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Wie man Shitstorm zu seinem eigenen Vorteil nützen kann?

Wie man Shitstorm zu seinem eigenen Vorteil nützen kann?

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Der Begriff „Shitstorm“ ist, obwohl schon fast wieder altmodisch, durchaus noch immer ein ernst zu nehmendes Thema in der Social-Media-Welt, welches man nicht unbeachtet lassen sollte. Für Unternehmen, welche noch nie betroffen waren, ist der lawinenartige Kommentarabgleich vermutlich unverständlich und auch von keinerlei Interesse. Wie ein Shitstorm, welcher nicht gegen einen selbst gerichtet ist, jedoch entstehen kann, und wie man sich diesen zum eigenen Vorteil umfunktionieren kann, erklären wir hier im Detail.

 

Durch diese provozierenden und aufreibenden Shitstorm-Strategien, schießen viele Artikel durch die Decke.

Folgende Beiträge, bei denen man schnell bemerkt hat, dass diese einen Interessenskonflikt auslösen und dadurch eine Art Shitstorm unter den Community Mitgliedern entsteht, konnten wir beobachten.

Gegen den Seiteninhaber selbst wird hier meist kaum bis selten argumentiert, untereinander entstehen jedoch oft sehr heftige Diskussionen.

 

Hier einige Beispiele, bei denen wir ähnliche Situationen vorgefunden haben:

wienerwaldtierheim     

Seiteninhaber: wienerwaldtierheim

Ergebnisse des Beitrages:

708 Gefällt mir Angaben

2.732 Mal geteilt

209 Kommentare

228.774 Erreichte Personen

Das Posting findest du auf der Facebook-Seite des Wienerwaldtierheims

Vermutung seitens ithelps, weshalb es zu solchen Ergebnissen gekommen ist:

In diesem Beitrag des „Wienerwald-Tierheims“ kann man aus unserer Sicht sehr gut erkennen, wie die Meinungen der Community, in Bezug auf das Thema „Kastration einer Mutterhündin“, auseinandergehen.

 

facebook gruppe keine tattoos      

Seiteninhaber: Tattoofrei – Es ist schön, keine Tattoos zu haben

Ergebnisse des Beitrages:

2276 Gefällt mir Angaben

356 Mal geteilt

584 Kommentare

228.774 Erreichte Personen

 

Hier geht's zum Facebook-Posting

Vermutung seitens ithelps, weshalb es zu solchen Ergebnissen gekommen ist:

In diesem Beitrag der Seite „Tattoofrei – Es ist schön, keine Tattoos zu haben“ ist der Titel bzw. die Botschaft der Seite bereits klar und stellt hier einen ganz klaren Interessenskonflikt dar. Durch den aktuell herrschenden Tattoo-Trend, stoßen Postings wie diese natürlich dem einen oder anderen Tattoo-Enthusiasten vor den Kopf.

 

Wie kann man potentiellen Nährboden für negative Beiträge initialisieren?

Wie man in den oben genannten Beispielen gut erkennen kann, dürfte das Internet für viele zum Sprachrohr negativer Äußerungen werden. Die nicht direkte Konfrontation erlaubt es den Besuchern solcher sozialen Netzwerke, sich noch einfacher, ungeschminkter und ungreifbarer austauschen. Speziell bei Themen wie Politik, Gesundheit, Asyl und Tierschutz nehmen negative Beiträge gerne überhand.

So gelingt es meist, dass die Beiträge von selbst provozieren und aufreiben, sich aber nur selten gegen einen selbst richten:

  • Möglichst neutrale Meinungseinholung zu aktuellen Brennpunkt-Themen
    • Welchen Bundeskanzler würdet ihr wählen, wenn es zu einer Neuwahl kommt?
  • Aufforderung nach Entscheidungshilfen zu Themen, welche einen Interessenkonflikt hervorrufen
    • Sollte man sich beunruhigt fühlen, wenn der Bewerber einer Stellenausschreibung ein Tattoo hat?
  • Fingierte Beiträge, in denen es um ethisch unkorrekte Entscheidungen von Personen geht.
    • Beispiel: Eine Person muss eine Katze in das Tierheim geben, weil die neue Lebenspartnerin meint, die Katze würde schlecht riechen und sehe optisch nicht ansprechend aus und der Mann habe sich zwischen ihr und der Katze zu entscheiden.

 

Das Blatt des Shitstorms sollte sich nur niemals wenden!

Grundsätzlich sollte man, bevor man solch einen fingierten Artikel initialisiert, darauf achten, dass sich das Blatt niemals wendet. Unserer Erfahrung nach macht es Sinn, sich so lange aus den Diskussionen herauszuhalten, wie es nur möglich ist.

Sollten sich die Konversationen jedoch langsam aber sicher gegen einen selbst richten, was man selbstverständlich auch nur wahrnimmt, wenn man den Kommentarverlauf auch stets mitverfolgt, wäre es aus unserer Sicht ratsam, darauf so sachlich und detailliert wie möglich zu reagieren. Wie erwähnt, jedoch bitte nur, wenn sich die negativen Äußerungen gegen einen selbst richten und einige negative Äußerungen überhandnehmen.

Bei Antworten zu negativen Meldungen hat sich in der Vergangenheit gezeigt, je sachlicher und emotionsloser man interagiert, desto weniger Nährboden gibt es für einen weiteren negativen Verlauf.

In der Regel ist es so, dass die treue Stammcommunity bereits viele kleinere Diskussionen abfedert und es gar nicht so weit kommt, dass man selbst eingreifen muss.

Hier entwickelt man jedoch schnell ein Gefühl dafür, wann ein Artikel eskaliert und wann sich die Diskussionen im Normalbereich bewegen.

 

Warum es sich nicht empfiehlt, gleich zu interagieren?

Es gibt Postings, bei denen sich die Kommentare in Grenzen halten. Bei Beiträgen, wo die Kommentare durch die Decke schießen, ist es nicht immer einfach, den Gesprächsfaden zu verfolgen. Wenn es im Bereich des Möglichen liegt, die Konversation zu verfolgen, macht es aus unserer Sicht Sinn, sich nicht bei jedem Kommentarabgleich zu integrieren.

Das hat den einfachen Grund, dass es sehr zeitintensiv werden kann, immer am Ball zu bleiben und wenn die Leserschaft merkt, dass man auf viele bis alle Postings reagiert und bei den negativen Kommentaren nicht reagiert, löst das meist eine noch heftigere Lawine aus.

 

Vereinfacht ausgedrückt ist es aus unserer Sicht nur empfehlenswert sich bei einer Konversation zu integrieren, wenn es auch wirklich nötig ist.

 

Wir hoffen euch mit diesem Artikel ein wenig helfen zu können bzw. Interesse zu wecken, bei aktuellen Themen im Social-Media-Bereich etwas zu „zündeln“.

Mit ein wenig Geschick lassen sich hier ein paar spannende Beiträge erstellen, in denen man nicht selbst ins Fadenkreuz von Negativmeldungen kommt, man aber als Seiteninhaber davon profitiert.

 

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