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Drei Gründe, weshalb man sich als Webseiteninhaber nicht von Emotionen leiten lassen sollte

Drei Gründe, weshalb man sich als Webseiteninhaber nicht von Emotionen leiten lassen sollte

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Als Gewerbetreibender hat man sehr viel Verantwortung und Rollen, die man möglichst effizient und richtig erfüllen sollte. Umsatz sollte man am Ende des Tages natürlich auch machen, denn das ist das Ziel jedes Unternehmens.

Speziell bei kleineren Firmen oder Ein-Personen-Unternehmen (auch EPU genannt) vermischen sich die Aufgabenbereiche und man ist oft für mehrere Themen verantwortlich.

Je nach Größe des Unternehmens macht man eventuell am Wochenende die Buchhaltung und abends kümmert man sich noch um die eigene Webseite und möglicherweise auch um den Social-Media-Bereich.

Genau hier entstehen meist Gefühle und Assoziationen im Bezug zur eigenen Webseite, die in der Regel leider nicht der Realität entsprechen. Gefühlen und Emotionen, vor denen man sich hüten sollte, um nicht blind oder blauäugig durch das Web zu spazieren.

 

Keine Besucher auf der eigenen Webseite - Grund Nummer 1

Eine Studie hat ergeben, dass sich viele Menschen grundsätzlich und in der Mehrzahl überschätzen. Ebenso ist es auch bei Unternehmern bzw. Gewerbetreibenden. Dies bedeutet nicht, dass der eine schlecht oder dumm ist und der andere gut und intelligent. Es geht bei der Webseite eines Unternehmens viel mehr darum, sich nicht von Gefühlen oder Prognosen leiten zu lassen.

In der Regel werden laut Angabe vieler Webseiteninhaber, alle sehr gut gefunden und bekommen viele Anfragen über das Internet.

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen, durch einen Webmaster oder SEO Experten, verrät meist den Stand der Dinge. Der aktuelle IST-Stand, ohne Gefühle und Emotionen. Hier ergeben sich Zahlen, Daten und Fakten, die meist zu erstaunen führen, denn beispielsweise zwölf Besucher pro Monat auf der Webseite eines Unternehmens ist definitiv nicht viel.

 

Tatsächlich keine Neukundenanfragen über die Webseite - Grund Nummer 2

Als Webmaster oder SEO Berater muss man fairerweise den Kunden wirklich an der Hand nehmen und auch betriebswirtschaftlich einiges hinterfragen. Oder um es im Fachjargon auszudrücken, die Conversion (Konvertierung) messen. Wurde tatsächlich aus dem Webseitenbesucher ein Neukunde?

Bei Unternehmen, welche mit ihrer Webseitenoptimierung noch am Anfang stehen, wird schnell einmal ein Kontakt, der sich per E-Mail meldet und anfragt, als Neukunde über die Webseite interpretiert. Dass jedoch über Banner, Tafeln, Plakate, Flyer und durch Mundpropaganda Geschäfte entstehen können, wird leider meist außer Acht gelassen.

Auch wenn man empfohlen wird und Unternehmer A eine Empfehlung an Unternehmer B ausspricht und erwähnt: „Melde dich beim Sedlacek in Königstetten, das ist ein guter Tischler“, bedeutet leider nicht, dass dies eine Anfrage über die Webseite ist.

Denn googelt beispielsweise der Empfehlungsempfänger nun nach Sedlacek Tischlerei Königstetten und findet diesen dort an erster Stelle und fragt über das Kontaktformular wegen eines Angebots an, ist dies leider kein kalt akquirierter Kontakt durch die Webseite.

Warum muss man die Webseite optimieren?

Das ist sehr schnell beantwortet. Es gibt in der Regel bei vielen Unternehmern nicht ausreichend angeführte Fälle wie oben erwähnt, um täglich mehrere Anfragen zu generieren.

Also auch hier, die Anfrage über die Webseite ist nicht immer wirklich durch die organische Google-Suche generiert worden, denn der Kontakt war bereits warm und hat ganz konkret nach dem Namen gesucht.

 

Festgefahren und kein Webseiten Wachstum in Sicht - Grund Nummer 3

Seit über drei Jahren ca. 150 Besucher pro Monat auf der eigenen Webseite. Das hört sich für den einen Unternehmer sehr viel an und für den anderen Unternehmer sehr wenig.

Die Besucheranzahl alleine ist aber wie oben erwähnt nicht das Wichtigste, sondern die Konvertierung. Also wie viele Anfragen, Kaufabschlüsse oder Newslettereinträge (je nachdem, was das Ziel eines Webseiteninhabers ist) werden aus den 150 Besuchern pro Monat generiert? Je nach Nische und Branche können das sehr viele Konvertierungen oder auch sehr wenige bis keine sein.

Der essenziellste Punkt ist, dass man sich mit dem Ergebnis seiner Webseite nicht festfahren darf. Maximal ein Jahr kann man seine Ergebnisse beobachten, ist dann jedoch kein Wachstum zum Vorjahr zu verzeichnen, sollte man wieder sehr rasch etwas machen (Natürlich nur, wenn man das auch möchte bzw. Neukunden benötigt).

Das Gefühl zu wissen, wie viele Besucher man hat und glaubt, schon sehr gut zu performen, kann einige Zeit lang sehr gut tun. Wenn allerdings keine Veränderung nach oben zu beobachten ist, ist auch hier wieder Zeit etwas zu tun.

 

Das Fazit zu den Ergebnissen und Emotionen einer durchschnittlichen Webseite eines Gewerbetreibenden

Grundsätzlich wurden die wichtigsten Punkte bereits erwähnt. Ganz allgemein lässt sich noch abschließend sagen: "Hört nicht auf euren Bauch, sondern vertraut den Zahlen.“

Nur die Zahlen geben Aufschluss darüber, wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Google bietet hierfür eine ganze Palette an Tools und Lösungen, um das kostenfrei zu messen.

Zum Abschluss noch eine kleine Gegenüberstellung. Was denkst du was passiert, wenn Unternehmer A fünf Jahre lang am Markt ist und im fünften Jahr die Erkenntnis gewinnt, die Webseite optimieren zu müssen und Unternehmer B bereits nach dem ersten Geschäftsjahr gemerkt hat, dass dies nicht alles sein kann und im zweiten Jahr mit der Optimierung der eigenen Webseite beginnt.

Wie performen die beiden Webseiten im zehnten Geschäftsjahr? Vier Jahre Vorsprung zu haben, kann sehr wertvoll sein.

Aller Anfang ist schwer, aber beginnen ist der erste und richtige Schritt zur Webseite, welche bei Google sehr gut gefunden wird und auch Anfragen generiert.

 

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