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Warum so viele Blogs scheitern und was für Gegenmaßnahmen du durchführen kannst

Warum so viele Blogs scheitern und welche Gegenmaßnahmen du durchführen kannst

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Viele Blogs im privaten und beruflichen Umfeld bringen nicht die erwarteten Ergebnisse. Wir klären, warum dies so ist.

90 % aller Blogs funktionieren nicht, obwohl viel Zeit, Geld und Liebe investiert werden.

Warum ist das so? Und bis du selbst vielleicht auch von der Erfolglosigkeit betroffen?

 

Wie bewerten wir den Erfolg eines Blogs?

Für einen privaten Hobby-Blog ist der Erfolg schwer zu definieren. In diesem Bereich können die Ziele wirklich sehr unterschiedlich sein. Aber die Anzahl der Besucher pro Monat sind schon eine interessante Messgröße.

 

Unternehmer-Blogs können primär zwei Ziele haben:

  • Mehr Reichweite und Sichtbarkeit (Besucher pro Monat)
  • Mehr Anfragen / Kunden / Verkäufe (Gemessen am Umsatz)

Natürlich stehen diese beiden Ziele in einem engen Zusammenhang zueinander.

Ich kenne auf jeden Fall keinen Unternehmer, der am Ende des Tages nicht mehr Kunden durch seinen Blog gewinnen möchten. Deshalb sehen wir uns die möglichen Gründe für die Erfolglosigkeit eines Blogs einmal genauer an.

 

1. Deine Artikel sind zu uninteressant

Hätte ich jetzt geschrieben: „Deine Artikel haben nicht genug Mehrwert“, wärst du mir gedanklich sofort abgesprungen, denn das hast du wahrscheinlich schon tausend Mal gehört. Aber bleibe gedanklich noch ein bisschen bei mir.

Ich hatte einen Kunden, ein Therapiezentrum, welches regelmäßig einige Blogartikel online gestellt hat. Diese waren aber irgendwie ohne Aussage. Es waren einfach Gedanken. Aber ich als Leser habe nicht verstanden:

„Was habe ich davon, wenn ich jetzt weiterlese?“

Im persönlichen Gespräch haben diese Blogger von diesem Therapiezentrum mit wenigen Worten komplett fasziniert. Man konnte in solch einem Gespräch so viele neue Sache kennenlernen und diese wurden einfach und verständlich vermittelt.

Schreibe nur Blogartikel, die tatsächlich einen Nutzen für den Leser haben. Dieser soll etwas mitnehmen können. Er soll sich dadurch besser fühlen, mehr wissen und dieses Wissen auch umsetzen können.

 

2. Der Zielleser ist nicht klar

Wir haben früher auf ithelps.at den Fehler gemacht, technische Anleitungen geschrieben zu haben. Wir haben zum Beispiel darüber geschrieben, wie man einen Computer neu aufsetzt.

Wir hatten sogar sehr gute Zugriffe auf solche Artikel. Aber wir haben uns gewundert, warum wir keine Kundenanfragen erhalten haben. Der Fehler war folgender:

Unsere Anleitungen haben sich hauptsächlich an den IT-Techniker gerichtet, unser Wunschkunde bzw. Kontakt jedoch der Geschäftsführer des IT-Bereichs. Den interessiert es natürlich nicht wirklich, wie man einen Computer neu aufsetzt. Dieser hat ganz andere Aufgabenbereiche, die man in den Blogartikeln berücksichtigen muss.

Erstelle dir auf jeden Fall einen Zielleser (Avatar) und schreibe deine Artikel genau für diesen. Wir empfehlen 2-3 Zielleser ganz genau zu beschreiben. Hier erfährst du mehr dazu: Warum du als Blogger unbedingt einen Leseavatar brauchst

 

3. Deine Artikel kann man nicht lesen

In den ersten Punkten habe ich auf die Qualität des Inhalts hingewiesen. Aber Inhalt alleine ist nicht alles. Das optische Erscheinungsbild und die Struktur des Textes sind genauso wichtig, wie der Inhalt.

Ein Kunde von mir hat den gesamten Blogartikel ohne Absätze und in kleiner Schrift geschrieben. Nicht einmal ich als Coach wollte das lesen.

Achte auf eine gute Struktur deiner Blogartikel. Setze Überschriften und Unterüberschriften und schreibe in einem Dialog. Achte darauf, eine Schriftgröße von mindestens 16px auf deinem Blog zu verwenden.

Sieh dir als Beispiel diesen Artikel an. In diesem gibt es eine klare Strukturierung, Headlines und Subheadlines, Absätze und Negativräume (Leerräume zwischen den Absätzen, welche die Strukturierung unterstützen). Außerdem kommuniziere ich mit dir, indem ich dich persönlich anspreche und dir Fragen stelle, die du in einem persönlichen Gespräch beantworten würdest und so ein Dialog entstehen würde.

 

4. Du verwendest kopierte Inhalte (duplicate content)

Ich wurde zu einem potenziellen Neukunden gerufen, der einen Blog hatte. Dieser wurde seit 2011 mit Blogartikeln befüllt. Ich habe mir den Blog in unserem Google Optimierungstool angesehen. Keine Rankings und somit vermutlich kaum Besucher auf dem Blog.

Das erste Gespräch hat meinen Verdacht bestätigt. Der Blog hatte kaum Zugriffe.

Diese Firma hat die Texte von Lieferanten genommen und diese jahrelang auf ihrem eigenen Blog online gestellt. Dieses Vorgehen hat tausende Nachteile, auf diese jedoch an dieser Stelle einzugehen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Kopiere bitte niemals oder dauerhaft Inhalte von anderen Unternehmen oder Blogs.

 

5. Die Blogartikel sind gut, aber du hast keine Webseitenbesucher

Das ist  ein häufig gemachter Fehler, selbst von fortgeschrittenen Bloggern. Wie ist das bei dir? Schreibst du bereits wirklich gute Blogartikel und hast trotzdem kaum Besucher auf deiner Webseite? Der Grund liegt klar auf der Hand:

Niemand weiß, dass es deinen Blog gibt!

Die Lösung des Problems ist Promotion, und zwar nach folgender Formel:

50 % der Zeit für die Erstellung deines Blogartikel – 50 % der Zeit für das Promoten deiner Blogartikel.

Wenn deinen Blog niemand kennt, wird ihn auch niemand lesen. Mache Werbung dafür. Investiere viel Zeit für das Marketing deiner Blogartikel!

 

Hier ein paar Quicktipps für neue Leser:

  • Poste in Blogger Facebook-Gruppen. Hier findest du die 9 besten Facebook Gruppen.
  • Integriere deinen besten Blogartikel in deine E-Mail-Signatur. „Unser beliebtester Blogartikel: http:….“ Wirkt enorm!
  • Schreibe einen Newsletter an deine Kontakte und Kunden.
  • Schalte auf Facebook Werbung und promote deinen Blogartikel.

 

7. Zu wenig Content (Inhalt)

Die meisten Blogs haben Artikel mit 100 – 200 Wörtern. Das ist viel zu wenig Inhalt. Nicht nur für Google. Bei 200 Wörtern kannst du bei jedem Thema nur an der Oberfläche kratzen. Und möchtest du oberflächliches Bla Bla lesen?

Ich nicht.

Schreibe mindestens 500 Wörter pro Artikel!

Profis schreiben über 1000 Wörter.

Echt krasse Blogartikel haben 10.000 Wörter und mehr. Diese werden lt. Statistiken sehr häufig viral. Sie verbreiten sich dann sehr rasch über das gesamte Internet.

Sehr genaue Anleitungen zu bestimmten Themen, könnte man für so umfangreiche Artikel verwenden. Einen Guide, wie man in Österreich ein Unternehmen gründen kann. Da könnte man so viel schreiben. Wo muss man was machen und warum? Wer ist ein guter Steuerberater und brauche ich den sofort oder nicht? Das wären Themen, über die man sehr umfangreich schreiben kann.

 

Dieser Artikel hat übrigens 1010 Wörter!

 

Ich habe dir jetzt die aus meiner Sicht häufigsten Fehler beim Betreiben eines Blogs aufgezeigt. Vielleicht weißt du noch den einen oder anderen und möchtest diese mit uns und unseren Lesern teilen. Was sind aus deiner Sicht die häufigsten Fehler bei Blogartikeln? Schreibe mir einen Kommentar oder eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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