Schlösselgasse 28/8, 1080 Wien

Wie das Google Panda Update SEO- und Online-Marketing revolutioniert(e)

Wie das Google Panda Update SEO- und Online-Marketing revolutioniert(e)

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Mit dem Google Panda Update läutete der Suchmaschinenriese eine neue Ära in der SEO- und Online-Marketing-Branche ein. Was ist das heiß diskutierte Panda Update und was musst du als SEO oder Online Marketer beachten, um Rankings zu generieren, deine Positionen in den Suchmaschinen zu verbessern oder zu festigen?

Google Panda – im Februar 2011 brach es über die SEO- und Online-Marketing-Welt herein, wie ein Erdbeben. Vorerst nur in den USA. Doch ab April desselben Jahres zeigte es seine Auswirkungen auch auf die englischsprachigen Suchergebnisse in Europa.

Am 12.08.2011 war es dann so weit. Das Algorithmus-Update wurde weltweit in allen Sprachen eingeführt. Ausnahmen: chinesisch, japanisch, koreanisch.

Laut Google waren bis zu 12 % der Rankings weltweit von den Auswirkungen betroffen.

Besonders Content-Farmen, Link-Farmen, Magazine, etc. bekamen die Auswirkungen zu spüren.

Hier einige Websites, die es ganz besonders getroffen hat (gefunden auf wisestartupblog com):

 

google panda update betroffene

 

Eine Herausforderung für jeden SEO. Die Art und Weise, wie Suchmaschinenoptimierung praktiziert werden muss, ist seither eine völlig andere.

Doch das war nur der Anfang. Im Laufe der nächsten Jahre gab es etwa 28 Updates des Panda-Algorithmus. Das bisher letzte bestätigte fand im Juli 2015 statt. Eine Chronologie der gesamten Update-Serie findest du in der zweiten Hälfte des Artikels.

Übrigens: Namensgeber der Algorithmus-Änderung ist der Google Ingenieur Navneet Panda.

 

Was ist das Google Panda Update?

Wollte man das Google-Update mit einigen wenigen Worten erklären, würde man es folgendermaßen tun:

Qualität, Qualität, Qualität

Das bedeutet im Klartext: Google greift hart gegen Websites mit „thin content“ (qualitativ minderwertiger Inhalt), Content-Farmen, Seiten mit einem hohen Anzeigen-Content-Verhältnis (zu viele Werbeanzeigen bei zu wenig Inhalten) und einigen weiteren Qualitätsproblemen durch.

SEO-Methoden, die bis dahin noch wunderbar funktioniert haben, sind plötzlich für die Suchmaschinenoptimierung wertlos, ja sogar kontraproduktiv.

Schau dir an, was schon 2012 Moz in seinem Whiteboard Friday dazu sagt:

 

 

Hammer. Oder? Du willst das Ganze in Ruhe lesen? Hier gehts zum dazugehörigen MOZ Blogartikel

Wenn du jetzt noch bedenkst: Das war 2012. Da liegen Welten zwischen damals und heute. Da ist noch viel passiert - und zwar in Richtung noch mehr Qualität und Relevanz.

Das kann aus SEO-Perspektive nur eines bedeuten: Liefere qualitativ hochwertige Inhalte!

Was meine ich damit?

 

Was ist Qualitäts-Content?

  • Hoher Informationsgehalt (keine leeren, mit Keywords angereicherte Phrasen)
  • Themen werden ausführlich behandelt (lange Texte – in jedem Fall mehr als 1000 Worte – werden daher von Google bevorzugt)
  • Nutzen und Mehrwert für den Webseitenbesucher

Darum geht es deinen Webseitenbesuchern und darum geht es Google.

„Aber das ist doch ein alter Schuh“, wirst du dir vielleicht denken. Ich gebe dir durchaus recht. Das Thema ist kein neues. Immerhin gab es das erste Rollout des Panda-Updates bereits vor 7 Jahren. Und doch versuchen noch immer einige Website-Betreiber, Google mit Keyword Stuffing und ähnlichen Methoden auszutricksen. Man glaubt es kaum.

 

Was macht der Google-Panda-Algorithmus genau?

Im Grunde ist es ganz einfach. Es handelt sich um einen Filter, der auf den gesamten Google-Index angewandt wird. Qualitativ schlechte Seiten werden herausfiltert und in den Suchergebnissen nach hinten gereiht. Seiten, die den Qualitätskriterien entsprechen, werden dadurch besser gerankt.

Google beabsichtigt also mit dem Update, dem Suchenden qualitativ bessere Suchergebnisse (Webseiten) zu liefern. Dies gelingt, indem Webseiten mit minderwertigen Inhalten herausgefiltert und in den Rankings zurückgestuft werden oder sogar ganz aus den Rankings hinausfliegen.

Grundlage für die Beurteilung der inhaltlichen Qualität einer Seite bilden Benutzerdaten. Die Webseiten wurden nach bestimmten Kriterien beurteilt. Zum Beispiel nach der Benutzerfreundlichkeit, der Qualität von Text- und Bildinhalten oder dem Seitenaufbau. Diese Bewertungen wurden in messbare Daten umgewandelt und konnten dadurch in den Filter integriert werden.

Das Benutzerverhalten auf den jeweiligen Seiten wurde beobachtet und floss in die Ergebnisse mit ein. Auf diese Weise konnte die Software nach und nach durch das Verhalten der Nutzer erkennen, ob es sich um eine “gute” oder um eine “schlechte” Seite handelte.

 

Die Auswirkungen

Betroffene Seiten werden im Ranking nach hinten gereiht. Das Fatale daran ist, dass nicht nur die einzelnen Unterseiten an Sichtbarkeit verlieren, sondern eventuell die gesamte Website.

 

Welches sind die Qualitätskriterien – eine Gegenüberstellung

Wie schon erwähnt, geht es um hochwertige Inhalte. Webseitenbetreiber konnten nach dem Algorithmus-Update Faktoren erkennen, die einen negativen bzw. positiven Einfluss auf die Position in den Suchergebnissen haben. Hier einige Beispiele in der Gegenüberstellung.

 

Negativer Einfluss

  • Wenig sogenannter Unique Content
  • Keine Backlinks von Qualitäts- oder Autoritätsseiten
  • Viele eingehende Links von fragwürdigen Seiten (Bad Neighbourhood)
  • Geringe Verweildauer
  • Hoher Anteil an Duplicate Content
  • Hohe Bounce Rate (Absprungrate)
  • Zu viel Werbung im Verhältnis zum Content
  • Keyword Stuffing, zu hohe Keyword-Dichte

 

Positiver Einfluss

  • Hoher Anteil an originalen, einzigartigen Inhalten
  • Backlinks von Autoritätsseiten (je mehr, desto besser)
  • Keine Backlinks von Linkfarmen, minderwertigen Seiten, etc.
  • Hohe Verweildauer durch interessante, hochwertige Inhalte (Text, Infografiken, Videos, etc.)
  • Wenig bis keine doppelten Inhalte (falls doch ist Canonical-Link gesetzt)
  • Niedrige Absprungrate durch Qualität bezüglich Content und User Experience
  • Wenig und nur relevante Anzeigen auf der Webseite
  • Ausgeglichene Content/Keyword-Ratio (Synonyme und themenrelevante Begriffe im Text)

Das waren nur einige Beispiele, aber ich denke, du weißt, worauf es hinausläuft.

 

Bin ich vom „Content-Qualitäts-Update“ betroffen – wenn ja, was kann ich dagegen tun?

Wenn du deine Website regelmäßig monitorst, wirst du sehr zeitnah erkennen, ob du eventuell vom Filter betroffen (abgestraft) bist. Er zeigt sich durch einen massiven Einbruch des Rankings.

Klar, es kann auch andere Ursachen dafür geben. Aber ich rate dir trotzdem, in solch einem Fall die betroffenen Seiten auf einige Kriterien hin zu überprüfen.

Überprüfe deine Seiten auf:

  • Duplicate Content (doppelter Inhalt)
  • Thin Content (dünner Content ohne Nutzen oder Mehrwert für den Suchenden)
  • Bad Neighbourhood

 

Duplicate Content

Hast du doppelte Inhalte auf deiner Seite? Das können Inhalte auf deiner eigenen Seite sein, aber auch von fremden Seiten. Vielleicht hast du eine Produktbeschreibung von einer anderen Seite übernommen.

Viele Affiliate Marketer machen das. Sie kopieren zum Beispiel Buchbeschreibungen von der Amazon-Produktseite und übernehmen diese unverändert. Geschieht dies oft, erkennt das der Panda-Filter und bewertet unter Umständen die gesamte Website negativ.

 

Was kannst du dagegen tun?

Checke deine Seite darauf, ob du doppelte Inhalte hast. Am besten machst du das mit einem dafür geeigneten Tool, sonst wirst du nie damit fertig.

Um einzelne URLs auf duplizierte Inhalte zu überprüfen, kannst du das Online-Tool Copyscape nutzen. Als Ergebnis werden dir kostenlos alle im Internet vorhandenen Duplikate angezeigt.

Möchtest du deine Website auf interne Duplikate prüfen, empfehle ich dir Siteliner. Ebenfalls ein Online-Tool und ebenfalls kostenlos. Zumindest bis zu einer Seitenzahl von 250.

Solltest du eine umfangreichere Online-Präsenz haben, ist ein professionelles Tool, wie etwa Ryte, eine gute Wahl oder du wendest dich an eine professionelle SEO-Agentur. Diese hilft dir bestimmt gerne weiter. 😉

 

Hast du den doppelten Inhalt identifiziert, geht’s an die Arbeit. Du musst diesen nicht unbedingt löschen. Du kannst ihn zu deinem eigenen einzigartigen Inhalt machen, indem du ihn veränderst.

  • Verwende Synonyme
  • Füge eigenen Unique Content hinzu
  • Formuliere den Text um, ohne den Sinn und die Aussage des Textes zu verändern
  • Interpretiere den Text mit deinen eigenen Worten
  • Verwende den Duplicate Content als Zitat und füge deine Ideen und deine Meinung hinzu

Auf diese Weise machst du aus Duplicate Content Unique Content. Einzigartige Inhalte, die Google und deine Webseitenbesucher lieben werden.

 

Thin Content

Überprüfe die vom Update betroffenen Inhalte auf Qualität bezüglich Nutzen und Mehrwert für den Webseitenbesucher. Stelle dir dabei die Frage, was für den Leser drin ist. Das ist es nämlich, worauf es ankommt.

Die erste Frage, die sich deine Leser stellen, wenn sie deine Webseite besuchen, ist: „What’s in it for me?“ „Was ist für mich drin?“

Beantwortest du diese Frage nicht, weil du nur einen mit Keywords gespickten informationslosen Text präsentierst, ist der Besucher schneller weg, als du bis 3 zählen kannst.

Das hat auch Google erkannt und wertet daher URLs mit derartigen Inhalten ab.

 

Was kann ich dagegen tun?

Finde die betreffenden Blogartikel, Produktbeschreibungen, Anleitungen, etc. und werte die Texte auf.

  • Erzähle Geschichten (Storytelling)
  • Erstelle eine Feature- und Benefit-Liste
  • Beschreibe Vor- und Nachteile
  • Beschreibe eine Fallstudie (Case Study)
  • etc.

Schau dir hier eine Guideline für die Erstellung hochwertiger Inhalte an, die Google selbst zur Verfügung stellt: http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2011/05/more-guidance-on-building-high-quality.html

Hier kannst du noch tiefer in das Thema Thin Content und Duplicate Content eintauchen. 

 

Bad Neighbourhood

Unter Bad Neighbourhood versteht man die Nähe oder Verbindung zu Websites, die in irgendeiner Weise gegen die Richtlinien von Google, Bing und Co. verstoßen.

Diese Verstöße können sein:

  • Linkfarming
  • Cloaking
  • Keyword-Stuffing
  • Bezahlter Linkaufbau
  • Übertriebener Linktausch

Aber auch eine gehackte Seite kann zu Bad Neighbourhood zählen. Hacker verlinken gerne aus den Texten heraus auf fragwürdige Linkziele. Das mag Google gar nicht.

Übrigens, es ist ganz egal, ob es sich um einen ausgehenden Link oder um einen Backlink handelt. Die Bewertung des Panda-Filters ist die gleiche. Negativ.

 

Was kann ich dagegen tun?

In erster Linie meide den Kontakt (Links) zu Seiten, die Google durch den Filter als minderwertig einschätzt. Welche das sind, weißt du ja bereits.

Wichtig: Checke deine Links!

Hast du eine kleine Internetseite, kannst du das eventuell manuell machen. Bei größeren Webauftritten oder, wenn dir die manuelle Überprüfung zu mühselig ist, empfehle ich einen Backlink-Checker. Semrush.com bietet zum Beispiel einen solchen an. Lege einen kostenlosen Account an und du kannst deine Seite auf eingehende Links und viele andere Komponenten deiner Website checken.

Die auf diese Weise identifizierten „Bad Links“ kannst du dann in der Google Search Console entwerten. Wie du das machst, erfährst du auf der entsprechenden Google-Support-Seite. Eine weitere Möglichkeit ist das Google Disavow Tool.

 

Der letzte Schritt aus den Klauen von Google Panda

Hast du deine URLs auf die beschriebene Weise optimiert, musst du diese nur noch neu indexieren lassen.

Über die Google Search Console kannst du täglich bis zu 10 URLs zur erneuten Prüfung und Indexierung einreichen. Mache Gebrauch davon. Sonst musst du warten, bis der Google Bot wieder mal vorbeischaut. Und das kann bei abgestraften Seiten lange dauern.

So reichst du deine optimierten URLs bei Google erneut ein:

Logge dich in dein Search Console Account ein. Solltest du noch keines haben, lege eines an. Wie, das erfährst du hier.

 

 

Nach dem Einrichten des Accounts und dem Einbinden deiner Website hast du die Möglichkeit, deine vom Update betroffenen und sorgfältig optimierten URLs erneut einzureichen.

Dazu gehst du folgendermaßen vor: Folge den im Bild nummerierten Schritten.

 

panda update url neu indexieren

 

  1. Wähle die Domain
  2. Klicke „Crawling“
  3. Wähle „Abruf wie durch Google“
  4. Füge die URL ein (ohne http(s)://www.)
  5. Klicke auf „Abrufen“
  6. Klicke „Indexierung beantragen

Nun bist du schon fast fertig. Du musst nur noch bestätigen, dass du kein Roboter bist. Siehe Bild.

 

panda update url neu indexieren 2

 

  1. Markiere das Kästchen „Ich bin kein Roboter“
  2. Wähle „Nur diese URL crawlen“. Ist in dem Fall besser. Wenn du den zweiten Punkt wählst, werden unter Umständen URLs gecrawlt, die du noch nicht optimiert hast.
  3. Klicke „Los“
  4. Bestätigung, dass die Indexierung beantragt wurde. Siehst du im oberen Bild.

Soviel dazu.

Jetzt weißt du, was Google Panda ist. Du hast erfahren, wie der Filter arbeitet und worauf du in Zukunft achten musst, um nicht von Google durch den Verlust deiner Rankings abgestraft zu werden. Außerdem weißt du, wie du im Falle eines Rankingverlusts aufgrund des Updates vorgehen musst, um deine betroffenen URLs qualitativ zu verbessern und erneut in Google zu indexieren.

Das ist ja schon eine ganze Menge.

Hier kannst du dir noch ansehen, was Matt Cutts dazu zu sagen hat.

 

 

Wusstest du, wie es zum Google Panda Update kam?

Als Google die Entwicklung des Algorithmus diskutierte, wurden Testdokumente an menschliche Qualitätsbewerter gesendet. Die folgenden Fragen haben sich als die wichtigsten in Bezug auf den späteren Algorithmus herausgestellt.

  1. Würden Sie den Informationen in diesem Artikel vertrauen?
  2. Wurde dieser Artikel von einem Experten oder Enthusiasten geschrieben, der das Thema gut kennt oder ist er eher oberflächlich?
  3. Verfügt die Website über doppelte, überlappende oder redundante Artikel zu gleichen oder ähnlichen Themen mit geringfügig unterschiedlichen Keyword-Varianten?
  4. Würden Sie Ihre Kreditkartendaten an diese Seite weitergeben?
  5. Hat dieser Artikel Schreibfehler, stilistische oder sachliche Fehler?
  6. Sind die Themen von echten Interessen der Leser der Website bestimmt oder generiert die Website Inhalte, indem sie versucht zu erraten, was in den Suchmaschinen gut abschneiden könnte?
  7. Enthält der Artikel Originalinhalte oder -informationen, Originalberichte, Originalrecherchen oder Originalanalysen?
  8. Bietet die Seite im Vergleich zu anderen Seiten in den Suchergebnissen einen erheblichen Mehrwert?
  9. Wie viel Qualitätskontrolle wurde am Inhalt vorgenommen?
  10. Beschreibt der Artikel beide Seiten einer Geschichte?
  11. Ist die Seite eine anerkannte Autorität zu ihrem Thema?
  12. Werden die Inhalte von einer großen Anzahl von YouTubern in Massen produziert oder ausgelagert oder über ein großes Netzwerk von Websites verteilt, sodass einzelne Seiten oder Websites nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten?
  13. Wurde der Artikel gut bearbeitet oder erscheint er schlampig oder hastig produziert?
  14. Würden Sie bei einer gesundheitsbezogenen Abfrage Informationen dieser Website vertrauen?
  15. Würden Sie diese Seite als eine autoritative Quelle erkennen, wenn sie namentlich erwähnt wird?
  16. Enthält dieser Artikel eine vollständige oder umfassende Beschreibung des Themas?
  17. Enthält dieser Artikel aufschlussreiche Analysen oder interessante Informationen, die offensichtlich sind?
  18. Ist das die Art von Seite, die Sie als Lesezeichen speichern, mit einem Freund teilen oder empfehlen möchten?
  19. Hat dieser Artikel eine übermäßige Menge an Anzeigen, die vom Hauptinhalt ablenken oder diesen beeinträchtigen?
  20. Würden Sie diesen Artikel in einem gedruckten Magazin, einer Enzyklopädie oder einem Buch erwarten?
  21. Sind die Artikel kurz, unwesentlich oder fehlt es an hilfreichen Details?
  22. Werden die Seiten mit großer Sorgfalt und Detailgenauigkeit hergestellt, im Gegensatz zu weniger Details?
  23. Würden sich Nutzer beschweren, wenn sie Seiten von dieser Website sehen?

 

Wichtig ist auch, was die menschlichen Qualitätsbewerter von Google berücksichtigen sollten. Dieses Zitat über minderwertige Inhalte ist besonders interessant:

Beachten Sie Folgendes: Die meisten Schüler müssen Dokumente für die Hochschule oder die Universität schreiben. Viele Studenten nehmen Abkürzungen, um Zeit und Mühe zu sparen, indem sie einen oder mehrere der folgenden Schritte ausführen:

  • Dokumente online kaufen oder jemand anderes für sie schreiben lassen
  • Alles schnell schreiben, ohne Entwürfe oder Bearbeitung
  • Dinge erfinden
  • Den Bericht mit großen Bildern oder anderen störenden Inhalten füllen
  • Kopieren des gesamten Berichts aus einer Enzyklopädie oder Umschreiben von Inhalten durch ändern der Wörter oder der Satzstruktur
  • Verwendung allgemein bekannter Fakten: "Argentinien ist ein Land. Menschen leben in Argentinien. Argentinien hat Grenzen."
  • Mit vielen Worten kommunizieren sie zum Beispiel nur grundlegende Ideen oder Fakten: "Pandas essen Bambus. Pandas essen viel Bambus. Bambus ist das beste Essen für einen Pandabären"

 

Die oben angeführten Fragen sollten die Qualitätsbewerter beantworten und die erwähnten Punkte dabei beachten.

Danach entwickelte Google dann den Algorithmus, indem sie verschiedene Ranking-Signale mit den menschlichen Qualitätsrankings verglichen.

 

Und damit das ganze Bild noch vollständiger wird, hier noch eine Chronologie der zahlreichen Updates des Panda-Filters seit seiner Einführung im Februar 2011.

 

Chronologie des Panda Updates

google panda chronologie

 

23.Februar 2011 – Panda/Farmer
Ein wichtiges Algorithmusupdate trifft viele Websites hart. Betroffen sind bis zu 12% der Suchergebnisse (eine Zahl, die direkt von Google stammt). Er scheint sich gegen Thin Content, Content-Farmen, Websites mit hohen Anzeigen-Content-Verhältnissen und eine Reihe weiterer Qualitätsprobleme zu richten. Panda war mindestens ein paar Monate unterwegs und kam im April 2011 nach Europa.

11. April 2011 – 2.0 (#2)
Google hat das „Content-Qualitäts-Update“ für alle englischen Anfragen weltweit (nicht nur für englischsprachige Länder) bereitgestellt. Neue Signale wurden ebenfalls integriert, einschließlich Daten über Websites, die Benutzer direkt über die SERPs oder den Chrome-Browser blockiert haben.

09. Mai 2011 – 2.1 (#3)
Ursprünglich als "Panda 3.0" bezeichnet, schien Google eine weitere Runde von Änderungen einzuführen. Diese Änderungen wurden von Google nicht im Detail diskutiert und schienen relativ gering zu sein.

21. Juni 2011 – 2.2 (#4)
Google hat weiterhin die von Panda betroffenen Websites und Daten aktualisiert und Version 2.2 wurde offiziell bestätigt. Updates erfolgten getrennt vom Hauptindex und nicht in Echtzeit, was an frühe Google Dance-Updates erinnert.

23. Juli 2011 – 2.3 (#5)
Webmaster mutmaßen, dass Google ein weiteres Update veröffentlicht hat. Es war unklar, ob neue Faktoren eingeführt wurden oder, ob dies lediglich eine Aktualisierung der Panda-Daten und Rankingfaktoren war.

12. August 2011 – 2.4 (#6)
Google hat Panda international eingeführt, sowohl für englischsprachige Abfragen als auch für nicht englischsprachige Abfragen mit Ausnahme von Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. Google berichtete, dass dies 6-9% der Anfragen in betroffenen Ländern betraf.

28. September 2011 – 2.5 (#7)
Nach mehr als einem Monat hat Google ein weiteres Panda-Update veröffentlicht. Spezifische Details dessen, was sich geändert hat, waren unklar, aber einige Websites berichteten große Verluste.

05. Oktober 2011 – „Flux“ (#8)
Matt Cutts tweeted: "erwarten einige Panda-bezogenen Veränderungen in den nächsten Wochen" und gab eine Zahl von "~ 2%" an. Weitere kleinere Panda-Updates sind am 03.10., 13.10. Und 18.11.

18. November 2011 – 3.1 (#9)
Nach Panda 2.5 hat Google einen Zeitraum von " Flux" eingegeben, in dem Updates häufiger und relativ geringfügig waren. Einige Branchenanalysten nannten das 18.11. Update 3.1, obwohl es kein offizielles 3.0 gab.

18. Jänner 2012 – 3.2 (#10)
Google hat ein Panda-Datenupdate bestätigt, obwohl angedeutet wurde, dass sich der Algorithmus nicht geändert hat. Es war unklar, wie dies in das Schema "Flux" von häufigeren Datenaktualisierungen passte.

27. Februar 2012 – 3.3 (#11)
Google brachte ein weiteres Nach-Flux- Panda-Update heraus, das relativ unbedeutend zu sein schien. Dies geschah nur 3 Tage nach dem 1-jährigen Jubiläum von Panda, einer beispiellosen Lebensdauer für ein benanntes Update.

23. März 2012 – 3.4 (#12)
Google verkündete ein weiteres Update, dieses Mal über Twitter, während das Update eingeführt wurde. Ihre öffentlichen Aussagen schätzen, dass Panda 3.4 ungefähr 1,6% der Suchergebnisse beeinflusst hat.

19. April 2012 – 3.5 (#13)
Google bringt ein Datenupdate heraus. Eine Mischung von Änderungen machte es schwierig, den Einfluss zu messen, aber dies scheint eine ziemlich routinemäßige Aktualisierung mit minimalen Auswirkungen zu sein.

27. April 2012 – 3.6 (#14)
Kaum eine Woche nach Panda 3.5 hat Google ein weiteres Datenupdate veröffentlicht. Die Auswirkungen dieses Updates waren unklar, und es schien, dass die Auswirkungen relativ gering waren.

08. Juni 2012 – 3.7 (#15)
Google hat ein weiteres Panda-Datenupdate veröffentlicht und behauptet, dass weniger als 1% der Anfragen betroffen sind. Ranking-Fluktuationsdaten deuten darauf hin, dass die Auswirkungen wesentlich höher waren als bei früheren Updates (3.5, 3.6).

25. Juni 1012 – 3.8 (#16)
Google rollte eine weitere Datenaktualisierung aus, aber dies schien nur Daten zu sein (keine Algorithmusänderungen) und hatte eine viel geringere Auswirkung als Panda 3.7.

24. Juli 2012 – 3.9 (#17)
Einen Monat nach Panda 3.8 hat Google ein neues Update veröffentlicht. Die Rankings schwankten für 5-6 Tage, obwohl kein einziger Tag hoch genug war, um aufzufallen. Google behauptete, dass ~ 1% der Anfragen betroffen waren.

20. August 2012 – 3.9.1 (#18)
Google hat ein weiteres Datenupdate veröffentlicht, aber die Auswirkung schien ziemlich gering zu sein. Da die Panda 3.0-Serie keine 3.9-Nummern mehr hatte, wurde das neue Update 3.9.1 genannt.

18.September 2012 – 3.9.2 (#19)
Google rollte eine weitere Panda-Aktualisierung aus, die anscheinend nur Daten enthielt. Der Ranking-Fluss war moderat, aber nicht mit einem großen Algorithmus-Update vergleichbar.

27. September 2012 – #20
Überlappend mit dem EMD-Update wurde ein ziemlich großes Panda-Update (Algorithmus + Daten) eingeführt, das offiziell 2,4% der Anfragen betrifft. Als die 3.X-Serie merkwürdig wurde, entschieden sich die Industrie-Quellen dafür, Updates in der richtigen Reihenfolge zu nennen (dies war Nummer 20).

05. November 2012 – #21
Google hat sein 21. Panda-Update veröffentlicht, ungefähr 5 1/2 Wochen nach # 20. Es wurde berichtet, dass dieses Update kleiner ist und sich offiziell auf 1,1% der englischen Abfragen auswirkt.

21. November 2012 – #22
Nach einigen uneinheitlichen Signalen bestätigte Google das 22. Panda-Update, bei dem es sich offenbar um reine Daten handelt. Dies folgte auf ein größeres, aber ungenanntes Update um den 19. November.

21. Dezember 2012 – #23
Kurz vor den Weihnachtsferien hat Google ein weiteres Update veröffentlicht. Sie nannten es offiziell ein "Refresh" und beeinflussten 1,3% der englischen Abfragen. Dies war eine etwas höhere Auswirkung als Pandas #21 und #22.

22. Januar 2013 – #24
Google gab sein erstes offizielles Update von 2013 bekannt und behauptete 1,2% der Anfragen wären betroffen. Dies schien nichts mit einem angeblichen Update um den 17. Und 18. 01.  zu tun zu haben (was Google nicht bestätigte).

14. März 2013 – #25
Matt Cutts hat ein Panda-Update bei SMX West angekündigt und vorgeschlagen, dass es sich um das letzte Update vor der Integration von Panda in den Kernalgorithmus handeln würde. Das genaue Datum wurde nicht bestätigt, aber MozCast-Daten deuten auf 13. – 14.03. hin.

11. Juni 2013 – Panda Dance
Obwohl es sich nicht um ein aktuelles Update handelt, hat Matt Cutts bei SMX Advanced eine wichtige Klarstellung vorgenommen, die darauf hindeutet, dass Panda noch monatlich aktualisiert wird, aber jedes Update über einen Zeitraum von etwa 10 Tagen bereitgestellt wird. Dies war nicht der "everflux", den viele Leute nach # 25 erwartet hatten.

18. Juli 2013 – Panda Recovery
Google bestätigte ein Update, aber es war unklar, ob dies eines der 10-tägigen Updates oder etwas Neues war. Die Implikation war, dass dies algorithmisch war und einige frühere Panda-Strafen "aufgeweicht" haben könnte.

19. Mai 2014 – 4.0 (#26)
Google bestätigte ein wichtiges Panda-Update, das wahrscheinlich sowohl ein Algorithmus-Update als auch eine Datenaktualisierung beinhaltete. Offiziell waren etwa 7,5% der englischsprachigen Abfragen betroffen. Während Matt Cutts sagte, dass es am 20.05. begann, deuten unsere Daten stark darauf hin, dass es früher begann.

23. September 2014 – 4.1 (#27)
Google kündigte ein wichtiges Panda-Update an, das eine algorithmische Komponente enthielt. Sie schätzten die Auswirkungen auf 3-5% der betroffenen Anfragen. Angesichts des "langsamen Rollouts" war das genaue Timing unklar.

17.Juli 2015 – 4.2 (#28)
Google kündigte ein Update (höchstwahrscheinlich eine Datenaktualisierung) an und gab an, dass es Monate dauern könnte, bis es vollständig eingeführt ist. Der unmittelbare Einfluss war unklar, und es gab keine eindeutigen Anzeichen für eine wichtige Aktualisierung des Algorithmus.

Die Chronologie des Google Panda Updates ist auszugsweise dem Artikel „Google Algorithm Change History“ von MOZ.com entliehen.

 

Das Google Panda Update – ein Fazit

Du siehst, der Panda Algorithmus hat eine lange Geschichte. Noch nie zuvor gab es ein Update, das sich so lange entwickelt und verbessert hat. Daran erkennst du, wie wichtig es Google mit den Kriterien dieser Update-Serie ist.

Auch die darauffolgenden Google Algorithmus Updates, wie Google Penguin Update, Google Hummingbird Update oder das Google Brain Projekt zeigen in dieselbe Richtung: Qualität für die Suchenden.

 

Das kann für dich, als Webseitenbetreiber nur eines bedeuten: Liefere deinen Besuchern höchste Qualität in Form von informativen Inhalten.

  • Blogartikel, Produktbeschreibungen, Anleitungen (unique content) mit hohem Informationsgehalt
  • Infografiken und andere Medien, die einen eindeutigen Nutzen für den Leser haben
  • Verlinke nur auf Webseiten, die du zuvor genau auf Qualität geprüft hast
  • Vermeide „Bad Neighbourhood“
  • Vermeide Keyword Stuffing, Cloaking und zu viel Werbung (vor allem „above the fold“)

Befolgst du diese Kriterien, kann dir das Google Update nichts anhaben. Im Gegenteil. Du und deine Webseitenbesucher profitieren davon.

 

Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) gilt es also, beide Bereiche (OnPage und OffPage) zu berücksichtigen.

OnPage:
Wertvoller, informativer Content. Arbeite über deine Inhalte drüber. Werte sie auf. Wie du das machst, habe ich dir vorhin beschrieben.

OffPage:
Hochwertige Backlinks. Schmeiße die „Bad Links“ raus. Sie bringen dir nichts. Im Gegenteil. Sie schaden dir.

 

Solltest du in einem Bereich Probleme haben, etwa beim Auffinden von „Bad Links“ oder bei der Erstellung qualitativ hochwertiger Texte, kannst du uns gerne kontaktieren. Oder, du rufst uns gleich unter +43 1 353 2 353 an. Wir unterstützen dich dabei, das Panda Update zu deinen Gunsten zu nutzen.

Hast du Erfahrungen mit Google Panda sammeln können? Positive oder negative? Das würde mich echt interessieren. Hinterlasse einen Kommentar und teile deine Erfahrungen mit uns und unseren Lesern.

 

Unsere Leistungen

Bleiben wir in Kontakt!

ithelps Online Marketing Agentur Logo

1080 Wien, Schlösselgasse 28/8
3032 Eichgraben, Pernerstorferstraße 18

  • Email: office@ithelps.at
  • Phone: +43(1) 353 2 353

Die 10 häufigsten SEO Fehler

und wie Sie diese vermeiden können: