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SEO-TEXTE schreiben

TOP SEO-TEXTE schreiben [Tipps und Anleitung]

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SEO-Texte schreiben – lernen oder doch lieber von einem SEO-Texter erstellen lassen? Was ist ein suchmaschinenoptimierter Text und was sollte man beim Verfassen beachten? Wie du deinen Content für Suchmaschinen optimierst, zeigen wir dir in dieser Anleitung plus Expertentipps.

Das Verfassen von Texten allein ist schon schwierig genug. Jetzt soll man auch noch SEO-Texte schreiben. Wenn möglich wöchentlich, weil man sonst im Kampf um Google Rankings gegen die Mitbewerber chancenlos ist.

Wo sind die guten alten Zeiten? Früher genügte es, einfach nur ab und zu einmal seine Gedanken zu einem Thema zu veröffentlichen. Oder einen strategisch ausgeklügelten Werbetext rauszuhauen. Gespickt mit einer ordentlichen Portion an Keywords.

Damals – in den 1990ern – war das Verfassen von Texten noch etwas Kreatives. Ein Blatt Papier, ein Stift, ein wenig Recherche und Kreativität genügten, um „guten“ Content zu verfassen.

Ok, in den 1990ern waren es nicht mehr Papier und Stift, sondern ein Text-Editor und eine Tastatur.

Doch dann kam Google. Von da an sollte sich alles ändern.

Google – Fluch und Segen zugleich.

Fluch, weil es immer schwieriger wird, an die Interessenten ranzukommen. Segen, weil auch kleine Unternehmen die Chance haben, mit ein wenig Geschick und Know-how, bei Google gute Positionen zu erringen und dadurch für potenzielle Kunden sichtbar zu sein.

Heute – 2018 – beherrscht der Gigant unter den Suchmaschinen die Online-Welt und gibt die Regeln vor. Hältst du dich daran, kannst du am Rennen um die Online-Kunden teilnehmen. Hältst du dich nicht daran, kannst du dich vom Geschäft im Internet gleich verabschieden.

 

 

Warum du SEO-Texte schreiben solltest (musst)

Kurze Antwort: Weil du sonst kaum eine Chance hast, dass deine Website gefunden und deine Informationen gelesen werden (außer: du hast viel Geld und Zeit für Online-Werbung oder Social Media Marketing).

 

Detaillierte Antwort: Das Kaufverhalten der Konsumenten hat sich durch die vielfältigen Informationsmöglichkeiten im Internet sehr geändert.

Spontankäufe sind selten. Meist informiert sich ein Interessent ausgiebig, bevor er zur Geldbörse (Kreditkarte) greift.

Und wo holt er sich diese Informationen? Bei Google.

Eine Suchanfrage genügt, und schon hat man die Infos, die man braucht. Fein säuberlich nach Relevanz sortiert auf einer einzigen Ergebnisseite.

Ja, es gibt noch weitere Ergebnisseiten, aber dorthin verirren sich nur sehr Wenige.

Wie kann Google wissen, was genau die User suchen? Das geht doch nicht!

Doch, das geht. Dank ausgeklügelter Algorithmen.

Die Suchanfragen und Klicks auf die angezeigten Ergebnisse werden unaufhörlich getrackt. Genauso, wie die Verweildauer und Absprungrate bei den besuchten Webseiten. Und dann ist da noch die ständige Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz (RankBrain).

Es ist also wichtig, mit seinen Informationen/Texten auf Seite 1 gefunden zu werden. Und das gelingt nur durch eine fehlerfreie Suchmaschinenoptimierung des Contents und der gesamten Website.

Fehlerfrei wird nicht ganz gelingen, aber es sollte schon ordentlich gemacht sein. Warum nicht fehlerfrei? Weil es über 200 Ranking-Faktoren gibt. Alle zu bedienen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Einige dieser Rankingfaktoren beziehen sich auf das Verfassen von Texten. Ein guter Copywriter muss daher auch von SEO eine Ahnung haben. Zumindest so viel, dass ein ordentlicher SEO-Content dabei rauskommt.

 

Wie man suchmaschinenoptimierte Textinhalte schreibt

Ich werde dir gleich alle möglichen Faktoren aufzählen und erklären. Mit denen kann selbst ein Laie SEO-optimierte Texte erstellen.

In der zweiten Hälfte des Artikels zeige ich dir Schritt für Schritt, wie ich einen SEO-Text schreibe.

Den wichtigsten Tipp gebe ich dir aber gleich mal vorweg:

 

SCHREIBE DEINE TEXTE FÜR DEN LESER!

 

Klar, du willst bei Google gut ranken. Du willst auf Seite 1 in den Suchergebnissen landen. Das ist ja der Sinn von SEO.

Doch: Deine Leser sollten den Content noch lesen und verstehen können.

Das will übrigens auch Google. Dieses Google Webmasters Video erklärt es treffend.

 

Matt Cutts: Should I focus on clarity or jargon when writing content?

 

Sicher hast du schon Blogartikel, Produktbeschreibungen, etc. gelesen, die nur für Google optimiert sind. Sinnlose Wortansammlungen ohne Mehrwert und Nutzen. In jedem zweiten Satz ist ein Keyword untergebracht ist. Der Rest sind leere Worthülsen.

Kaum zu lesen. Stimmt’s?

Meist sind das Relikte aus einer Zeit, in der die Keyworddichte noch relevant war (heute abgelöst durch WDF*IDF). Oder der Text ist von einem in der Vergangenheit gefangenen Schreiberling verfasst. Vor den Google Updates Panda, Pinguin, Hummingbird und Co. waren Keywordstuffing und -cloaking noch üblich und durchaus erfolgreich.

Doch, was tust du heute, wenn du so ein Geschreibe vor dir hast? Also, ich springe ab. Ich verlasse die Seite so schnell, wie möglich.

Die „Bounce Rate“ solcher Seiten ist sehr hoch und die „Average Time on Site“ niedrig. Das bleibt Google nicht verborgen. Die Suchmaschine trackt alles.

Derartiger Content ist wertlos. Für den Suchenden und daher auch für Google. Und schlussendlich auch für dich, da du damit auf lange Sicht keinen Erfolg mit deinem Content- und Suchmaschinen-Marketing haben wirst. Google und Co. ranken dich nicht und du wirst von den Interessenten nicht gefunden.

 

Also: Schreibe in erster Linie für den Leser! Leicht lesbar und klar verständlich.

lesbarkeit und verständlichkeit von blogartikel

 

Was sind SEO-Texte?

Suchmaschinenoptimierte Texte sind Bestandteil deiner Content-Marketing-Strategie. Es sind Inhalte (Content), die nach bestimmten Kriterien verfasst sind. Durch das Einhalten dieser Kriterien und Richtlinien stellst du sicher, dass die Webseite eine Chance hat, bei Google gerankt zu werden.

Gibt es eine Garantie für ein Ranking? Nein. Aber: Suchmaschinenoptimierte Inhalte haben bessere Chancen, in den Suchmaschinen auf Seite 1 zu landen.

 

Zwischenfrage für besonders Interessierte:

Gehören SEO-optimierte Inhalte in den Bereich der OnPage- oder der OffPage-Optimierung?

Beides.

Suchmaschinenoptimierte Inhalte, die für die eigene Webseite geschrieben werden, gehören zur OnPage-Optimierung.

Schreibst du hingegen einen Gastartikel, um dadurch einen Backlink zu generieren, handelt es sich um eine OffPage-Maßnahme.

 

Worauf du beim Verfassen von SEO-Texten achten solltest

Ich werde dir später noch zeigen, wie ich meinen Content schreibe. Hier eine kurze Auflistung der Dinge, auf die du besonders achten solltest.

 

Die richtige Länge von SEO-Texten?

Eine häufig gestellte Frage, ohne wirklich zufriedenstellende Antwort. In unserem Artikel „Was ist SEO“ ist Marcus schon darauf eingegangen. Hier nochmals kurz:

Ein suchmaschinenoptimierter Text sollte

  • nicht unter 300 Wörter haben
  • besser sind > 500 Wörter
  • Die TOP Rankings bei Google haben etwa 2500 Wörter

 

wortanzahl top 10 rankings

(Quelle: SERPIQ)

 

Meiner Meinung nach sollte sich die Text-Länge danach richten, ob alle relevanten Informationen für den Suchenden darin enthalten sind.

Wenn ich nach „Höhe des Eiffelturms“ suche, will ich als Antwort vielleicht nur „300 m“ haben.

Schau dir mal als Beispiel unseren Artikel „Die wichtigsten Ressourcen für Blogger“ an. Der kommt nahezu ohne Worte aus…

 

seo texte schreiben wortanzahl

 

… und rankt auf Platz 4.

 

google suchergebnis

 

Wie sind gute SEO-Texte aufgebaut?

Lass uns zuerst über die Dinge sprechen, die vielleicht nicht so offensichtlich zur SEO-Optimierung gehören. Das, was dem Konsumenten deiner Inhalte aber sofort ins Auge sticht und darüber entscheidet, ob er weiterlesen möchte oder nicht.

 

Struktur/Gliederung

In erster Linie sind suchmaschinenoptimierte Texte so strukturiert, dass der Leser sie mühelos lesen kann. Was heißt das?

  • Verwende kurze Absätze (2-3 Zeilen)
  • Verwende kurze Sätze (keine langen Schachtelsätze)
  • Sorge für White Space (Abstände zwischen den Zeilen und Absätzen)
  • Setze Grafiken, Videos und Infoboxen ein (lockert den Text auf)
  • Verwende Listenelemente (Bullet Points)

 

Lesefluss

Um den Lesefluss zu unterstützen, haben wir schon mal für eine gute Textgliederung gesorgt. Außerdem sollte noch auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Kein Fachchinesisch (vermeide Fachausdrücke oder erkläre diese)
  • Einfache Sprache (nicht jeder hat Germanistik studiert)
  • Bildhafte Sprache (Storytelling)
  • Keine unnötigen Nominalisierungen (Hauptwortbildung), stattdessen Verben verwenden, die den Text in Fluss halten
  • Keine oder nur sinnvoll eingesetzte Füllwörter

 

Hier eine schöne Infografik mit häufig verwendeten Füllwörtern, die du nach Möglichkeit vermeiden solltest.

Gefunden auf https://conterest.de/fuellwoerter-liste-worte/

fuellwoerter liste

 

Verweildauer

Maßnahmen, um den Besucher so lange wie möglich auf deiner Webseite zu halten:

  • Aussagekräftige H1-Überschriften, die Aufmerksamkeit erregen
  • Knackige Einleitung, die das Thema der Headline aufgreift und Interesse weckt
  • Zwischenüberschriften (H2-H6), die zum Weiterlesen animieren.
  • Verständliche und verführerische Inhalte

Sieh dir dazu die AIDA-Formel an.

  • Den Text unterstützende Medieninhalte (Grafiken, Videos, Screenshots, Statistiken, Tabellen, etc.)
  • Zusätzliche interne und externe Links setzen, um weiterführende Informationen zu liefern (externe Links auf target=“_blank“ setzen, sonst ist der Besucher weg)

Jetzt steigen wir ins offensichtliche SEO ein.

 

Keywords

SEO-Inhalte zu verfassen bedeutet auch und vor allem, Google zu zeigen, dass der Text für ein bestimmtes Thema relevant ist. Wie zeigst du das? Durch Keywords und themennahe Worte und Wortgruppen sogenannte LSI Keywords.

 

Unser Artikel „Was sind Keywords und Schlüsselwörter“ behandelt das Topic ausführlich.

was sind keywords oder schluesselwoerter seo basic

 

Dort erfährst du auch, was es mit der Keywordrecherche auf sich hat und wie du die passenden Schlüsselwörter mit gutem Suchvolumen recherchierst. Daher auch hier nur kurz:

Unbedingt solltest du das Keyword platzieren

  • in der URL
  • im Titel
  • innerhalb der ersten 100 Worte, im ersten Absatz (fett markiert)
  • in einigen Zwischenüberschriften
  • im letzten Absatz
  • einige Male im Fließtext (nicht übertreiben)
  • in der Meta-Description (so weit wie möglich am Anfang)
  • in den Dateinamen von Bildern und Grafiken
  • im Alternativtext von Bildern und Grafiken

Je näher am Beginn des Titels, Satzes, Dateinamens oder der Meta-Beschreibung das Keyword ist, desto besser.

 

Spielt die Keyworddichte in SEO-optimierten Texten noch eine Rolle?

JEIN.

Wie schon erwähnt, wurde die Keyworddichte von WDF*IDF abgelöst. RYTE hat eine sehr gute Beschreibung.

WDF steht für „Within Document Frequency“. Hierbei wird bestimmt, wie relativ häufig ein Term (also ein Wort oder eine Wortkombination) innerhalb eines Dokumentes vorkommt.

In gewisser Hinsicht dreht es sich dabei noch immer um die Keyworddichte. Die Within Document Frequency zieht zur Berechnung nur eine andere Formel heran.

Frag mich bitte nicht, wie Google das genau berechnet. Ich habe mir die Formel angesehen, verstehe aber nur Bahnhof.

 

Die Formel:

wdf formel

 

Ich meine… Hallo!? Wir sind Texter, keine Mathematiker.

Gott sei Dank gibt es Tools, die uns die Arbeit abnehmen. Mit welchem WDF*IDF-Tool wir bei ithelps arbeiten, und ein Beispiel dazu, kannst du auch im Artikel „Was sind Keywords und Schlüsselwörter“ sehen.

 

Wie oft sollte ein Keyword im gesamtenTextbeitrag vorkommen?

MOZ hat dazu im Jahr 2015 ein interessantes Video veröffentlicht, das auch im Jahr 2018 noch hoch aktuell ist.

 

Rand Fishkin sagt darin:

Also ... wie oft sollte ich meine Keywords wiederholen?

Ich würde sagen, dass für 95 % der Seiten da draußen - nicht jede einzelne, es wird immer ein paar Ausnahmen geben - aber 95 % der Seiten da draußen sollten zumindest diese Dinge tun. Ich werde nette kleine Kästen hier hinstellen, um zu helfen.

Darin macht er folgende Vorschläge:

hier sollten keywords sein 1

 

hier sollten keywords sein 2

 

Er sagt aber auch: Übertreibe es nicht!

keywords nicht uebertreiben

 

Aber schau dir das gesamte Video an. Es zahlt sich aus.

 

 

Kann man perfekte SEO-Texte schreiben?

Vielleicht. Für den Augenblick. Und wenn ich Augenblick sage, meine ich Augenblick. SEO ist nichts Beständiges.

Im Moment ist der perfekte SEO-Text der, der an Position 1 bei Google rankt. Morgen kann es schon ein anderer sein.

Entweder macht es ein anderer Textschreiber besser oder Google kommt wieder einmal mit einem Algorithmus Update, wie Panda, Pinguin, Hummingbird, etc. um die Ecke.

 

google panda update seo online marketing

 

Das bedeutet für uns Textverfasser und für die SEO-Optimierung im Allgemeinen: Du bist niemals fertig. Das Motto vergangener Tage – veröffentlichen und vergessen – kannst du knicken. Beobachten, tracken, auf Veränderungen reagieren und nachbessern ist die neue Devise.

 

Was macht einen guten SEO-Texter aus?

  • Um effektive suchmaschinenoptimierte Textinhalte zu erstellen, musst du zumindest über die Content-relevanten SEO Trends und Google Updates auf dem Laufenden sein. Es schadet auch nicht, wenn du neben der OnPage-Optimierung auch eine Ahnung von SEO-Webdesign oder Backlink-Building hast.
  • Ein wichtiger Punkt: die Keywordrecherche. Du musst wissen, wie du relevante Keywords mit einem sinnvollen Suchvolumen recherchierst und diese strategisch optimal im Text verteilst. Das Suchvolumen muss nicht immer sehr hoch sein. Das kommt ganz auf die Strategie an, die du verfolgst.
  • Du musst nicht über jedes Thema, über das du schreibst, genauestens Bescheid wissen. Obwohl ein Grundwissen nicht schadet. Aber du musst wissen, wie du einen Themenbereich umfassend recherchierst und aufbereitest.
  • Nicht zuletzt solltest du der Sprache, in der du schreibst, mächtig sein.
  • Ein wenig Kreativität, Flexibilität und ein unverwechselbarer Schreibstil schaden auch nicht.

 

Wie schreibt man suchmaschinenoptimierte Textinhalte?

Ich habe versprochen, dir zu zeigen, wie ich SEO-optimierten Content schreibe. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich meine Versprechen halte. Also.

 

So erstelle ich meine SEO-Texte [Anleitung]

Alles beginnt mit einem Auftrag und dem ersten Briefing.

Dieser erste Punkt ist ein entscheidender. Erst, wenn du alle Informationen hast, die du benötigst, kannst du dich ans Schreiben machen. Erst dann hat es überhaupt Sinn und Aussicht auf Erfolg.

 

Hast du keinen Auftraggeber und schreibst für deine eigene Seite oder deinen Blog, dann beantworte dir die folgenden Fragen selbst.

  • Hintergrundinfos zum Auftraggeber, z.B. das Geschäftsfeld und Firmengeschichte
  • Um welches Thema geht es?
  • Was ist die Botschaft?
  • An wen richtet sich die Botschaft?
  • Gibt es eine Leser- oder Buyer Persona, die konkret angesprochen werden kann? Zumindest eine Zielgruppe?
  • Welche Absicht wird mit dem Text verfolgt? (mehr Anfragen, Käufe, mehr Newsletter-Abonnenten, Branding, etc.)
  • Gibt es konkrete Vorstellungen über die Art des Textes?
  • Welche Keywords sollen bedient werden? Welches Haupt-Keyword?
  • Soll der Text informieren, animieren, unterhalten, lehren, verkaufen?
  • Wie soll der Interessent angesprochen werden (Sie oder Du)?
  • Tonalität (z. B. neutral, dynamisch, emotional, unterhaltsam…)
  • Gibt es firmen- oder fachspezifische Begriffe (Corporate Wording) oder sollen bestimmte Begriffe (Namen, Marken, etc.) überhaupt nicht verwendet werden?
  • Gibt es unterstützende Medieninhalte oder sollen welche erstellt werden?
  • Was sind die No-Go‘s? Darf zum Beispiel auf externe Informationen verlinkt werden, um zusätzlich Relevanz zu liefern (auch, wenn diese vom Mitbewerber stammen)?

 

Danach wird das aussichtsreichste Keyword recherchiert. Und vor allem…

…die Suchintention der Suchenden.

  • Was sucht der User
  • Welche Information erwartet er
  • Wo befindet er sich auf seiner Customer Journey
  • Welches Problem hat er
  • Welche Lösung sucht er
  • etc.

 

Wie du die Suchintention der Suchenden ganz einfach herausfindest

Die einfachste und schnellste Methode, die Suchintention der Google-User herauszufinden, ist die Google-Suchmaschine selbst.

Gib dein Fokus-Keyword in das Suchfeld ein und schau dir erst einmal die ersten zehn Suchergebnisse an. Google hat sehr genau recherchiert, was seine User suchen. Die relevantesten Inhalte liefert Google auf Seite 1. Sieh dir also die Inhalte der TOP gerankten Seiten an.

Gehen wir Punkt für Punkt anhand eines Beispiels durch.

 

Was sucht der User?

Nehmen wir das Thema dieses Artikels als Beispiel. „SEO-Texte“

Tippe den Suchbegriff in das Feld ein und sieh dir die Suchergebnisse an.

 

An diesen Suchergebnissen erkennen wir, dass die meisten davon das Thema „Wie schreibe ich SEO-Texte“ behandeln.

google suchergebniss seo texte

 

Die primäre Intention hinter der Suchabfrage „SEO-Text schreiben“ ist also das Lernen.

 

Welche weiteren Intentionen stecken hinter der Suchanfrage?

Wir erkennen aber auch noch weitere Suchergebnisse, die uns zeigen, dass es noch andere Intentionen gibt.

An Position 7 sehen wir:

google suchergebniss seo texte 2

 

Das bedeutet, dass Google annimmt, dass auch eine Definition oder Erklärung gesucht wird.

Es wird also nicht nur nach dem WIE gesucht, sondern auch nach dem WAS.

Außerdem zeigen die Autovervollständigung (Google Key Word Suggest) und die eingeblendeten Google-AdWords-Anzeigen auch ein Interesse daran, sich einen SEO-Text schreiben zu lassen.

google autovervollstaendigung

 

Wenn du auf der SERP (Search Engine Result Page) ganz nach unten scrollst, findest du „Ähnliche Suchanfragen“

 

aehnliche suchanfragen seo texte

Bei „Ähnliche Suchanfragen zu …“ kannst du dir weitere Keyword-Ideen holen.

 

Weitere nützliche Keyword-Research-Tools:

KWFinder

Ubersuggest

Google Keyword Planner

KeywordShitter

 

Diese Tools holen sich die Vorschläge von Google und spiegeln dager die Suchanfragen (Suchintention) der Benutzer wider.

Ich habe in KeywordShitter einmal unser Hauptkeyword eingegeben. Und auf „Start Job“ geklickt. Resultat: 207 Vorschläge.

KeywordShitter

Bei KeywordShitter kannst du dir die Keyword-Vorschläge durch einen Klick auf Download herunterladen.

 

Die Mitbewerberanalyse

Im nächsten Schritt sehe ich mir alle Seiten der TOP 10 an. Eine nach der anderen. Dabei achte ich darauf, welche Themen behandelt werden. Außerdem finde ich heraus, welche Fragen noch nicht beantwortet sind und notiere mir diese.

 

INFO: Indem ich die TOP 10 analysiere, stelle ich sicher, dass ich die Suchintention der Suchenden richtig interpretiere. Etwaige unbeantwortete Fragen beantworte ich in meinem Text. Das ist zusätzlicher Mehrwert.

 

So sieht meine Sammlung an Schlüsselwörtern und Headlines nach der Recherche aus:

keywords ueberschriften

 

Jetzt fehlt nur noch die Intention des Webseitenbetreibers. Du erinnerst dich bestimmt, die Absicht des Webseiteninhabers (Kunden) klären wir bereits im ersten Briefing ab. Kenne ich diese, kann ich festlegen, welches Textformat ich wähle und mich an die Strukturierung des Textes machen.

 

Was ist die Intention des Webseitenbetreibers?

Die Absichten, die beispielsweise hinter diesem Artikel stehen, sind ein Seite 1 Ranking bei Google und das Aufmerksammachen auf das Angebot „SEO-Texte erstellen und überarbeiten“.

 

Welche Art von Text soll es sein?

Auf Basis der Suchintention der Suchenden und der Intention des Webseitenbetreibers wird entschieden, welche Art von Content der geeignetste ist.

Anhand dieser Informationen kann ich folgende Textformate verfassen:

  • Werbetext
  • How To (Anleitung)
  • White Paper
  • Produktbeschreibung
  • Case Study
  • etc.

Ich habe mich für eine Anleitung mit ausführlichen Erklärungen entschieden. Damit bediene ich alle drei Suchintentionen der Suchenden.

 

Festlegen der Struktur

Um die Textstruktur festzulegen, ordne ich die Unterthemen nach ihrer Priorität.

  1. Suchintention 1
  2. Suchintention 2
  3. Suchintention 3
  4. etc.

 

Entwurf:

seo texte struktur

 

Im nächsten Schritt werden die Überschriften festgelegt.

 

SEO-Überschriften schreiben

Lass mich zuerst darauf eingehen, wie ich meine Headlines in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung gestalte.

Jede einzelne Überschrift, die ich setze, ist wichtig. Zum einen, um dem Leser eine Orientierung zu bieten und zum anderen, um meine Keywords und relevanten Wörter prominent unterzubringen.

Dabei achte ich darauf, alle Headlines hierarchisch zu verwenden.

 

Beispiel:

H1 > Titel des Dokuments

H2 > Abschnitt 1

H3 > Abschnitt 1.1

H3 > Abschnitt 1.2

H2 > Abschnitt 2

H2 > Abschnitt 3

H3 > Abschnitt 3.1

H4 > Abschnitt 3.1.1

H2 > Abschnitt 4

 

Die Schlüsselwörter sollten, wenn es die Satzstruktur zulässt, nahe am Anfang stehen. Es ist aber nicht zwingend notwendig. Die Headlines sollten nicht unnatürlich und konstruiert wirken.

Die Headline – H1-Überschrift – besteht beispielsweise aus dem Haupt-Keyword, dem Nutzen und dem Mehrwert.

 

Am Beispiel dieses Artikels wäre das:

TOP SEO-TEXTE schreiben [Tipps und Anleitung]

  • „TOP SEO-TEXTE schreiben“ (Keyword und Nutzen)
  • Tipps und Anleitung (Mehrwert)

 

Wichtig: Schreibe verlockende Überschriften. Sie entscheiden, ob der Besucher weiterliest oder nicht.

Tipp: Eckige Klammern erhöhen die Conversion Rate. Quelle: Die perfekte Headline

 

Kurzer Exkurs:

Achte auf die Länge der H1. Zu lange Headlines werden in Google abgeschnitten.

serp snippet zu lange ueberschrift

 

Das gilt auch für die Meta-Beschreibung und die URL. Es hat zwar keinen direkten Einfluss auf das Ranking, aber auf die Klickrate - und somit einen indirekten. Hier ein SERP-Snippet mit perfekter Textlänge:

serp snippet perfekte textlaenge

Exkurs Ende

 

In den H2-Überschriften (Zwischenüberschriften) gehe ich auf die weiteren Fragen der Suchenden ein.

Am Beispiel dieses Artikels:

  • Was sind SEO-Texte?
  • Wie sind SEO-Texte aufgebaut?
  • etc.

 

Dementsprechend werden die jeweiligen Unterpunkte als H3-H6 definiert. Da die SEO-Relevanz mit jeder Stufe abnimmt, beschränke ich mich darauf, höchstens bis H4 in die Tiefe zu gehen.

Dieses Vorgehen hat für mich den Vorteil, dass ich mich beim Schreiben immer nur auf einen Teilbereich des Themas konzentriere. Es hilft mir dabei, fokussiert zu bleiben.

Außerdem sichere ich mich auf diese Weise ab, dass ich alle wichtigen Probleme und Fragen der Suchenden abdecke und nichts übersehe.

 

EXPERTEN-TIPP: Kennst du „AwnserThePublic“?

Ein großartiges Keywordrecherche-Werkzeug, mit dessen Hilfe du die Fragen und Sucheingaben der Google-User herausfinden kannst.

Ich habe dir eine kleine Bilderserie zusammengestellt.

 

Im ersten Screenshot siehst du, dass ich die Sprache DE (deutsch) gewählt und in das Suchfeld „seo“ eingegeben habe.

keyword recherche awnserthepublic 1

 

Nach einem Klick auf „Get Questions“ erhalte ich folgende Ergebnisse:

keyword recherche awnserthepublic 2

 Es gibt zu meiner Suchanfrage 116 Fragen, 180 Präpositionen, 62 Vergleiche und 500 alphabetisch angeordnete Keyword-Kombinationen.

 

116 Fragen zum Keyword „seo“

keyword recherche awnserthepublic fragen

 

180 Präpositionen zum Keyword „seo“

keyword recherche awnserthepublic praepositionen

 

62 Vergleiche zum Keyword „seo“

keyword recherche awnserthepublic vergleiche

 

500 Keyword-Kombinationen zum Keyword „seo“

Beispiele mit den Buchstaben v, u, t

keyword recherche awnserthepublic alphabetisch

 

Was mir an AwnserThePublic so gefällt: du findest nicht nur relevante Fragen, Keywords und Keyword-Kombinationen, sondern kannst jeden einzelnen der Einträge anklicken. Du wirst dann auf die Google Seite 1 weitergeleitet und kannst sofort die TOP Ergebnisse analysieren und auswerten.

Weiterer Vorteil: Stell dir einmal vor, wie viele Blogartikel du erstellen kannst, wenn du jeden der Einträge als Überschrift oder Titel betrachtest.

 

Das Verfassen der Textinhalte

Wenn die Headlines fertig geschrieben und strukturiert sind, beginne ich die einzelnen Kapitel mit Inhalten zu füllen. Dabei gehe ich so vor, dass ich den Text frei schreibe, ohne dabei an jedes einzelne Keyword zu denken. Ich beantworte die recherchierten Fragen und habe stets die Suchintention der User im Hinterkopf.

Jetzt, in diesem Moment, denke ich daran, dass die Leser – vielleicht auch du – eine Anleitung dafür suchen, wie sie einen SEO-Text schreiben. Beim Schreiben fließen die wichtigsten Suchbegriffe und Schlüsselwörter ganz natürlich und organisch in das Geschriebene ein.

Ich versuche einfache, verständliche und kurze Sätze zu schreiben. Es gelingt mir nicht immer, aber immer öfter. 😊

Weitere Keywords werden nach Fertigstellung des Textes hinzugefügt.

 

Und da der Text in diesem Stadium der Texterstellung fertig ist, geht es jetzt ans…

 

Einfügen der Schlüsselwörter

Um das Geschriebene zu einem guten SEO-Text zu machen, führe ich eine WDF*IDF-Analyse durch. Diese Analyse hat Florian im Artikel „Was sind Keywords“ schon gut beschrieben.

Hier zeige ich dir, wie ich mit dem Suchmaschinen-Marketing-Tool RYTE die noch fehlenden Suchbegriffe finde.

Wenn du RYTE ausprobieren möchtest, gehe zu RYTE FREE und registriere dich zu einem kostenlosen Account. Mit diesem Zugang hast du unter anderem das Tool „Content Success“ zur Verfügung.

Mit Hilfe des WDF*IDF Tools in Content Success kannst du in sekundenschnelle herausfinden, welche Begriffe deinem Content für eine gute Suchmaschinenplatzierung noch fehlen.

Monatlich hast du 5 Analysen mit Ryte FREE und die Textoptimierung machst du direkt im Text-Assistenten.

 

keywords finden ryte content success

 

Und so funktioniert’s:

Kopiere deinen Text und füge ihn in den Text-Assistenten ein. Danach klickst du „Analysieren“.

Nach wenigen Augenblicken wirft der Assistent das Ergebnis aus.

keywords analyse ryte content success

 

Darin siehst du:

  • welche Terme du noch hinzufügen solltest
  • welche Suchbegriffe du noch öfter verwenden solltest und
  • welche Schlüsselwörter zu oft in deinem Text vorkommen

 

Im obigen Bild siehst du den Text dieses Artikels bei der ersten WDF*IDF-Analyse.

Ich überarbeite daraufhin den Artikel so, dass möglichst alle notwendigen Keywords in angemessener Häufigkeit im Text vorkommen. Die Terme, die zu oft enthalten sind, ersetze ich durch Synonyme und verwandte Terme.

Dabei versuche ich aber, den Text nicht vollzuspammen und zu verunstalten. Von den unlesbaren Blogartikeln oder anderen Texten haben wir ja zu Beginn schon gesprochen.

Übertreibe es nicht und habe immer den Leser im Hinterkopf, wenn du deine Inhalte optimierst.

 

Letzte Korrekturen

Jetzt lasse ich den Text einige Stunden liegen. Im Idealfall schlafe ich eine Nacht darüber (oft auch Tage). Danach lese ich ihn mir nochmals durch – Fokus auf unnötige Textpassagen und Füllwörter.

Alles, was zu viel ist, wird gnadenlos rausgeschmissen.

Grundsätzlich ist nach diesem Schritt und einer finalen Rechtschreib- und Grammatikprüfung die Arbeit des Texters erledigt.

 

Gehört das Korrekturlesen (Rechtschreibung und Grammatik) auch zum SEO-Texten?

Ganz bestimmt sogar. Die User und auch Google mögen grammatikalisch einwandfreie Formulierungen mit guter Rechtschreibung.

Aber mach dir darüber beim Schreiben nicht zu viel Gedanken. Schreibe frei von der Leber weg. Lass dich im Schreibfluss nicht unterbrechen. Korrigieren kannst du später immer noch.

Erst nachdem du deinen Text fertiggestellt hast, machst du eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung.

Solltest du selbst nicht ganz mit der Rechtschreibung vertraut sein, lasse jemand anderen Korrektur lesen. Oder nutze andere Online- und Offlinemöglichkeiten.

Offline kannst du die Rechtschreibprüfung zum Beispiel mit Microsoft Words oder OpenOffice durchführen.

Online gibt es beispielsweise Rechtschreibprüfung24.de. Damit erzielst du schon ganz gute und brauchbare Ergebnisse.

Dein Text muss ja nicht auf Punkt und Komma perfekt sein. Du wirst nicht benotet.

 

SEO-Content in die Website einbinden

In unserer Agentur geht der Text, nachdem er fertiggestellt ist, zur Webdesignerin und zum SEO-Spezialisten.

texter seo webdesign

 

Diese binden die Textinhalte in die Website ein und sorgen für die optische Aufbereitung und die weiteren OnPage-Optimierungen.

Siehst du dir diesen Artikel aus Sicht des Lesers an, wirst du noch einige andere Elemente der Suchmaschinenoptimierung erkennen. Zum Beispiel…

 

Interne und externe Verlinkungen

In einem SEO-Text sollten Links vorhanden sein, die zu weiteren relevanten Informationen verweisen.

Das können sein:

  • interne Links – also solche, die auf eigene Unterseiten mit weiterführenden Infos weiterleiten
  • externe Links – Webseiten anderer Webseitenbetreiber

Dabei solltest du darauf achten, dass die verlinkten Inhalte zu deinem Thema passen und deine Informationen sinnvoll ergänzen.

Wieder gilt die Prämisse: Alles für den Leser!

Interne Verlinkung ist ein häufig unterschätztes SEO-Hilfsmittel, schreibt Svenja Gitzel in einem Artikel bei seonest.

 

Grafiken und andere Medieninhalte

Warum gehören Medieninhalte zu einem guten SEO-Text?

  • Sie lockern die Struktur auf
  • Ergänzen und erklären anschaulich die schriftlichen Inhalte
  • Werden in der Google-Bildersuche gefunden
  • Erhöhen die Verweildauer des Lesers auf der Webseite

 

Welche Medieninhalte können dafür eingesetzt werden?

Die gebräuchlichsten sind:

  • Bilder (Bilderserien, Slider und Karussells)
  • Grafiken und Infografiken
  • Videos
  • Audios

 

Sorge dafür, dass auch die Bilder und Grafiken SEO-optimiert sind.

bilder seo optimieren google rankings verbessern

 

Ich habe dir jetzt gezeigt, wie ich meine Textinhalte schreibe. Du sollst aber auch andere Perspektiven zu dem Thema kennenlernen. Im folgenden Video wird besonders die ausführliche Keywordrecherche beleuchtet.

 

 

 

Lass mich zum Abschluss noch auf einige Fragen zum Thema eingehen. Fragen, die vielleicht auch du dir stellst.

 

Kann man SEO-Texte schreiben lernen?

Klar. Den ersten Schritt machst du gerade. Du liest diesen Artikel und wahrscheinlich noch andere, um dir die besten Infos darüber zusammenzusuchen.

Danach solltest du schreiben. Einfach drauf los schreiben und nach und nach die Tipps umsetzen, die du gesammelt hast.

Die ersten suchmaschinenoptimierten Beiträge, die du schreibst, werden vielleicht noch nicht an vordersten Positionen landen. Du wirst jedoch mit jedem Artikel, jeder Webseite, die du mit Inhalten füllst, besser werden.

Außerdem muss dir eines klar sein: Selbst die Besten ranken nicht immer ganz vorne. Es gibt ja nicht nur einen, sondern viele andere, die guten SEO-Text schreiben.

Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten, um deine Inhalte an dein Publikum zu bringen. Content Seeding auf Social-Media zum Beispiel. Saskia beschreibt es in ihrem Artikel „Was ist Content-Marketing“ sehr schön.

 

SEO-Texte selber schreiben oder schreiben lassen?

Ob du suchmaschinenoptimierte Texte selber schreibst oder schreiben lässt, hängt von einigen Faktoren ab.

 

Hast du genügend Zeit zur Verfügung?

Wie du sicherlich erkannt hast, geht das nicht mal so im Vorübergehen.

Ich brauche für einen guten Text von einigen Stunden bis zu einigen Tagen. Je nachdem, ob mir das Thema geläufig oder fremd ist, dauert die Recherche mal länger mal nicht so lang.

Auch kommt es auf die Art des Contents an. Schreibe ich einen kurzen List-Post brauche ich nicht so lange. Schreibe ich einen umfangreichen, informativen Artikel, wie diesen, brauche ich länger.

Den Artikel, den du gerade liest, habe ich über einige Tage aufgeteilt geschrieben und SEO-optimiert.

 

Fällt dir das Texten leicht oder schwer?

Nicht jeder ist ein begabter Texter. Das muss auch nicht sein, denn sonst hätte ich und meine Berufskollegen keine Jobs mehr 😊

Außerdem muss eines klar sein: Einen Schulaufsatz oder einen netten Blogbeitrag im Hobby-Blog zu schreiben ist etwas ganz anderes, als professionellen Content zu erstellen.

Inhalte, die für das Marketing von Unternehmen verfasst sind, müssen:

  • Bei Google und Co. gefunden werden
  • dem Leser alle Infos liefern, die er sucht (Suchintention, Lösungen, Antworten, Mehrwert, Nutzen)
  • ihn zur nächsten Station seiner Customer Journey führen
  • zu einer Handlung motivieren und ihn im Idealfall
  • zu einem Kunden transformieren

Möchtest du dir das nötige SEO-Wissen aneignen, nur zu. Dann wirst du in Zukunft deine SEO-Texte selbst schreiben können.

Bis dahin kannst du deinen Content von Profis schreiben lassen.

 

Kann ich fertige SEO-Texte kaufen?

Davon rate ich ab. Es gibt keinen fertigen SEO-Text. Das weißt du spätestens, nachdem du diesen Artikel gelesen hast. Du weißt jetzt, dass jeder suchmaschinenoptimierte Text genau und individuell recherchiert sein muss. Wie sollte das ein fertiger Text liefern können.

Außerdem muss dein Content einzigartig sein. X-fach veröffentlichte, identische Inhalte nützen deiner Suchmaschinenoptimierung nicht. Du brauchst Unique Content. Duplicate Content hat keine Chance bei Google und Co. Warum sollte ein duplizierter gerankt werden? Gibt es ja schon (oft mehrmals).

Wenn du in Zukunft Angebote, wie: „PLR SEO-Text zum Thema …“ liest, dann Finger weg davon. Duplicate Content brauchst du nicht. Investiere dein Geld lieber in einen Profi. Dadurch kommt es in Form von Kunden und Verkäufen wieder zu dir zurück.

 

SEO-Text-Analyse

Die Textanalyse mit dem WDF*IDF-Tool RYTE kennst du bereits. Hier findest du noch ein kostenloses Online-Tool dafür.

Betreibst du deine Website auf Basis von WordPress, empfehle ich dir das SEO-Plugin Yoast SEO. Eine Erweiterung für deine WordPress-Installation. Zur Verwendung von Yoast haben wir ein Tutorial für dich.

 

Was kostet ein SEO-Text vom Profi?

Ein SEO-Text vom Profi kostet, verglichen mit seinem Wert, kein Vermögen. Die Preise werden entweder pro Wort berechnet oder als Pauschale vereinbart.

Die Höhe der Preise, die du dazu im Internet findest, variieren von wenigen Cent pro Wort für das Erstellen von einfachen SEO-Texten bis zu 4-stelligen Pauschalbeträgen bei extrem aufwendigem SEO-Content.

 

Wovon ist der Preis von SEO-Texten abhängig?

Wenn du einen SEO-optimierten Text schreiben lässt und dafür Geld ausgibst, willst du wissen, wie viel es kostet und wie sich die Kosten zusammenstellen.

Du hast diesen Artikel bis hierher gelesen und weißt daher, welche Arbeit hinter einem ordentlich verfassten SEO-Text steckt. Ich fasse die wichtigsten Komponenten kurz zusammen.

  • Zeitaufwand für Themenrecherche
  • Zeitaufwand für Keyword-Recherche
  • Zeitaufwand für Texterstellung
  • Zeitaufwand für abschließende SEO-Analyse (WDF*IDF)
  • Zeitaufwand für abschließendes Lektorat und Qualitätssicherung

 

Im Übrigen hängt der Preis für einen Text auch davon ab, ob du ihn von einem erfahrenen SEO-Texter oder von einem Neuling auf diesem Gebiet erstellen lässt.

Unsere Preise kannst du gerne über das Kontaktformular erfragen.

 

Fazit:

SEO-Texte sollten fixe Bestandteile deiner Content-Strategie, deiner Suchmaschinenoptimierung und des gesamten Online-Marketing-Konzeptes sein.

Das Geheimnis von gutem SEO-optimiertem Content im Jahr 2018 und sicherlich in Zukunft ist: Schreibe in erster Linie für den Leser!

Wie du dabei vorgehst, hast du in diesem Artikel gelernt. Mit ein wenig Übung und dem Aneignen der nötigen SEO-Grundlagen, wirst du schon bald selbst in der Lage sein, brauchbare SEO-Texte zu verfassen.

Verglichen zum unschätzbaren Wert für deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen und den dadurch steigenden Besucherzahlen, Conversion Rate, Kundenanfragen und Umsätzen, ist der Preis für suchmaschinenoptimierte Texte oder deren Zeitaufwand verschwindend gering.

Für Fragen, Anregungen und Feedback kannst du wie immer die Kommentare nützen. Solltest du die Sichtbarkeit deiner Website erhöhen wollen und dafür Suchmaschinenoptimierung, Content Marketing und gute SEO-Texte brauchen, nimm Kontakt mit uns auf. Wir beraten dich gerne.

 

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