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Was ist SEO – was ist wichtig und wie funktioniert es?

Was ist SEO – was ist wichtig und wie funktioniert es?

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SEO – Ständig begegnet einem dieses komische Akronym. Doch was ist SEO, was ist wichtig daran und wie funktioniert es?

SEO ist Englisch und bedeutet „Search Engine Optimization“ oder zu Deutsch „Suchmaschinenoptimierung“. Es ist die Kunst und das Handwerk, Webseiten so zu gestalten und zu optimieren, dass diese in den organischen Suchergebnissen bestmöglich ranken.

Und, wenn ich bestmöglich sage, dann meine ich eine Position auf Seite 1, wenn möglich sogar Platz 1. Genau darüber werde ich dir jetzt mehr erzählen.

Doch zuvor solltest du wissen, wie Suchmaschinen arbeiten.

 

 

SEO ist kein Modetrend der letzten Jahre. Mitte der 1990er Jahre gab es bereits die ersten ernst zu nehmenden Suchmaschinen.

 

Erste Suchmaschinen gab es bereits Mitte der 1990er Jahre

 WebCrawler, Yahoo, Lycos und Alta Vista, wobei Letzterer bereits einen eigenen Suchindex hatte und lange Zeit Marktführer war.

 

1998 kam, nach einer 2-jährigen Beta-Phase, Google dazu und setzte neue Maßstäbe. Der streng geheim gehaltene Such-Algorithmus wurde und wird konsequent und kontinuierlich an die Bedürfnisse des Suchenden angepasst.

 

Das Google Panda Update ist ein gutes Beispiel für diese Entwicklung Richtung Benutzerzufriedenheit.  

Aber das ist noch lange nicht alles. Wir haben uns die Mühe gemacht und eine Auflistung der über 200 Google Ranking-Faktoren erstellt.

 

Google stellt den Benutzer seiner Suchmaschine, also den Suchenden, mit seinen Fragen und Problemen, in den Mittelpunkt seiner Bemühungen. Und so wundert es nicht, dass die von Larry Page und Sergey Brin entwickelte Suchmaschine unangefochtener Marktführer ist.

Mit einem weltweiten Marktanteil von 91,6 % hat sie die wichtigsten Mitbewerber, Yahoo und Bing, längst abgehängt.

Wenn wir also heute von SEO sprechen, meinen wir vorwiegend die Optimierung für die Suchmaschine Google.

 

Was ist das Ziel von SEO?

Die ersten Webseitenbetreiber begannen bereits sehr früh, die textlichen Inhalte ihrer Webseite so zu optimieren, dass diese in den Suchmaschinen gefunden wurden.

Das Ziel von Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur, mit seinen Web-Inhalten gefunden zu werden, sondern unter den TOP-Ergebnissen der Suchmaschinen gefunden zu werden.

 

Das Ziel von SEO ist ein TOP Ranking in den Suchmaschinen

 

Doch wieso das Ganze?

Das ist sehr einfach erklärt. Je besser das Ranking, die Positionierung in den organischen Suchergebnissen ist, desto mehr Webseitenbesucher hat man dadurch auf seiner Seite. Je mehr Webseitenbesucher auf einer Seite sind, desto mehr Menschen kann man seine Ware, seine Dienstleistung oder seine Werbeschaltungen präsentieren.

In einem Satz: Bessere Positionen in der Suchmaschine führen zu mehr Webseitenbesuchern, mehr Umsatz und schlussendlich zu mehr Gewinn für den Webseitenbetreiber.

 

Die Geschichte von SEO

Die Anfänge der Suchmaschinenoptimierung

Als in den 90er Jahren mehr und mehr Menschen Suchmaschinen nutzten, um nach Informationen und Produkten im Internet zu suchen, begannen die ersten Geschäftsleute zu verstehen, dass eine gute Positionierung in einer Suchmaschine für ihr Unternehmen von Wert ist.

Dadurch bestand nun auch für Unternehmen mit einem geringeren Marketing-Budget die Chance, ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit zu gelangen. SEO machte es möglich. Oft gewannen noch unbekannte Unternehmen in dieser Ära an Popularität im World Wide Web, während andere Firmen von der Bildfläche verschwanden, weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkannten.

So ließ der Trend, seine Webseite derart zu optimieren, dass diese in den TOP-Positionen angezeigt werden sollte, nicht lange auf sich warten. Dies war die Geburtsstunde der Suchmaschinenoptimierung.

 

Erste SEO-Maßnahmen und Tricksereien

Zu Beginn der SEO-Historie war es noch nicht allzu schwer, mit den gewünschten Begriffen in TOP-Rankings gefunden zu werden. Der Such-Algorithmus, der damals genutzt wurde, ist dem heutigen Algorithmus von 2018 nur noch marginal ähnlich. Mitte der 90er gab es daher noch vielerlei SEO-Tricksereien, welche nach heutigen Standards längst zu Abstrafungen im Ranking führen können.

So war es vor 20 Jahren noch üblich, dass man mit sogenanntem „Keyword Stuffing“ sein Ziel oft gut erreichen konnte.

Unter Keyword Stuffing versteht man das Vollstopfen der Webseite mit einem Keyword oder einer Keyword-Phrase.

Dabei ging man so vor, dass man das Suchwort, unter welchem man gefunden werden wollte, so oft, wie möglich und in verschiedenen Variationen in seinen Texten implementiert hat.

 

Durch Keyword Stuffing zu guten Rankings

 

Beispiel: Keyword „rote Sneakers“

Rote Sneakers sind zurzeit sehr im Trend. Jeder möchte rote Sneakers, daher sind rote Sneakers in den meisten Geschäften ausverkauft. Hier findest du rote Sneakers in allen Größen. Auch sind unsere roten Sneakers sehr preiswert, während rote Sneakers anderswo sehr teuer sind…

Ich denke, du erkennst, was mit Keyword Stuffing gemeint ist.

 

Bei dieser Art der Manipulation liegt die Keyworddichte (Keyword-Density) oft weit über 10 oder 15 %, was weit über den empfohlenen 2 – 5 % liegt. Man spricht in dem Zusammenhang auch von Keyword-Spamming.

Auch bei Google war diese Art der Suchmaschinen-Manipulation möglich. Allerdings ist sehr schnell aufgefallen, dass einige Webseiten, welche in den vordersten Suchergebnissen angezeigt wurden, diese fragwürdigen Texte enthielten.

Da Google jedoch für den Nutzer beziehungsweise Suchenden den größtmöglichen Nutzen bringen will, war diese Vorgangsweise der Webseitenbetreiber oder deren SEO‘s selbstverständlich ein Dorn im Auge des Weltkonzerns.

 

Die Gegenmaßnahmen seitens Google

Google beschloss daher erstmals, Personal einzustellen, welches extra dafür gedacht war, die schwarzen Schafe zu entlarven und mit Abstrafungen mittels Zurückstufung in den Suchergebnisseiten zu versehen.

Einem Weltkonzern entsprechend war dies natürlich nicht die einzige Maßnahme, welche gesetzt wurde. Im Laufe der Jahre kamen mehr und mehr Updates des Such-Algorithmus, welche die Funktionsweise der Suchmaschine fortlaufend optimierte.

Doch auch die Internetgemeinschaft blieb nicht untätig, denn immer mehr Internetbegeisterte, allen voran die Suchmaschinenoptimierer, begannen sich mit den Hintergründen von SEO auseinanderzusetzen und den Algorithmus der Suchmaschine zu analysieren. Dadurch wurden immer mehr Erkenntnisse über die Funktionalität des Programmes klar.

 

Backlinks – die Geheimwaffe früherer SEO‘s

Eine dieser Erkenntnisse war, dass Verlinkungen von anderen Webseiten auf die eigene, ein wertvolles Werkzeug dafür sind, seine Webseite aufzuwerten.

Durch diese Entdeckung entstand ein regelrechter Hype in der SEO-Branche. Es wurden neue Webseiten und Link-Verzeichnisse erstellt, welche nur einen Grund hatten: Geld durch den Verkauf von Backlinks zu verdienen.

Diese sogenannten „Linkfarmen“ funktionierten auf unterschiedliche Weise. Manche von Ihnen boten einen Link für ein kleines Budget an, andere halfen Webseitenbetreibern, mehrere Links diversester Webseiten auf die gewünschte Zielseite zu legen und wieder andere finanzierten sich über Werbeeinschaltungen.

Die Reaktion seitens Google ließ nicht lange auf sich warten.

Auch gegen diese Praktiken gab es schlussendlich Gegenmaßnahmen. So wurden Algorithmus-Updates in die Suchmaschine eingearbeitet, welche das Leben des einen oder anderen SEO schwer machen sollten.

Die Rede ist von „Panda“ und „Penguin“.

 

Google Panda und Pinguin Update

 

Der Panda-Patch veranlasste unter anderem eine quasi Plagiatsüberprüfung unter verschiedenen Websites. Hier nochmals der Link zu umfassenden Infos über das Panda Update. Durch das Penguin-Update wurden einige Strukturen verändert, wodurch es ebenfalls zu negativen Auswirkungen kam, wenn schlechte Backlinks auf die Webseite verwiesen.

Was die Keyworddichte angeht, so wurde diese von WDF*IDF abgelöst.

 

WDF*IDF 

WDF - Within Document Frequency

Dabei handelt es sich grundsätzlich nach wie vor um die Keyworddichte. Diese wird aber durch einen Logarithmus heruntergerechnet. Dadurch wächst der Wert bei zunehmender Keywordhäufigkeit nicht so schnell, wie bei der Berechnung der Keyword-Density.

Wirklich Sinn macht der WDF aber erst in Zusammenhang mit der IDF.

 

IDF - Inverse Dokument Frequency

WDF bezieht sich nur auf die eigene Seite. IDF berücksichtigt alle Seiten (oder zumindest eine Auswahl). Der IDF-Wert gibt an, wie oft der gewählte Begriff generell (auf anderen Seiten) vorkommt.

Der IDF-Wert gibt also Auskunft über die "Konkurrenz" für ein Keyword. Die Idee dahinter: Es ist sinnvoller, sich ein Thema zu überlegen, das noch nie oder selten behandelt wurde, als über ein Thema zu schreiben, das schon unzählige Male abgehandelt wurde.

 

Die Kombination - WDF*IDF

Die Kombination der beiden Werte ergibt den WDF*IDF-Wert. Die relative Gewichtung eines Keywords auf einer Seite, im Verhältnis zu anderen Seiten, die das gleiche Keyword ebenfalls enthalten.

Das klingt sehr theoretisch und kompliziert. Die Keyworddichte zu berechnen, war vergleichsweise einfach. Wenn du es aber einmal probiert hast, wirst du erkennen, wie unkompliziert es ist.

Außerdem gibt es sehr gute Tools, die dir die Arbeit abnehmen. Alles, was du tun musst, ist, den Empfehlungen zu folgen.

Am Ende des Artikels gibt’s noch einige Tools, die du kostenlos oder kostenpflichtig verwenden kannst.

 

Die Resultate des ständigen Wettlaufs zwischen Google und den SEO-Experten

Google betrachtete die Suchmaschinenoptimierer immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Auf der einen Seite war es extrem nervig, dass die SEO-Gemeinde ständig versucht, die Funktionalität von Google auszutricksen. Auf der anderen Seite jedoch zwang es Google, sich ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern, was zu einem enormen Qualitätsgewinn führte.

Die Suchergebnisse wurden für den Suchenden immer relevanter. Dadurch sprachen die Nutzer der Suchmaschine Google eine so hohe Bedeutung zu, dass sich ein 2-Mann-Projekt von 1998 bis heute zum Weltkonzern mausern konnte.

Unterm Strich denken wir, dass Google die Suchmaschinenoptimierer doch ganz gut leiden kann!

 

Die guten und die bösen SEO‘s

Der SEO-Markt ist eine heiß umkämpfte Branche. Wer sich durchsetzen will, muss Ergebnisse liefern. Je schneller, desto besser.

SEO ist jedoch ein Prozess. Oftmals, bei sehr beliebten und umkämpften Schlüsselwörtern, ein langwieriger und zeitintensiver.

Um jedoch die Kunden zufriedenzustellen und im Wettbewerb zu bestehen, versuchen manche SEO‘s noch immer, Google auszutricksen. Diese Art der Suchmaschinenoptimierung nennt man „Black-Hat-SEO“.

Im Gegensatz dazu gibt es das sogenannte „White-Hat-SEO“.

 

black hat seo vs. white hat seo

 

White-Hat-SEO

Unter White-Hat-SEO versteht man die „guten Jungs“ der SEO-Branche. White-Hat bezieht sich auf den konstruktiven, den Google-Richtlinien entsprechenden Bereich der Suchmaschinenoptimierung.

Damit sind alle Maßnahmen gemeint, welche im Sinne der Richtlinien und Ranking-Kriterien unbedenklich sind und sich positiv auf die Sichtbarkeit der Webseite auswirken.

Was bedeutet Sichtbarkeit? Wenn in der Suchmaschinenoptimierung von Sichtbarkeit gesprochen wird, ist damit gemeint, dass eine Website in den Suchmaschinen auf einer guten Position gefunden wird.

Das Ziel von White-Hat-SEO ist also, den Webseitenerfolg durch aufrichtige Arbeit zu erlangen.

Da wir uns selbst als seriöse Agentur betrachten, betreiben wir auch nur diese Art der Suchmaschinenoptimierung.

 

Black-Hat SEO

Die Black-Hat’s sind das genaue Gegenteil der White-Hat’s. Sie versuchen mit schmutzigen Tricks, die Suchmaschinen auszutricksen. Da wir mit diesem Artikel jedoch keinen zur dunklen Seite der Macht verleiten wollen, werden wir auf diese Methoden nicht weiter eingehen.

Am besten lässt sich der Unterschied so erklären:

  • White-Hat-SEO optimiert für den Suchenden und liefert langfristig nachhaltige Ergebnisse.
  • Black-Hat-SEO optimiert für die Suchmaschine und führt schlussendlich auf lange Sicht zum Absturz in den Suchergebnissen.

 

Der Unterschied von Black Hat SEO und White Hat SEO

 

 

Lass uns kurz über die Akteure auf der Bühne der Suchmaschinenoptimierung sprechen. Diejenigen, die alles daransetzen, dir dabei zu helfen, deine Webseite auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse zu ranken.

 

Die SEO-Agenturen

Mit der steigenden Relevanz der Suchmaschine im täglichen Leben hat sich nach und nach ein neues Geschäftsfeld entwickelt. Und, wo es Geschäft gibt, da gibt es auch Unternehmer.

So haben es sich einige Unternehmer zum Ziel gesetzt, Firmen und deren Webseiten gut in Suchmaschinen zu platzieren. Der Mehrwert für alle Parteien liegt hierbei klar auf der Hand.

Während SEO-Agenturen davon profitieren, dass sie für ihre Expertise auf dem neu entdeckten Markt bezahlt werden, freuen sich die betreuten Firmen über den stetigen Anstieg ihrer Webseitenperformance in der Suchmaschine. Das Resultat weist also eine klare Win-Win-Situation auf.

 

Die Relevanz von SEO-Agenturen

Natürlich sind wir als Verfasser eines solchen Artikels und als SEOs nicht ganz unvoreingenommen, was die Meinung zur Relevanz von SEO in Zukunft betrifft. Jedoch muss man hierbei einfach nur auf den Trend der Zeit achten.

Egal, ob man es wahrhaben will oder nicht, die Gegenwart als auch die Zukunft des Weltmarktes ist sehr stark mit dem Internet verknüpft. Nicht umsonst waren in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen über diverseste Internetphänomene zu lesen.

Sei es Social Media, der Bitcoin oder sogar Pokémon GO, all diese Themen wären ohne Internet nicht möglich.

Und so zeigt sich auch, dass der wirtschaftliche Markt immer mehr Richtung World Wide Web tendiert. Egal, ob am Desktop oder auf mobilen Geräten, die Wichtigkeit der ersten Positionen in Google ist somit nicht zu verkennen. Und somit auch die Relevanz von SEO.

 

Wie arbeiten SEO-Agenturen?

Prinzipiell ist die Arbeitsweise eine individuelle. Es gibt jedoch einige Themen, welche in jedem Fall behandeln sollte. Grundsätzlich unterscheidet man beim SEO die folgenden zwei wichtigen Bereiche:

  • Onpage-Optimierung
  • Offpage-Optimierung

 

Die Onpage-Optimierung

Was ist die Onpage-Optimierung?

Es sind alle SEO-Maßnahmen, welche direkt auf der Webseite veranlasst werden können.

Dies muss nicht heißen, dass die Änderungen sichtbar sind. Manche Änderungen werden optisch nicht wahrgenommen, wie zum Beispiel eine Dateikomprimierung auf dem FTP-Server. Das Resultat einer solchen Komprimierung ist meist eine schnellere Webseitenperformance.

Die Onpage-Optimierung nimmt ungefähr 70 % der SEO-Relevanz ein. Einige wichtige Faktoren werden wir in diesem Artikel erläutern.

Um zu veranschaulichen, in welche Richtung die Optimierung auf der Webseite direkt geht, werden wir hier zusammengefasst auf folgende Punkte eingehen:

  • Optimierung des Inhaltes (Content)
  • Optimierung der Technik der Webseite

 

Optimierung des Inhaltes

Wie vorhin bereits erwähnt verfolgt Google das Ziel, dem Suchenden das bestmögliche und relevanteste Suchergebnis zu seiner Suchanfrage zu liefern. Daher ist der Algorithmus derart konzipiert, dass er Webseiten und deren Content auf einige, die Qualität betreffende, für den Leser relevante Punkte überprüft.

 

Die Keywordanalyse / Keywordrecherche

Vor der Texterstellung sollte sich jeder SEO-Spezialist Gedanken machen, welche relevanten Suchwörter in die Suchmaschine eingetippt werden. Hier verlassen sich SEO‘s selbstverständlich nicht auf ihr Gefühl.

Als Erstes muss die sogenannte Suchintention festgestellt werden. Diese wird eingeteilt in:

  • Informational 
  • Transactional 
  • Commercial 
  • Navigational 
  • Brand 

 

Eine genaue Erklärung dieser Begriffe liefern wir dir in einem unserer nächsten Artikel. Bis dahin empfehle ich dir, diesen Beitrag über Nutzerintention und Suchintention zu lesen. Du wirst feststellen, welchen Unterschied es für die Suchmaschinenoptimierung macht, wenn man weiß, wonach der User tatsächlich sucht.

Mit sogenannten Keywordanalysen oder Keywordrecherchen stellt man fest, welche Begriffe wie oft pro Monat in einer Suchmaschine gesucht werden.

Weiters wird auch festgestellt, wie viele andere indexierte Seiten es zu diesem Suchbegriff gibt.

Als Beispiel nehmen wir nun den Begriff „SEO Agentur“ her. Es wird in google.at etwa 210-mal pro Monat gesucht und es gibt ungefähr 3. 000 000 Suchergebnisse in der Suchstruktur von google.at.

„SEO Agentur“ ist übrigens ein sogenanntes Commercial Keyword oder Money Keyword. Google liefert für diesen Suchbegriff nur Suchergebnisse mit professionellen SEO-Agenturen und deren Angeboten.

Commercial Keywords werden von Kunden in die Suchmaschine eingegeben, wenn bereits eine Kaufabsicht besteht.

Willst du diejenigen abholen, die noch in der Entscheidungsfindung sind, musst du deine Seite auf Informational Keywords optimieren und so viel gute Informationen, wie möglich, zur Verfügung stellen.

Ziel von SEO ist, so viele Suchende, wie möglich, auf die Webseite zu holen. Dies gelingt am effizientesten, indem man sich auf der ersten Position der ersten Seite positioniert.

 

Laut einer Untersuchung von Sistrix aus dem Jahr 2015 entfielen 99,1 % aller Klicks auf die Suchergebnisse der Seite 1.

Auch die Unterschiede auf Seite 1 sind frappierend. So klickten knapp 60 Prozent der Suchenden auf Platz 1 der Ergebnisse, etwa 16 Prozent auf Platz 2 und nur noch etwa 8 Prozent auf das Suchergebnis auf Position 3. Die restlichen 16 % verteilten sich auf die Plätze 4 - 10.

 

Die Grafik von Sistrix veranschaulicht die Zahlen eindrucksvoll:

Die prozentuelle Klickwahrscheinlichkeit von Rankingpositionen 1-11

 

Interessant ist auch, dass es keine Rolle spielt, auf welchem Gerät gesucht wird. Auch dazu eine Grafik von Sistrix:

Die prozentuelle Klickwahrscheinlichkeit der Rankingpositionen 1-11 nach Geräteklassen

 

Erstellung des Inhalts einer Webseite

Stelle dir mal vor, du schreibst einen Artikel in einer Zeitung. Wie würdest du den Artikel strukturieren oder aufbauen?

 

Die Überschriftensetzung

Vermutlich würdest du am Anfang des Artikels mit der Überschrift beginnen.

 

Headlines oder Überschriften

 

In einer Zeitung erkennt man die Überschrift auf den ersten Blick.

 

Für Suchmaschinen musst du deine Hauptüberschrift als sogenannte H1-Überschrift technisch definieren, damit der Suchmechanismus sie als solche erkennt.

H1 steht für Headline 1 – was die Hauptüberschrift, die Schlagzeile des Artikels kennzeichnet.

Das sieht dann so aus:

 

<H1>HEADLINE 1</H1>

 

Dementsprechend werden die Unter- oder Zwischenüberschriften mit

  • <H2>Headline 2</H2>
  • <H3> Headline 3</H3>
  • <H4> Headline 4</H4>
  • <H5> Headline 5</H5>
  • <H6> Headline 6</H6>

definiert.

 

Bei der Überschriftensetzung solltest du in jedem Fall darauf achten, dass nur eine und nicht mehrere H1-Überschriften definiert werden. Das würdest du in einem Zeitungsartikel auch nicht anders machen, oder?

Natürlich kannst du mehrere H2-Überschriften setzen, du solltest jedoch in jedem Fall die Hierarchie der Headlines beachten und dadurch dem Artikel Struktur geben.

 

Das Leseerlebnis

Das Leseerlebnis wir laut Google’s Vorgaben dann eher erfüllt, wenn der Text neben seiner Überschriftenformatierung auch über Medieninhalte (Bilder, Grafiken, Videos) verfügt. Weitere wichtige Elemente sind:

  • Knappe, leicht verständliche Sätze
  • Kurze Absätze (maximal 3-4 Zeilen)
  • Genügend White Space
  • Listen-Elemente (Bullet Points)
  • Info-Boxen
  • Einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung

 

Gut ist auch, wenn der Text eine gewisse Länge hat. Denn, wenn nicht genügend Text vorhanden ist, wie soll Google dann bewerten, ob ein Text gut oder schlecht ist?

In der Regel sprechen wir von einem Minimum von 300 Wörtern pro Text. Darunter tendiert Google dahin, den Text als minderwertig einzustufen und nicht oder schlecht zu ranken.

Wir empfehlen eher, Texte mit 500 oder mehr Wörtern zu verfassen.

Wobei ich zugebe, dass es durchaus noch Texte gibt, die kürzer sind und trotzdem gut ranken. In diesen Fällen stimmen aber alle anderen Ranking-Faktoren (On-und OffPage) und es sind, trotz der Kürze des Textes, alle Informationen enthalten.

 

SERPIQ stellt eine sehr interessante Grafik zur Verfügung, aus der ersichtlich ist, wie viele Wörter Webseiten auf den jeweiligen Positionen durchschnittlich haben. 

 

Wortanzahl der TOP 10 Rankings bei Google

Suchergebnisse auf Platz 1 bei Google haben durchschnittlich etwas mehr als 2450 Wörter.

 

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Fragen eines Lesers ausführlich und zufriedenstellend beantwortet werden. Doch wie ist das messbar?

Auch das ist einfach zu erklären. In der Suchmaschinenoptimierung bezieht sich alles auf messbare Werte. Um eine Auswertung über das Leseerlebnis anstellen zu können, kannst du Google Analytics verwenden. Hierzu werden wir später noch einiges erwähnen.

Als Faustregel gilt: Es ist wichtig dem Leser die Information zu bieten, welche er sucht, Fragen zu beantworten, die er stellt und weitere Alternativen anzubieten. In unserem Artikel TOP SEO-Texte schreiben gehen wir ausführlich auf die suchmaschinenoptimierte Content-Erstellung ein.

 

Die Bilder eines SEO-Textes

Um Texte aufzulockern und das geschriebene Wort zu unterstützen, werden sehr gerne Bilder verwendet.

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist es so, dass die Texte nicht nur dem Nutzer, sondern auch Google gefallen müssen, um ein gutes Ranking zu erzielen.

Genauso verhält es sich mit den Bildern. Google kann die Bilder zwar nicht sehen, weiß jedoch, unter welchem Namen diese abgespeichert sind. Benenne deine Bilder in SEO-Texten also immer so, dass sie auch einen direkten Zusammenhang zu dem Thema haben, unter welchem sie in Google indexiert werden wollen.

Außerdem nutze die ALT-TAGS. Der Alternativ-Text wird eingeblendet, wenn dein Bild aus irgendeinem Grund einmal nicht lädt. Darin kannst du deine Bilder nicht nur gut und aussagekräftig beschreiben, sondern auch wunderbar dein Keyword unterbringen.

 

Das Thema SEO für Bilder und Grafiken ist so umfangreich, dass wir ihm einen eigenen Beitrag gewidmet haben.

Beitrag Bilder SEO optimieren

Alles über Bilder SEO-optimieren.

 

Die Optimierung der Technik der Webseite

Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, geht es bei der Suchmaschinenoptimierung nicht nur um Textgestaltung, sondern auch um technische Faktoren.

Wenn man einfach nur ein paar bestimmte Wörter markieren müsste und dann schon in den TOP-Ergebnissen zu finden wäre, könnte dies doch fast jeder machen, oder? Da dem aber nicht so ist, sollte man bei der Suchmaschinenoptimierung in folgenden Dingen ein größeres Know-how aufbauen:

 

Die Speedoptimierung

Google hat vor einiger Zeit bereits bestätigt: „speed matters!“ – also, auf die Geschwindigkeit kommt’s an!

Wenn das nicht so wäre, hätte Google wohl niemals die Developer-Seite PageSpeed Insights ins Leben gerufen.

 

Pagespeed Insight

 

Dort kannst du deinen Pagespeed messen und bekommst Optimierungsvorschläge und sogar optimierte Daten und Bilder zum Download angeboten.

Viele Suchmaschinenoptimierer vermuteten schon lange, dass die Ladegeschwindigkeit eine Rolle bei den Rankings spielt. Wer ruft schon gerne eine Seite auf und wartet Ewigkeiten darauf, bis der Content (Inhalt) vollständig geladen ist. Wahrscheinlich nur die wenigsten.

Daher ist die Speed-Optimierung ein wichtiger Bereich der technischen Optimierung einer Webseite. Bei der Speed-Optimierung kommt es auf mehrere Faktoren an:

  • Serverhosting
  • Bildkomprimierung
  • Java / CSS / Flashinhalte

 

Beim Serverhosting sollte man darauf achten, dass der Anbieter einen stabilen und schnellen Webseitenauftritt gewährleistet. Die meisten Anbieter bieten hierzu oft unterschiedliche Pakete an. Da wir uns aber natürlich nicht nur darauf verlassen, sondern das Ganze auch überprüfen wollen, verwenden wir diverse Online- und Offline-Tools, welche einen Geschwindigkeitstest der Website ermöglichen. Auch diese Tools wollen wir am Ende des Artikels erörtern.

 

Die Bildkomprimierung ist ebenfalls ein sehr effektiver Weg, eine Webseite schneller zu machen. Der Grund dafür ist, dass Bilder oft mit einer Auflösung von beispielsweise 3200x1600 Pixel auf den FTP-Server hochgeladen werden, aber nur in der Größe von 400x200 Pixel angezeigt werden sollen. Wenn man diese Bilder also gleich im kleineren Format auf den FTP-Server lädt, schlägt man damit gleich 2 Fliegen mit einer Klappe.

  • Es wird weniger Speicherplatz benötigt, was ab einer gewissen Masse von Bildern durchaus mehrere Gigabyte ausmachen kann.
  • Die Bilder müssen für die visuelle Anzeige nicht erst herunter skaliert werden. Dadurch wird die vorher angesprochene Ladegeschwindigkeit optimiert, da keine zusätzliche Ladearbeit verrichtet werden muss, wenn das Bild bereits die richtige Anzeigegröße hat.

 

Java / CSS / Flash-Inhalte sind oftmals ein Problem für die Ladegeschwindigkeit als auch für die Indexierung einer Webseite. Selbstverständlich ist es möglich Elemente dieser Art einzubinden, jedoch sollte dies in einem normalen Ausmaß geschehen. Flashinhalte solltest du nach Möglichkeit ganz vermeiden, denn die mag Google gar nicht. Warum das so ist, kannst du in unserem Artikel: „Flash SEO – Warum Google Webseiten mit Flash überhaupt nicht mag“ nachlesen.

 

Meta-Descriptions / Meta-Beschreibungen

Die Meta-Description ist ein sehr wichtiges Element, wenn es um den zielführenden Klick aus der Google-Suche hin zur Webseite geht. Doch ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So sieht eine sogenannte Meta-Description aus:

 

Meta Description

 

Die Kunst beim Erstellen einer Meta-Description liegt darin, dass der Text zu einem Klick verleitet. Denn mit dieser Meta-Beschreibung verfolgst du ein Ziel – den Suchenden auf deine Webseite zu locken! Ist der Suchende erst mal auf deiner Webseite gelandet, hat die Meta-Beschreibung Ihre Aufgabe gut erfüllt. Doch eine Meta-Beschreibung sollte nicht nur den User ansprechen. Sie muss SEO-relevant sein und die wichtigsten Schlüsselwörter enthalten.

 

Die neue Länge der Meta-Beschreibung

Seit Dezember 2017 ist es möglich, eine Metabeschreibung mit einer Länge von ca. 320 Zeichen also 3-4 Zeilen zu erstellen. Davor waren es nur etwa 170 Zeichen. Es besteht daher jetzt die Möglichkeit, einen ansprechenden Text mit Keyword-Fokus zu erstellen. Auf unsere Meta-Description von vorhin bezogen würde das Folgendes bedeuten:

  • Die Sätze mehr ausbauen, sodass ganze Sätze entstehen, welche dem Suchenden Vorabinformationen geben und ihn zum Klicken verleiten.
  • Die Fokus-Keywords in der Meta-Description zielführend erwähnen.

Aber Vorsicht: Gib in der Meta-Beschreibung nicht alle Infos raus, sonst hat der Suchende keine Veranlassung, deine Webseite zu besuchen.

Somit bleibt nur noch ein letzter wichtiger Punkt offen – die Landingpage. Die Landingpage ist die Seite, auf welcher man landet, sobald man auf den Link der Meta-Beschreibung klickt.  Achte also darauf, dass deine Meta-Beschreibung auch das hält, was sie verspricht, und den User zu einer entsprechenden Seite weiterleitet, sonst ist er ganz schnell wieder weg – und das tut deinem Ranking gar nicht gut!

 

Die URL-Setzung der Webseite

Einen wesentlichen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung hat auch die Art und Weise, wie eine URL (Uniform Resource Locator) aufgebaut ist.

Schauen wir uns das gleich an zwei praktischen Beispielen an:

https://www.ithelps.at/leistungen/online-marketing-agentur

https://www.ithelps.at/leistungen/ojsadu234Q%3A/seite4/online-marketing-agentur

Welcher dieser beiden Links ist wohl besser geeignet für SEO? Ganz richtig, der erste Link! Google liebt klare und einfache Verlinkungen. Bei unserem Beispiel ist die Zielseite (Landingpage) unsere Startseite „Online Marketing Agentur“. Mit der schön strukturierten URL wollen wir den User darauf hinweisen, dass wir eine Online-Marketing-Agentur sind. Und auch Google erkennt dies anhand der klaren Linkstruktur.

 

Google mag keine 404 Fehler – wir auch nicht!

Was ist ein  404-Fehler? Ein  404-Fehler ist eine nicht erreichbare Seite, oder mit anderen Worten, eine Seite, welche früher einmal da war und heute nicht mehr da ist. Das kann einige Gründe haben. Ein sehr häufiger Grund ist, dass der Link geändert wurde und die alte URL somit ins Leere verweist. Ein weiterer Grund kann sein, dass bei der Erstellung des Links ein Fehler passiert ist.

Warum Google  404-Fehler nicht mag, liegt klar auf der Hand. Google verfolgt ja das Ziel, Lesern, welche die Suchmaschine nutzen, die besten Inhalte zu liefern. Gibt es allerdings 404 Fehler, ist die Seite nicht erreichbar und es steht somit kein Inhalt zur Verfügung – das ist ein absolutes SEO No-Go!

Wie kann man diese  404-Fehler nun beheben?

Hierfür gibt es mehrere Herangehensweisen. Eine sehr beliebte Methode ist die Weiterleitung (Redirect).

 

Redirects und Weiterleitungen

Bei sogenannten Redirects und Weiterleitungen geht es darum, einen User von einem Inhalt oder einem nicht mehr vorhandenen Inhalt zu einem anderen weiterzuleiten.

 

Weiterleitung 301

 

Habe ich zum Beispiel aus der Vergangenheit noch 2 verschiedene Domains, auf denen ich jedoch nicht mehr aktiv bin, und möchte die Besucher dieser Domains nicht verlieren, könnte ich sämtliche User auf eine Zielwebseite weiterleiten.

Es gibt bei diesen Weiterleitungen mehrere Möglichkeiten.

Der Redirect, welcher am Häufigsten verwendet wird, ist die sogenannte 301-Weiterleitung / 301-Redirect. Der Clou an der 301-Weiterleitung ist der, dass diese eine dauerhafte Weiterleitung ist. Ist diese also einmal eingestellt, bleibt diese so, bis sie wieder geändert wird.

Es gibt aber auch temporäre Weiterleitungen. Diese werden zum Beispiel für den Zeitraum von Wartungsarbeiten genutzt.

Üblicherweise steuert man diese Redirects über die sogenannte .htaccess-Datei – Hier sollte man allerdings nur arbeiten, wenn das Know-how gegeben ist.

 

Internes Linkbuilding

Internes Linkbuilding wird von Google besonders gerne gesehen. Konkret heißt das, du baust „Brücken“ zwischen bestimmten relevanten Seiten. Das hat drei Vorteile:

  • Du gibst dem Google-Bot die Möglichkeit, deine Seite sinnvoll zu scannen
  • Du gibst dem Besucher die Möglichkeit, sich auf deiner Seite zurechtzufinden und
  • erhöhst dadurch die Verweildauer auf deiner Website

Aus diesen Gründen solltest Du darauf achten, dass deine Webseite intern gut verlinkt ist. Achten auch darauf, dass die Klickpfade nicht zu lang sind. Das Ziel muss sein, mit so wenigen Klicks wie möglich, auf alle Seiten deiner Website zu gelangen.

 

Ankertexte

Ankertexte sind jene Textpassagen, die mit einem Link hinterlegt sind und somit auf eine andere Seite verweisen. Du gibst damit dem Leser die Information darüber, was ihn bei einem Klick auf den Link erwartet. Und du gibst Google die Information, dass der Link themenrelevant ist. Doch dies ist vermutlich auch mit einem Beispiel einfacher erklärt:

Hier geht es zu unserer Wordpress-Agentur Seite

Zu unserer Wordpress-Agentur Seite geht es hier.

Was würdest du als sinnvoller empfinden? Wir sagen ganz klar, die erste Zeile ist besser für SEO. Der richtige Ankertext ist also eine verlinkte Textpassage, welche der Überschrift oder dem Keyword-Fokus der Zielseite entspricht.

 

HTTPS – Datensicherheit als SEO-Faktor

2014 ist Google dazu übergegangen, dem Sicherheitsaspekt einer Website mehr Gewicht bei den Rankings zu verleihen.

Websites mit einem gültigen SSL-Zertifikat werden in den Suchergebnissen bevorzugt.

Aus SEO-Sicht ein ganz klares Signal, seine Website auf von HTTP auf HTTPS umzustellen.

 

Sitemap - Hilf Google deine Website zu crawlen

Wenn du das Video am Beginn des Artikels angeschaut hast, weißt du, wie Google funktioniert.

Sogenannte Spiders durchforsten deine Seite nach Inhalten und diese werden im Index der Suchmaschine aufgenommen.

Da die Zeitressourcen des Spiders begrenzt sind, hat dieser für das crawlen deiner Seite nur ein bestimmtes Zeitbudget zur Verfügung.

Durch eine Sitemap hilfst du dem Spider, sich zurechtzufinden, und dadurch in der verfügbaren Zeit mehr oder alle deine Seiten zu erfassen.

Aus SEO-Perspektive ein absolutes MUSS.

 

Die Offpage-Optimierung

Bei der Offpage-Optimierung geht es um Maßnahmen, die deiner Website zwar nützen, auf die du aber durch Maßnahmen direkt auf der Site keinen Einfluss nehmen kannst. Der wichtigste Bereich aus SEO-Perspektive ist der Aufbau von Backlinks.

 

Was sind Backlinks?

Es sind Verlinkungen, welche von einer anderen Webseite auf deine Webseite verlinken.

 

Offpage SEO Backlink

 

Und was bringt das?

Auch dies lässt sich ganz einfach beantworten.

Verlinkt eine Seite, welche bereits gut in Google rankt, auf deine Seite, hat das auch einen positiven Effekt auf deine Seite.

Der Google-Algorithmus sieht das so: „Wenn eine Seite, welche ich gut positioniert habe, auf dich weiterverlinkt, dann muss ich dich auch besser platzieren, weil ich der Seite vertraue, dass diese nur gute Inhalte liefert.“

Das bedeutet: Der Trust und die Authority der verlinkenden Seite färbt auf deine Webseite ab. Dadurch wirst du besser gerankt.

 

Wie kommt man zu Backlinks?

Es gibt sehr viele Wege, um an die begehrten Links zu kommen. Jedoch sollte man nicht nach irgendwelchen Verlinkungen Ausschau halten, sondern nur nach wertvollen Backlinks. Wertvolle Backlinks sind meist jene, die themenrelevant sind oder von bereits gut positionierten Seiten kommen.

Die Möglichkeiten um Backlinks zu platzieren sind vielfältig. Viele davon sind jedoch durch die ständigen Veränderungen des Google-Algorithmus nicht mehr up to date und manche sind aus Sicht der Google-Richtlinien sogar fragwürdig und können zu einer Abstrafung seitens Google führen.

Wir beispielsweise schreiben gerne Gastartikel, in denen wir als Experten auf anderen Webseiten unsere Sicht der Dinge erklären. Als Dank erhalten wir oftmals im Gegenzug einen Backlink dafür. Hier ist nur eines wichtig: Ist der Backlink DoFollow oder NoFollow?

 

DoFollow oder NoFollow Links – was ist der Unterschied?

Wer Englisch versteht, kann es sich vielleicht schon denken. DoFollow Links werden von Google mitverfolgt, haben somit einen Einfluss auf Google Rankings und damit auch auf die Suchmaschinenoptimierung. NoFollow Links sind Links, die einen zwar zu anderen Seiten weiterführen, jedoch von Google nicht beachtet werden.

Für SEO ist es wichtig, beide Link-Varianten zu haben. Klar, DoFollow Links sind das, was dir im Sinne der Suchmaschinenoptimierung nützt, aber Google achtet auch auf ein natürliches Linkbuilding, und da gehören NoFollow Links ganz einfach dazu.

 

NoFollow DoFollow Beitrag

NoFollow & DoFollow – einfach erklärt und sinnvoll eingesetzt

 

Beliebte SEO Tools

Prinzipiell gibt es eine große Auswahl an SEO Tools, von welchen man in jedem Fall schon gehört haben sollte oder diese auch benutzen sollte.

 

Die Keywordtools

 

 seo tools

 

Es gibt sehr viele verschiedene Tools, welche Keywords/Suchwörter auswerten. Prinzipiell sollte so ein Tool Folgendes können:

 

Das Suchvolumen anzeigen

Das Suchvolumen liefert Informationen darüber, wie viele Leute im Monat nach dem gewünschten Begriff googeln.

 

Eine länderspezifische Einstellungsmöglichkeit bieten

Es gibt viele verschiedene Länder, in welchen man googeln kann. Es macht also einen Unterschied, ob ich nun auf den österreichischen, deutschen oder internationalen Markt abziele. Daher sollte man das Suchvolumen jenes Landes herausfinden, in welchem man seine Produkte und Leistungen vertreiben möchte.

 

Synonyme vorschlagen

Bei Keywortools ist es wichtig, dass diese auch Synonyme eines Begriffes, welchen man in dem Tool eingegeben hat, nennen. Denn oft ist es so, dass nach diesen Synonymen öfters gegoogelt wird, als nach dem Suchwort, welches man sich überlegt hat.

 

Ein paar Vertreter dieser Keywordtools wären:

 

WDF*IDF-Tools

wdfidf-tool.com (kostenlose Analyse und Textassistent)

Ryte (kostenpflichtig, sehr umfangreiches Website-Optimierungs-Tool). Wird von uns verwendet.

 

Beispiel einer Ryte WDF*IDF AnalyseRyte WDF*IDF Analyse

 

Rankingtools

Nun, da die Keywords gefunden wurden und der Text auf diese hin optimiert wurde, mag man doch selbstverständlich wissen, wo man jetzt eigentlich steht. Hierfür gibt es viele Analysetools, welche konkrete Auswertungen darüber liefern, wo man selbst steht, wo die Konkurrenz steht und wie der Rankingverlauf über der Zeit aussieht.

Unsere beliebtesten Tools diesbezüglich sind SISTRIX und XOVI.

 

Linkanalyse Tools

Vor allem für das sogenannte Backlinkbuilding, also den Aufbau von Backlinks, sind Linkanalyse-Tools eine sehr wichtige Unterstützung. Diese Tools helfen einem, die eigenen Links und die der Konkurrenz zu analysieren.

Das heißt also, dass ich am Ende des Tages weiß, welche meiner Links gut oder schlecht sind. Wir benutzen hierzu die LinkResearchTools oder unter anderem XOVI und SISTRIX für Grobeinschätzungen.

 

Google Tools

Google selbst stellt nützliche Tools zur Verfügung.

 

Google Analytics

Mit Google Analytics erhält man einen direkten Einblick auf das Verhalten seiner Webseitenbesucher. Mit Google Analytics finde ich also nicht nur die Anzahl der Gesamtbesucher heraus, sondern weiß auch, von wo diese kommen (organische Suche, Werbeschaltungen, Social Media, oder direkte URL-Eingabe) und auf welchen Einzelseiten die Besucher sich aufhalten und wie lange diese dort verweilen.

 

Google Search Console

Die Google Search Console liefert einige technische Möglichkeiten, eine Seite auch etwaige Fehler zu untersuchen. Die Google Search Console hilft beispielsweise beim Erkennen von 404 Fehlern.

Sehr wertvoll an der Google Search Console ist auch, dass ich mithilfe dieses Tools auch die Indexierung in der Google-Suche beschleunigen und besser steuern kann. Eine ausführliche Erklärung würde jedoch wirklich den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Im Artikel Wie das Google Panda Update SEO- und Online-Marketing revolutioniert(e) kannst du aber unter dem Kapitel „Der letzte Schritt aus den Klauen von Google Panda“ eine ausführliche Anleitung dazu finden.

Selbstverständlich gibt es noch mehrere Google-Tools, doch diese beiden sehen wir als die 2 wichtigsten an.

 

Wir hoffen unser Artikel hat dir gezeigt, was bei SEO wichtig ist und, wie es funktioniert. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hätten wir noch mehr geschrieben, wäre daraus ein Buch geworden. Solltest du also noch weitere Fragen oder Anmerkungen zu SEO haben, schreibe es in die Kommentare. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen und dir zu antworten!

 

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