziert werden sollte, ist der Title deiner Seite und u. U. noch die Meta-Beschreibung. Es hat zwar keinen direkten Einfluss auf das Ranking, zeigt aber Google, wie auch den Google Usern, dass deine Seite in Bezug auf die Suchanfrage relevant ist.

Doch auch hier gilt: Wenn dein Title und deine Metabeschreibung nicht zum Inhalt deiner Seite passen, werden User die Seite schnell wieder verlassen. Und diesen Wert – die Absprungrate oder Return to SERP Rate - misst Google sehr wohl und bezieht ihn ins Ranking mit ein. Sowohl die Metabeschreibung als auch der SEO Title sollten also wohl durchdacht sein.

Hier erfährst du mehr: Die wichtigsten Meta-Tags für Suchmaschinenoptimierer 

 

Mythos 12: Keyworddomains ranken besser

Früher hatten Keyworddomains einen großen Rankingvorteil. Teilweise und in geringerem Ausmaß gilt das noch heute für die exakte Keyworddomain. Für den Markenaufbau ist es hingegen hinderlich, das Keyword im Domainnamen zu haben.

Unsere Kollegen von Bambule Webdesign sagen: Keyword-Domains ranken nicht besser

 

Mythos 13: Es darf nur eine H1 Überschrift geben

Seit HTML5 2013/2014 kann jeder Bereich einer Seite eine H1 haben, wenn die Seite in Unterbereiche strukturiert ist. Hier ist vor allem der Inhalt wichtig und dass der User die Seite als relevant empfindet.

Für SEO ist es sinnvoll, wenn die jeweilige URL zusätzlich ein Hauptthema hat, das zum Beispiel auch im Title-TAG eingetragen ist.

Erfahre mehr über mehrfache H1 TAGS im HTML5 Zeitalter (englisch)

 

Mythos 14: Bei der Bilderoptimierung reicht es, Alt-Attribute zu setzen

Der Alt-Tag wird verwendet, um das Bild durch einen Alternativtext zu beschreiben, falls dieses nicht angezeigt werden kann.

Außerdem ist der Alt-Tag auch für die Barrierefreiheit des Inhalts wichtig, da auf diese Weise ein Bild auch Usern beschrieben werden kann, die ein Bild tatsächlich nicht sehen können.

Im Alt-Tag lassen sich außerdem Keywords und Suchbegriffe unterbringen, die zum Inhalt passen. Google kann dann das Bild thematisch einordnen. Doch mit dem Alt-Tag alleine ist es nicht getan.

Wie bei jeder Art von Content gilt, je origineller und hochwertiger und technisch sauberer, desto besser.

 

Technik:

  • Der Dateiname sollte beschreibend sein, und durch Bindestrich getrennte Wörter in Kleinschreibung beinhalten.
  • Für den Title-Tag, der erscheint, wenn der Nutzer mit der Maus übers Bild fährt, gibt man am besten den Dateinamen in normaler Schreibweise an.
  • Um die Ladegeschwindigkeit bei möglichst großer Bildgröße möglichst gering zu halten, sollten die verwendeten Bilder komprimiert sein.
  • In unserem Artikel Bilder SEO optimieren erfährst du alles über Bilderoptimierung.

 

Inhalt:

Auch bei Bildern legt Google Wert auf einen einzigartigen Content. Du solltest also nach Möglichkeit eigene Bilder verwenden. Wichtig ist vor allem, dass die Bilder tatsächlich zum Kontext der Seite passen, also zum Thema der Seite.

Auch die Platzierung der Bilder muss stimmen. Teilweise kann Google den Inhalt von Bildern erkennen, du kannst jedoch dadurch unterstützen, dass du das Bild in das passende (textliche) Umfeld einbindest.

Jedes Bild sollte nur einmal hochgeladen werden, kann aber mehrfach einbettet werden. Mit AutoML in der Beta Version kannst du deine Bilder testen.

 

Mobile Geräte und Urheberrechte:

Google hat im Februar 2018 den Button „Bild anzeigen“ aus der Suche entfernt, um den Diebstahl von Bildern zu erschweren.

User werden nun direkt auf die Webseite geleitet und können so auch Informationen zum Urheberrecht leicht einsehen.

Da der Zugriff auf Webseiten meist über Mobilgeräte erfolgt, ist auch aus SEO-Sicht eine möglichst hohe Ladegeschwindigkeit einer Seite und deren Bildern wichtig, da die User über die Bildersuche dem organischen Traffic zugeordnet werden.

 

Mythen zum Userverhalten

Mythos 15: Likes beeinflussen direkt das Ranking

Google bezieht Facebook-Likes ausdrücklich nicht ins Ranking ein. Twitter und Google haben zwar seit Februar 2015 eine Kooperation, wodurch Google Zugriff auf den Tweet-Strom hat, auf Facebook hat Google allerdings keinen direkten Zugriff.

Außerdem sind Interaktionen in sozialen Netzwerken leicht zu manipulieren.

Ja, gut rankende Seiten haben viele Likes. Aber das liegt daran, dass gute Inhalte gerne geteilt oder verlinkt werden. Und Links sind nach wie vor unter den wichtigsten Rankingfaktoren, wie du im Artikel Google bekräftigt, dass Facebook-Likes kein Rankingfaktor sind von SEO SüdWest nachlesen kannst. 

 

Mythos 16: Kürzere Aufmerksamkeitsspannen erfordern kürzere Ladezeiten

Es ist ein Mythos, dass sich die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer verringert hätte und daher die Ladezeit auf mobilen Geräten wichtig sei. Onlinemarketing.de erklärt, warum wir eine höhere Aufmerksamkeitsspanne als Goldfische haben

Aufmerksamkeit ist aber tatsächlich abhängig von der Aufgabe und vom Interesse.

Ein User, der nach einer spezifischen Suche auf deiner Webseite landet, wird auch eine längere Ladedauer deiner Seite in Kauf nehmen, während ein User nach einer eher allgemeinen Suche deine Seite bei langer Ladedauer eher rasch wieder verlassen wird.

Die Ladegeschwindigkeit zu verkürzen ist also nur ein Aspekt. Genauso wichtig ist es, den Inhalt auf die Suchintention zu optimieren und insgesamt eine gute User Experience über Mobilgeräte zu bieten.

 

Mythos 17: häufige Aktualisierungen verbessern das Ranking

In tagesaktuellen Bereichen ist ein aktueller Inhalt ein Wettbewerbsvorteil. In anderen Bereichen kann ein zu häufiges Aktualisieren zu einer kurzfristigen Zurückstufung führen.

Warum? Content sollte nicht um des Aktualisierens willen erneuert werden, sondern weil es dem User einen Mehrwert bietet.

Daher: Es geht nicht um die Häufigkeit, sondern um die Relevanz der Aktualisierung.

Das behauptet Worldsites im Artikel Wie oft Inhalte aktualisieren und überarbeiten? Und wir stimmen dem uneingeschränkt zu.

 

Mythos 18: Der PageSpeed-Score ist die Ladegeschwindigkeit

Der Page Speed Wert selbst ist für Google nicht relevant, denn der Page-Speed-Wert und die Ladegeschwindigkeit der Seite sind zwei unterschiedliche Dinge. Der Webmaster kann jedoch aus dem Page-Speed-Wert Schlüsse ziehen, um die Seite zu optimieren.  

Lies hier, wie du deine Webseite mithilfe von Google Pagespeed Insights optimierst.

Allerdings werden hier oft Maßnahmen vorgeschlagen, die für große Seiten kaum von wirtschaftlicher Relevanz sind, während kleinere Webseiten an die Best Practice herangeführt werden. In vielen Fällen kommt man bei einer Optimierung der Performance an einem Redesign der gesamten Website nicht vorbei. Erfahre mehr dazu in: Darum hat die New York Times nur einen PageSpeed Insights-Score von 52

Was nach den Updates 2018 tatsächlich relevant ist, ist die Ladegeschwindigkeit der Seite und hier besonders für den mobilen Bereich. Hauptaugenmerk sollte auf eine optimale Ladegeschwindigkeit in der mobilen Ansicht gelegt werden.

Seit 2010 ist die Ladegeschwindigkeit für Desktops ein Rankingfaktor, seit 2018 auch für die mobile Version, wobei Entwickler lange Zeit hatten, sich darauf vorzubereiten.

Mehr Infos darüber: Google Speed Update & Lighthouse Insights

 

Mythos 19: Ich brauche unbedingt einen Blog

Nicht in jedem Fall, denn ein Blog macht nur Sinn, wenn er zur Seite passt und auch regelmäßig betreut werden kann. Und die Betreuung ist aufwendig und zeitintensiv:

  • Thema finden
  • Keyword festlegen
  • umfangreiche Recherche
  • Text schreiben
  • gründliche Korrektur
  • gut strukturiertes Formatieren
  • technisch sauberes Onlinestellen

Unsere Blogartikel erscheinen alle zwei Wochen, und wir arbeiten als Team. Ein Artikel braucht gut und gerne 10 – 15 Stunden.

Hast du oder dein Team diese Zeit zur Verfügung, dann macht ein Blog jedoch tatsächlich Sinn.

 

Mythos 20: Duplicate Content wird abgestraft

Hier ist eine Unterscheidung zwischen Abstrafungen und Abwertung wichtig.

  • abgestrafte Seiten verschwinden aus der Suche
  • abgewertete Seiten sinken lediglich in den Rankings

Bei einer Dublette innerhalb der eigenen Website entscheidet sich Google in den meisten Fällen für die stärkere der Varianten.

Bei externen Dubletten wird meist die Original-Seite bevorzugt, währen die anderen Seiten im Ranking abfallen.

Bei internen Dubletten behindern die Seiten einander außerdem durch die Wegnahme von Signalen (Kannibalisierung).

Mehr zum Thema Duplicate Content.

 

Mythos 21: Je länger ein SEO-Text ist, desto besser

Unter den Top 5 Positionen haben die Texte im Schnitt etwa 2000 Wörter, während auf den Positionen 6-10 die Texte im Schnitt etwa 1500 Wörter lang sind. Das schreibt auch Toggl in seinem Artikel How Long Should a Post Be?

Das heißt aber nicht, dass alleine die Länge der Texte zählt. Wie MOZ hier sehr gut beschreibt: Why Content Marketing's Future Depends on Shorter Content and Less Content

Wichtig ist der Wert des Textes für den User. Wenn ein langer Text keine Informationen bietet, sondern lediglich inhaltsfreie Phrasen, wird auch der User nicht lange auf der Seite bleiben. Ein langer Text mit einem hohen Mehrwert hingegen wird auch den User auf der Seite halten.

 

Meine Einschätzung zu SEO-Texten

Meine persönliche Diagnose hinsichtlich SEO-Texten ist, dass diese wirkliche Qualität zeigen müssen, damit die Seiten langfristig nicht abgewertet werden. Google wurde gegründet, um eine universell zugängliche Bibliothek an Wissen zu schaffen. Wenn ein Dutzend nebenbei hingerotzte, halbherzig recherchierte SEO Texte in der Suche aufscheinen, nahezu gleich aussehen und schon lange keinen Mehrwert oder qualitativ hochwertige weiterführende Links zu Quellenangaben oder zusätzlichen Informationen bringen, dann wird Google das zwangsläufig anpassen (müssen). Content wird in jeder Hinsicht weitaus wichtiger werden, und zwar über den herkömmlichen SEO-Text hinaus. Es wird nicht mehr reichen, die ersten paar Konkurrenzseiten zu untersuchen, um einen Text schreiben zu können, sondern die Recherche wird tiefergehen müssen. Gleichzeitig wird der Quellennachweis wieder wichtig werden. Google arbeitet bereits an einer Suche, die den Usern nicht mehr Webseiten, sondern Ergebnisse liefert, unser Verständnis von Recherche und Wissensvermittlung wird sich also wandeln (müssen). Denn den Menschen hinter der digitalen Revolution ist ein Antrieb gemeinsam, der Wissens- und Forscherdrang: Wissen gewinnen, Wissen verknüpfen und dieses neue Wissen aufbereitet weitergeben und nutzen. Mit diesem Wissen ergibt sich auch der richtige Linkaufbau logisch von selbst.

 

Mythos 22: Ein hoher PageRank ist wichtig

Früher gab es mit einem höheren PageRank gute Rankings. Seit 2013 wurde der PageRank jedoch nicht mehr aktualisiert und 2016 wurde der sichtbare PageRank abgeschaltet. Der PageRank liegt also außerhalb des SEO-Bereichs. Mehr zum PageRank-Mythos.

Und das sagt Google dazu:

 

Mythen zum Linkbuilding

Mythos 23: Für Backlinks sollten immer Keyword-Linktexte verwendet werden

Früher konnte man so tatsächlich sein Ranking verbessern, seit 2011 jedoch schadet das mehr als es nutzt. Backlinks sollten von themenrelevanten und vertrauenswürdigen Seiten stammen, ein Keyword-Linktext untergräbt in fast allen Fällen das Vertrauen.

Es gibt zwei Arten von Seiten, die sogenannte Money-Linktexte im Ankertext verwenden, also Keywords mit hohem Suchvolumen bestehend aus 1 oder 2 Wörtern:

  1. abgestrafte Kreditportale
  2. SEO-Blogs

Während Kreditportale immer dasselbe Keyword mit demselben Ziel verwenden (Spam), verwenden SEO-Blogs erfolgreich verschiedene Keywords mit jeweils verschiedenen Zielen (Mehrwert für den User).

Die URL der Zielseite oder den Markennamen (Brand-Linktext) im Ankertext zu verwenden ist hingegen gut. Ganz schlecht sind sinnlose Linktexte wie „hier“ oder „Webseite“.

Gut sind auch lange Phrasen mit mehr als zwei Wörtern, die auch ein Keyword enthalten. Preisvergleiche nutzen dieses Prinzip erfolgreich, da die ausgehenden Links naturgemäß auf unterschiedliche Seiten weisen und daher nicht als Spam empfunden werden. Außerdem weiß der Nutzer bei ausführlicheren Ankertexten besser, was ihn bei der verlinkten Seite erwarten wird.

Anchortexte: Wie macht man es denn nun wirklich?

 

Mythos 24: Viele Backlinks sind alles – oder nichts

Früher gab es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Anzahl an verlinkenden Domains und dem Ranking, aber bereits seit 2003 entscheidet vor allem die Qualität eines Links. Viele schlechte Links können sogar schaden. Seit September 2016 überprüft und sanktioniert Google potenziellen Linkspam mit Realtime Penguin in Echtzeit.

Es gibt immer wieder Seiten, die nicht gefunden werden, weil sie aufgrund von Backlinks aus dem Index genommen worden sind.

Hier kommen die Backlinkanalyse und ein gezielter Backlinkaufbau ins Spiel. Die eigene Webseite sollte also regelmäßig auf schädliche Backlinks geprüft werden, da Backlinks von Spamseiten zu einem schlechteren Ranking oder sogar einer Abstrafung führen können.

Ein gezielter Backlinkaufbau ist meist nicht die erste Maßnahme, die wir treffen, wenn wir eine neue Website für Suchmaschinen optimieren. Unsere ersten Maßnahmen sind meist Technik und Content. Guter, hochwertiger Content, denn interessante Inhalte werden gerne verlinkt und führen so über den Inhalt zu Backlinks.

Wir erachten den Backlinkaufbau dennoch weiterhin als wichtig, denn immerhin legt Google seit 15 Jahren Wert darauf.

Je nach Kunde entscheiden wir als SEO-Agentur, was für den individuellen Kunden die Maßnahmen sind, die am schnellsten greifen werden und arbeiten dann im Sinne eines langfristigen Erfolgs unserer Kunden kontinuierlich an einer Optimierung in allen SEO-Bereichen.

 

Mythos 25: Top Level Domains verbessern das Ranking

Für international agierende Webseitenbetreiber ist eine .com Domain sicher sinnvoll. Im jeweiligen Land ranken länderspezifische Domains jedoch besser. .

Für regional agierende Unternehmen gibt es mittlerweile auch TLD mit regionalem Bezug.

Folgende Top Level Domains sollte man meiden, da sie den meisten Web Spam verbreiten: .men, .loan, .gq, .cf, .ga, .ml, .top, .work, .click und .tk. Quelle: https://t3n.de/news/top-level-domains-spam-malware-1087380/.

Vor der Auswahl der Domain muss man sich also überlegen, wo man überhaupt agiert und sichtbar sein möchte. Deutschsprachige Internetseiten mit einer .at Endung werden in einer französischen Suchmaschine nicht angezeigt (außer man sucht explizit danach). Gleichzeitig sind regionale Domains regional erfolgreicher.

Sieh dir an, was Matt Cutts bei Google Plus zu Top Level Domains sagt.

 

Mythos 26: Interne Links schaden dem Ranking

Im Gegensatz zu externen Links ist es bei internen Links gut und gewollt, prägnant mit aussagekräftigen Keyword-Linktexten (Ankertexten) zu verlinken. Eine kluge interne Verlinkung verbessert sogar die Usability und ist daher ein positiver Rankingfaktor.

 

Mythos 27: Wenn ich einen Link mit nofollow kennzeichne, erhalten die anderen Links der Seite mehr Stärke

Das ist seit dem PageRank Sculpting 2009 nicht mehr so. Mit nofollow kann man Google mitteilen, dass der ausgehende Link nicht ins Linkbuilding aufgenommen werden soll. Gleichzeitig distanziert man sich dadurch vom Inhalt der Seite. Der Linkjuice wird allerdings nicht auf die anderen Links aufgeteilt, sondern geht verloren.

Mehr Infos: NoFollow Links – riskant oder unwichtig?.

Im Sinne eines Linkaufbaus im Sinne von Google sollten Links auf qualitativ hochwertige Seiten nicht mit nofollow gekennzeichnet werden.

 

Mythos 28: Ausgehende Links sind schlecht für das Ranking

Schlechte Links innerhalb der Seite sowie von anderen Seiten werden abgestraft, ebenso Links von nicht vertrauenswürdigen Seiten. Ausgehende Links haben jedoch keine negativen Auswirkungen auf das Ranking.

Bei ausgehenden Links besteht natürlich die Gefahr, dass Besucher deine Seite wieder verlassen. Keine Links zu setzen kann aber nicht die Lösung sein, da Google viel Wert auf eine gute Linkstruktur legt und Duplicate Content abwertet.

Für eine sinnvolle Linkstruktur sind also weiterführende Links wichtig. Du möchtest ja den meisten Mehrwert bieten – und manchmal sind das eben Verweise an andere Stellen. Externe Links auf vertrauenswürdige Quellen dürften das Ranking sogar begünstigen

Was heißt das für deine Seite? Dein Inhalt muss so gut sein, dass der Besucher wieder zurückkommt.

Am besten stellst du den Link so ein, dass für die externe Seite ein neuer Tab geöffnet wird. Als Linktext solltest du die URL oder den Markennamen wählen. Informiere nach Möglichkeit auch den Seiteninhaber, dass du auf seine Seite verlinkt hast. Das kann dir im Idealfall einen Backlink einbringen.

 

Mythos 29: Grafische Links sind schlecht

Ein Bild-Link ist weder automatisch schlecht noch automatisch gut. Ein Textlink mit dem richtigen Linktext wird bevorzugt behandelt. Aber auch der Alt-Text mit der richtigen Suchphrase wird gut bewertet. Der Bild-Title hat hingegen keinen Einfluss, sollte aber dennoch korrekt ausgefüllt werden. Mehr zu Image Link Building

 

Mythos 30: Man darf nicht zu viele Links auf einmal aufbauen

Organischer Linkaufbau ist völlig in Ordnung und passiert sogar in Fällen wie Gewinnspielen oder Produkteinführungen. Auffälliger Link-Kauf kann jedoch tatsächlich einen negativen Einfluss auf das Ranking haben. Weitere Informationen: https://moz.com/blog/the-seo-myth-of-going-viral

 

Mythos 31: Eine SEO-Agentur garantiert Top Rankings

SEO-Optimierung ist der beste Weg, um im Internet gefunden zu werden. Einen Anspruch auf ein TOP Ranking gibt es jedoch nicht. Ändert Google wieder einmal seine Algorithmen oder betreibt ein Mitbewerber gute Suchmaschinenoptimierung, kann es im Ranking schnell mal nach unten gehen. Richtige SEO ist ein andauernder Prozess.

Eine gute SEO-Agentur kann diesen Prozess effizient durchführen. Wir haben die Tools, das Know-how und vor allem die Zeit dafür. Außerdem bilden wir uns ständig weiter, um SEO-mäßig up-to-date zu bleiben.

Wir können keine gute Platzierung von einem Tag auf den anderen garantieren. Das wäre unseriös. Aber wir können das Ranking durch den Einsatz von SEO-Tools, sauberer Technik sowie einer durchdachten Content- und Marketing-Strategie kontinuierlich verbessern. 

 

Mythos 32: SEO ist tot

Google verändert seinen Algorithmus und seine Methoden, um seinen Usern die besten Suchergebnisse zu bieten – und um selbst die erfolgreichste Suchmaschine zu bleiben.

Eine SEO Agentur versucht laufend, diesen Qualitätskriterien zu genügen. Natürlich sind die tatsächliche Kriterien, nach denen Google rankt, nicht offengelegt. Aber durch ein beständiges SEO können Seiten laufend in den Suchergebissen gehalten werden.

Eine Webseite ohne SEO-Betreuung wird zwangsläufig auf die hinteren SERPs verschwinden, sofern sie nicht zufällig von sich aus sämtliche Qualitätskriterien erfüllt – und damit erst recht SEO-mäßig top ist.

Black Hat SEO ist tot. Professionelles SEO ist ein Abwägen der Maßnahmen auf den konkreten Kunden bezogen, ein Abwägen der Maßnahmen im Verhältnis zueinander mit den Erfahrungen, die sich aus bisherigen SEO-Praktiken ergeben haben sowie den Veröffentlichungen von Google selbst.

Unser Anspruch als SEO-Agentur ist: Immer einen Tick besser zu sein, als die Konkurrenz. Das zu bieten, was die Konkurrenz bietet – und ein kleines bisschen mehr. Das ist sicherlich im Sinne von Google – das mit dem Wunsch gestartet ist, eine universale und vernetzte Bibliothek zu bieten, in der User den besten Content einfach zur Verfügung haben.

Stillstand ist Rückschritt. Auf Veränderungen zu reagieren, mitzumachen, diese sogar zu antizipieren und zu agieren bedeutet Erfolg. Google verändert sich, gute SEO-Agenturen ebenfalls.

Let’s Google. Let’s SEO. Ihr seht also, manche SEO-Mythen sind schon lange überholt und überhaupt sollte man stets am Puls der Zeit bleiben – und Mythen sollten bleiben, wo sie hingehören: in der Vergangenheit.

 

Folgende Faktoren sind derzeit tatsächlich entscheidend:

  • Guter Content
  • Optimierung für Smartphones
  • Eine geringe Ladezeit der Landing Page
  • Backlinks von hochwertigen Seiten
  • Links auf hochwertige Seiten
  • Mehrwert für den User
  • Ein kluger Einsatz der richtigen Keywords
  • Eine saubere Technik der Webseite

 

Indirekt haben auch Faktoren, wie eine gut durchdachte Marketingstrategie sowohl im Ads-Bereich als auch im Social-Media-Bereich, eine Auswirkung auf das Ranking. Dadurch können mehr potenzielle Besucher erreicht werden, die durch den Besuch der Webseite durchaus das Ranking verbessern. Dies betrifft auch die Alt- bzw. Metatexte.

Wenn du mehr über die tatsächlichen Google Ranking Faktoren wissen willst, sieh dir unseren umfangreichen Artikel darüber an.

 

Wir haben jetzt gemeinsam 32 der hartnäckigsten SEO-Mythen aufgedeckt und entkräftet. Ich hoffe, das hilft dir, in Zukunft bessere Positionen in Google zu erreichen.

Hast du noch Fragen dazu oder fällt dir noch ein Mythos ein, dann hinterlasse uns einen Kommentar. Wir freuen uns über jede Anregung.

 

 

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