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Was Lesbarkeit und Verständlichkeit deiner Blogartikel mit deinem Google Ranking zu tun haben

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Heute möchte ich dir über meine Erfahrungen bezüglich Lesbarkeit oder Verständlichkeit von Blogartikeln erzählen. Ausgangspunkt ist ein Erlebnis, das ich mit meinem Nachbarn hatte.

SteuererklärungMein Nachbar ist ein durchaus intelligenter Mensch, der mit seinen fast 80 Jahren viel erlebt und dadurch auch viel zu erzählen hat. Unlängst musste er wie jedes Jahr seine Steuererklärung machen. Eine schier unlösbare Aufgabe, wie er mir sagt, obwohl er sie schon seit vielen Jahren erledigt. Der Grund dafür, dass er jedes Jahr zur selben Zeit am Verzweifeln ist, sind die mit Fachbegriffen übersäten Formulare. Er nennt es Fachchinesisch.

Im weiteren Gespräch erörterten wir, dass es sich bei Gerichts- oder Anwaltsschreiben, Arztberichten und Behördenschriftstücken genauso verhält. Das brachte mich zum Grübeln. Sind nicht viele Blogartikel, ähnlich, wie die oben erwähnten Dokumente, gespickt mit Fachtermini? Was folgt daraus, wenn man die SEO-Brille aufsetzt?

Lass uns das Thema Blogartikel und Lesbarkeit (Verständlichkeit) einmal etwas gründlicher durchdenken.

 

Was willst du mit deinem Blog, deinen Blogartikeln erreichen?

Darauf gibt es wahrscheinlich so viele Antworten, wie es Blogbetreiber gibt. Jeder verfolgt sein individuelles Ziel, wenn er oder sie sich dafür entscheidet, einen Blog zu starten. Deshalb zähle ich hier nur einige exemplarische Gründe auf, die mir, aus Sicht einer SEO- und Online-Marketing-Agentur, persönlich einfallen. 
Die Gründe:

  • sich als Experte etablieren und präsentieren
  • Mehrwert für die Leser liefern
  • Kunden generieren und dadurch seinen
  • Umsatz erhöhen
  • Werbung für die eigenen oder die Produkte anderer

Natürlich gibt es auch weitaus weniger professionelle Gründe, einen Blog zu betreiben, wie zum Beispiel ein privates Online-Tagebuch als Hobby oder jemand veröffentlicht seine poetischen Ergüsse in Form von Blogartikeln.

Was auch immer dahintersteckt, sobald du dich für einen Blog als Medium entscheidest, ist dein Hauptziel, Leser auf deinen Blog zu bringen und nach Möglichkeit möglichst lange auf diesem zu halten. Dazu musst du das Interesse und die Aufmerksamkeit deiner Leser wecken und wachhalten. Das wiederum gelingt dir am besten, indem du es deinen Blogbesuchern so einfach wie möglich machst, deine Beiträge zu konsumieren.

 

Was spricht für die einfache Lesbarkeit deiner Blogartikel?

Bevor deine Besucher deine Blogbeiträge lesen können, müssen diese auf deinen Blog aufmerksam werden. Meist suchen die Menschen im Internet nach bestimmten Informationen, Produkten oder Anleitungen, mittels einer Suchmaschine (meist Google). Dazu geben sie einen Suchbegriff in die Suchmaske ein, und im nächsten Moment erscheint die erste Seite der Suchergebnisse. Diese erste Seite ist der beste Platz im Internet, um von seinem Publikum gefunden zu werden. Um auf diese erste Seite zu kommen und dort möglichst lange zu bleiben, musst du mit deiner Webseite, deinem Blog, einige Kriterien erfüllen. Man nennt diese Kriterien Rankingfaktoren.

 

Rankingfaktor Lesbarkeit

Zugegeben, dieses Kriterium wird von Google nicht an erster Stelle gereiht. Nichtsdestotrotz ist es nach meiner Meinung ein wichtiges. Wenn dein Blogartikel nicht flüssig geschrieben ist, weil du darin zu viele Fachausdrücke (Fachchinesich, wie mein Nachbar sagen würde) verwendest, kann er oder sie diesen nur schwer lesen. Darunter leidet die Verständlichkeit deines Beitrages und deine Besucher verlassen deinen Blog schnell wieder. Das führt uns direkt zum nächsten Rankingfaktor, der von Google wesentlich höher bewertet wird, als der gerade besprochene.

 

Rankingfaktor Verweildauer

blogartikel verweildauerWas ist die Verweildauer und wie errechnet Google diese?

Wie du ja bestimmt weißt, sammelt Google die Daten seiner Benutzer und analysiert diese, um den Suchenden das bestmögliche Suchergebnis liefern zu können. Zu diesen Daten gehört auch der Zeitraum zwischen Anklicken des Suchergebnisses und dem Verlassen der besuchten Seite. Hat Google genügend Besucher auf deine Seite geschickt, kann es eine durchschnittliche Verweildauer auf deiner Seite errechnen. Ist diese hoch, bedeutet dies, dass dein Blogartikel qualitativ hochwertig ist und du wirst weiterhin bei Google gut positioniert. Ist sie jedoch niedrig, wirst du sehr schnell ins Google-Nirvana eingehen.

Daraus folgt: Viele Fachbegriffe = schwer lesbar und verständlich = kurze Verweildauer = schlechte Positionierung bei Google = wenig bis keine Besucher deiner schwer lesbaren Blogartikel.

 

Rankingfaktor Absprungrate

Ein weiteres Kriterium, das ganz unmittelbar mit der einfachen Lesbarkeit deines Artikels zu tun hat, ist die Absprungrate. Die Absprungrate ist der Anteil an Besuchern, die deinen Blog nur einmal, zum Beispiel zum Lesen eines Artikels, besucht und diesen danach gleich wieder verlässt. Auch Kurzbesuche zählen dazu. Diese Einmal- oder Kurzbesuche entstehen, wenn du deine Besucher nicht dazu motivieren kannst, auf deinem Blog zu bleiben und noch weitere Blogartikel zu konsumieren und das ist dann der Fall, wenn deine Blogartikel schwer lesbar und verständlich sind.

Wie errechnet Google die Absprungrate?

Die Einmal- und Kurzbesuche werden in Verhältnis zu den Besuchern gesetzt, die sich länger auf deinem Blog aufhalten. Daraus ergibt sich ein Prozentsatz, der die Absprungrate beziffert. Ist diese hoch, ist dein Blogartikel in den Augen von Google qualitativ minderwertig. Ist sie niedrig, ist dein Blogbeitrag qualitativ hochwertig. So einfach ist das in der Google-Algorithmus-Welt.Die Einmal- und Kurzbesuche werden in Verhältnis zu den Besuchern gesetzt, die sich länger auf deinem Blog aufhalten. Daraus ergibt sich ein Prozentsatz, der die Absprungrate beziffert. Ist diese hoch, ist dein Blogartikel in den Augen von Google qualitativ minderwertig. Ist sie niedrig, ist dein Blogbeitrag qualitativ hochwertig. So einfach ist das in der Google-Algorithmus-Welt.

Daraus folgt in Bezug auf die Lesbarkeit deiner Blogartikel: Viele Fachbegriffe = schwer lesbar und verständlich = hohe Absprungrate = schlechte Positionierung bei Google = wenig bis keine Besucher deiner schwer verständlichen Blogartikel.

 

Sind Fachbegriffe im Blogartikel immer negativ zu bewerten?

kenne deinen gesprächspartner

Um diese Frage zu beantworten, musst du deine Leser kennen. Wenn du einen Artikel für eine bestimmte Klientel schreibst, welches die Fachtermini und Fremdwörter versteht, ist deren Verwendung angebracht. Diese Klientel empfindet deinen Beitrag dann auch nicht als schwer lesbar oder als nicht verständlich. Außerdem gibt es durchaus Blogartikel, die nicht ohne Fachsprache auskommen. Fachartikel sind ein gutes Beispiel dafür.

Kenne die Leser deines Blogs

Um zu wissen, ob deine Blogartikel für deine Leser einfach lesbar und klar verständlich sind, musst du diese kennen. Das bedeutet, dass du entweder schon eine reale Zielgruppe hast, oder, dass du dir einen oder einige fiktive Leser, sogenannte Leseavatare, erschaffst. Wie du dies machst und warum das so wichtig ist, erfährst du im Artikel: Warum du als Blogger unbedingt einen Leseavatar brauchst..

 

Mein Fazit zum Thema Lesbarkeit von Blogartikeln

Es zahlt sich also auf jeden Fall aus, wenn möglich auf Fachjargon in deinen Blogartikeln zu verzichten und diese in einer klar verständlichen, flüssig lesbaren Art und Weise zu verfassen. Die Leser werden es dir danken und du wirst deine Ziele mit deinem Blog erreichen. Ist das nicht schön?

 

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Übrigens, mein Nachbar hat seine Steuererklärung gerade noch zeitgerecht ausgefüllt und beim Finanzamt abgegeben. Geschafft hat er es durch die Beilageblätter mit den Begriffserklärungen, welche umfangreicher sind, als das Steuerformular selbst.

 

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