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Google und der perfekte Blogartikel

Wie sieht für Google der perfekte Blogartikel bzw. die perfekte Leistungsseite aus?

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Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie der perfekte Blogartikel oder die perfekte SEO-Seite für Google aussieht.

Google kann die Qualität des Inhaltes einer Webseite noch immer nicht selbst beurteilen. Zumindest nicht direkt.

Google verwendet gewisse Qualitätskriterien, um die Qualität eines Inhaltes auf einer Webseite indirekt zu messen. Ein Beispiel dafür ist die Dauer des Besuches auf einer Webseite. Google misst, wie lange eine Person auf der Webseite deines Unternehmens bleibt.

Je länger die Person auf der Webseite bleibt, desto besser müssen die Inhalte sein.

 

Warum Google die Qualität eines Inhaltes überhaupt feststellen möchte?

Google möchte dem Suchenden das perfekte Ergebnis präsentieren. Das perfekte Ergebnis für den Suchenden, passend zu seiner Suchanfrage. Jene Webseite, welche das perfekte Ergebnis liefert, wird bei dieser Suchanfrage auf Platz 1 positioniert sein.

Du musst dir bei der Google-Optimierung somit nur eines merken:

„Werde für den Suchenden das perfekte Suchergebnis und liefere die beste Qualität. Dann brauchst du dir über Google-Optimierung keine Gedanken mehr zu machen.“

Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es um die Startseite deiner Webseite, um einen Blogartikel oder um die Beschreibung deiner Leistung oder deines Produkts geht.

 

1. Die richtige Wortanzahl

Der durchschnittliche Platz 1 aller Suchergebnisse auf Google hat 2450 Wörter. Hier sprechen wir nicht von der gesamten Webseite, sondern von einer einzelnen (Unter-)Seite.

Also der größte Irrglaube bei Webseiten ist, es wäre von Vorteil,Text zu reduzieren. Zumindest für Google bringt dies immer Nachteile bei der Sichtbarkeit der Webseite.

Es gibt hier fünf Größen, wie wir immer wieder lehren:

  • Unter 300 Wörter deklariert Google den Inhalt als minderwertig
  • 500 Wörter sind für den Anfang ein guter Orientierungswert
  • 1.000 Wörter sind ein sehr guter Wert. Viele Profi-Blogger schreiben um die 1.000 Wörter
  • 2.450 Wörter sind der Durchschnitt der Platz 1 Ergebnisse in Google
  • Über 10.000 Wörter werden Blogartikel „Viral“. Diese werden von deren Lesern automatisch geteilt und verbreitet.

 

Aber das liest doch keiner! Dieser Kommentar kommt in fast jedem Workshop, in dem es um dieses Thema geht. Hier erwähne ich immer die Plattform Wikipedia. Ich kenne kaum einen Wikipedia-Artikel unter 1.000 Wörtern. Einen ganzen Wikipedia-Artikel lese ich mir in den seltensten Fällen durch. Ich suche einfach die Information, die mir wichtig ist, und lese diese durch.

Probieren wir mal das Gegenbeispiel. Du suchst eine Information, gehst auf einen Wikipedia Artikel und findest dort 4 Zeilen über das Thema.

Was wirst du dann machen?

Richtig, die Webseite verlassen und weitersuchen.

Orientiere dich am Anfang an 500 Wörtern. Versuche den Leser oder Interessenten abzuholen. Erkläre das Thema bzw. die Dienstleistung genau. Was sind oft gestellte Fragen darüber? Welchen Nutzen kann man sich daraus versprechen. In welchen Situationen ist das Produkt oder deine Dienstleistung hilfreich? Usw.

Die Kunst ist es, viel Inhalt zu bieten und diesen mit richtiger Struktur und Grafik locker wirken zu lassen.

 

2. Das richtige Keyword finden

Bei jeder Seite solltest du dich fragen, mit welchem Suchbegriff du gefunden werden möchtest? Hast du eine Seite, in der du dein Unternehmerteam vorstellst, ist die Wahl des Begriffs „Team“ nicht ideal. Nach „Team“ suchen zwar Leute, diese werden aber nicht dein Team finden wollen. Hier hat der Suchende Interesse nach Informationen zu Teams. Vielleicht sucht er nach Teambuildingmaßnahmen oder der Definition von Team usw.

Vor allem bei Blogartikeln wird oft nicht an Google gedacht. Wir werden uns im nächsten Schritt ansehen, was wir mit der bewussten Keywordkombination tun werden.

Disclaimer: Verwende nicht nur 1 Wort, sondern immer Kombinationen. Zumindest 2 Wörter.

Schlecht: „IT“

Gut: „IT Dienstleister in Wien“

Hast du eine Idee für ein Keyword, dann gib dieses einmal in der Google-Suche ein. Danach schau dir die ersten 10 Suchergebnisse an. Würdest du diese Inhalte als wertvoll, leicht lesbar, mit guter Darstellung usw. bewerten?

Wenn ja, dann ist die Konkurrenz sehr stark. Dann wird es schwierig werden, hier ein gutes Ranking zu erzeugen.

Wenn nein, dann hast du gute Chancen, auf die erste Seite bei Google zu kommen.

Danach scrolle in Google ganz nach unten und du wirst Keyword Kombinationsvorschläge sehen. Hier der untere Abschnitt für den Suchbegriff „IT Dienstleister“. Dort wirst du die am meisten gesuchtesten Kombinationen sehen:

Verwandte Suchanfragen

Und ist hier eine Kombination oder Abwandlung interessant?

  • „It dienstleister wien“ würde ich für die Seite, auf der du deine Leistung beschreiben möchtest, auswählen.
  • „It dienstleister Stundensatz“ könnte eine Seite sein, auf der du über deine Preise sprichst, ODER, auf der du einen Blogartikel darüber schreibst, wie trügerisch der Stundensatz bei IT Dienstleistern ist.
  • Auf einer Seite namens „IT Dienstleister Kollektivvertrag“ könntest du eine aktuelle Version des Kollektivvertrags hochladen und diese zum Download zur Verfügung stellen.

Nicht immer passen die Kombinationen, aber es zeigt ganz gut auf, wonach die Personen suchen.

Eine direktere Methode ist die Abfrage des Suchvolumens mithilfe des Google Keyword Planer. Mit einem kostenlosen Google Account kannst du dich anmelden und das genaue Suchvolumen herausfinden. Das Suchvolumen bezeichnet die Anzahl der Suchanfragen für einen Begriff pro Monat. Hier eine ausführliche Erklärung zum Thema Keywordrecherche.

 

3. Fokussiertes Keyword Set auf der Seite einbauen

Also nehmen wir an, wir würden gerne ein gutes Ranking für den Begriff „IT Betreuung“ erzeugen. Dann solltest du folgende Regeln beachten:

  1. Das Keyword muss im Titel vorkommen
  2. Das Keyword muss in der obersten, größten Überschrift vorkommen (H1)
  3. Das Keyword sollte in den ersten 100 Wörtern vorkommen und mindestens 3-5 Mal in einem Text. (Bei einem 1.000 Wörter Artikel)
  4. Das Keyword sollte im Dateinamen von verwendeten Bildern vorkommen
  5. Das Keyword sollte mindestens einmal fett markiert sein.

Hier unsere Landingpage für das Keyword IT Betreuung. Aber du kannst dir unter diesem Gesichtspunkt auch einmal einen Wikipedia Artikel ansehen. Wikipedia-Artikel sind meist deshalb auf der Seite 1 bei Google zu finden, weil sie diese Regeln anwenden. 

 

4. Struktur / Grafik / Design

Eine Unterseite muss sexy wirken. Viel Informationen, aber sexy. Der Besucher auf deiner Webseite muss sich wohlfühlen. Er muss eine Weile auf deiner Webseite, auf deinem Blogartikel bleiben. Wenn er sich von der Fülle des Textes, der schwer lesbaren Schrift oder der ewig langen Ladezeit einer Webseite abgeschreckt fühlt, dann verlässt er deine Webseite sofort wieder. Einer meiner Lieblings-Blogger ist Mark Maslow. Schau dir doch mal seine Blogartikel an und bewerte für dich selbst, wie viel Mühe er sich um Struktur, Bilder und Grafik macht.

Hier findest du übrigens eine Übersicht an Webseiten, auf denen du kostenlose Fotos zur Weiterverwendung findest. (Keine Quellenangaben notwendig)

 

Wie viele Seiten/Blogartikeln soll ich nun erstellen?

Es gibt eine Faustregel. 1 Unterseite erzeugt einmal-bei-Google-gefunden-werden. Möchtest du also sehr oft bei Google gefunden werden, weil du dir dadurch immer mehr Kunden erwartest, dann rate ich dir, viele Seiten zu erstellen. Meine Empfehlung für den Anfang ist, zwischen 1-2 Inhalte alle 2 Wochen zu erstellen. Also mindestens 2 Inhalte pro Monat. Das können Blogartikel oder auch Leistungsseiten sein.

Machst du dies regelmäßig, wirst du mit immer mehr Besuchern, Anfragen oder Kunden belohnt. Fokussierst du auch noch auf qualitativ wirklich hochwertige Inhalte, wird dein Unternehmen aufgrund der Kundenanfragen garantiert wachsen.

 

Wie lange muss ich warten, bis Leute über Google auf meine Seite kommen?

Wenn auf der Webseite alles richtig eingerichtet ist, dann werden deine Inhalte innerhalb weniger Tage gefunden. Ein guter Trick, um zu testen, ob Google deinen neuen Blogartikel schon entdeckt hat, ist den genauen Wortlaut des Blogartikels in die Google-Suchmaske einzugeben. Im Falle dieses Blogartikels „Wie sieht für Google der perfekte Blogartikel bzw. Leistungsseite aus?

Nicht jede Unterseite oder jeder Blogartikel wird bei Google auf Seite 1 landen und tausende Besucher bringen. Doch es wird genug geben, die es dann werden.

 

Hier noch eine geniale Infografik von meinem Bloggerkollegen Vladsilav Melnik:

blogartikel schreiben infografik
Gefällt dir diese Infografik? Dann lerne mehr über Bloggen und Werbetexten im affenblog.

 

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