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Page Speed optimieren mit Google Pagespeed Insights (Anleitung)

Google Pagespeed Insights (Anleitung) – Wie du bis zu 100% bei der Page Speed Optimierung erreichst!

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Hast du schon vom bevorstehenden Page Speed Update gehört?

Und hast du bereits deinen Page Speed optimiert, um dein Ranking abzusichern?

Wenn nicht, wird es höchste Zeit.

Ich zeige dir heute, wie du deine Website mit dem Tool Google Pagespeed Insights für den Mobile Index fit machst.

Wenn du dazu bereit bist, dann lies jetzt weiter.

 

Das Google Speed ​​Update: Page Speed wird zu einem Rankingfaktor bei der mobilen Suche

Ab Juli 2018 wird Google den Mobile Page Speed (Seitengeschwindigkeit/Ladezeit) als Rankingfaktor in den mobilen Suchergebnissen verwenden.

Die Optimierung der Ladegeschwindigkeit ist in der Suchmaschinenoptimierung nichts Neues.

Schon 2010 sagte Google, Seitengeschwindigkeit sei ein Rankingfaktor. Damals hat das aber nur die „Desktop-Suchen“ betroffen.

Jetzt, ab Juli 2018, wird Google sich ansehen, wie schnell deine mobilen Seiten laden und die Ladezeit als Rankingfaktor für die mobile Suche verwenden.

Google hat schon seit Jahren angekündigt, die Geschwindigkeit der mobilen Seite zu prüfen. Jetzt ist es endgültig so weit.

Lass uns zum besseren Verständnis der neuen Situation einen kurzen Blick zurück werfen:

 

Google Mobile First Update

Google begann schon mit 26. März 2018 auf den Mobile First Index umzustellen. Das bedeutet, Google schaut sich zuerst deine mobile Seite an und zieht diese zur Beurteilung für die Rankings heran.

google mobile first update

 

Mit diesem neuen Filter setzt Google konsequent den Weg fort, den es 2015 mit dem Mobile Friendly Update begonnen hat.

Am 21. April 2015 gab Google bekannt: „Wie bereits früher in diesem Jahr angekündigt, ist heute der Tag, an dem wir unser Mobile Friendly Update auf den Markt bringen.“

google mobile friendly update

 

Mit diesem Update gab es einen zweiten Index: Den Mobile Index für die mobile Suche neben dem Desktop Index.

Mobile First ist der logische nächste Schritt. Der mobile Index ist ab jetzt maßgebend. Mobile Friendly ist ein wichtiger Rankingfaktor.

Auf https://search.google.com/test/mobile-friendly kannst du testen, ob deine Website den Kriterien entspricht.

Siehst du dieses Ergebnis, passt es bis hierher schon mal.

google mobile friendly test

 

Wird hingegen dieses Ergebnis angezeigt, besteht dringender Handlungsbedarf:

google mobile friendly test 2

 

Und jetzt, 3 Monate später, das Page Speed Update.

Nachdem die Websites nun mobile-friendly sind, geht es an die Ladegeschwindigkeit der mobilen Seiten.

Egal, wie gut deine Website für die mobile Suche optimiert ist, wenn der Page Speed nicht passt, hast du Nachteile beim Ranking.

 


 

Wie wichtig ist die Ladezeit einer Website (für Google)?

Die Ladezeit einer Website ist ein sehr großer Hebel für den Erfolg deiner Website. Sie ist für folgende Zielgruppen enorm wichtig:

  • Die Leser, die auf deiner Website surfen
  • Google Programme (Crawler), die deine Website prüfen

 

Warum ist Pagespeed für die Leser wichtig?

Seien wir uns ehrlich. Wer möchte heute noch auf einer langsamen Website surfen? Ich nicht.

Wir Menschen werden immer ungeduldiger. Informationen, Produkte, Anleitungen, etc. sind überall schnell zu finden. Zählst du dabei nicht zu den Schnellsten, hast du schon verloren.

Experten haben eine interessante Berechnung angestellt. Würde die Amazon Website nur um 1 Sekunde länger laden, dann würde diese geschätzt 1,6 Milliarden Dollar weniger Einnahmen machen. (Quelle)

Eine andere amerikanische SEO-Agentur hat 1 Million Webseiten analysiert und folgende Grafik erstellt. Die Botschaft ist klar: Die Top-Positionen in Google haben auch immer die schnellsten Webseiten.

average page speed

(Quelle)

 

Warum ist Pagespeed für Google so wichtig?

Google muss täglich das gesamte Internet nach neuen Inhalten durchsuchen. Das ist mittlerweile eine enorme Herausforderung.

Deswegen schenkt Google jeder Website immer nur ein paar Sekunden Aufmerksamkeit.

Wenn die Website dann aber lange lädt, verlässt der Googlebot deine Website wieder, ohne die gesamten Inhalte gesehen zu haben.

Außerdem hat Google gelernt, dass die User schnelle Webseiten bevorzugen. Deswegen ist es auch ganz klar ein wichtigster Google Rankingfaktor.

 

Ladezeit bei deiner neuen Website

Solltest du gerade dabei sein eine neue Website erstellen zu lassen, möchte ich dir folgenden Tipp an die Hand geben. Lasse dir im Angebot der Websiteentwicklung garantieren, dass deine neue Website bei Google Pagespeed Insights mindestens 80/100 Punkte erreicht.

Mit dieser Vorgabe an deinen Webentwickler bist du auf der sicheren Seite.

 

Schauen wir uns in Folge an, wie du den Page Speed deiner Website erhöhst.

Im ersten Schritt analysieren wir einmal die Ladezeit.

Und auch, wenn Pagespeed Insights außer der Antwortzeit des Hosting-Servers keine Zeiten misst, ist das Tool das erste, das du verwenden solltest.

Warum?

  1. Beginnen wir mit dem Naheliegendsten. Google selbst weiß wohl am Besten, welche Anforderungen es an eine Webseite stellt. Daher ist davon auszugehen, dass die Analyse und Optimierungsvorschläge genau diesen Anforderungen entspricht.
  2. Google möchte das Beste für seine User. Das muss dir immer bewusst sein. Daher ist für mich klar, dass auch das Tool, welches von Google zur Verfügung gestellt und empfohlen wird, eine sehr gute Lösung ist.
  3. Aus einer Korrelationsstudie geht hervor, dass es einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen dem Google-Ranking und den Punktbewertungen aus dem Pagespeed Insights Tool gibt.

Lass dich also von anderslautenden Aussagen nicht verunsichern. 

 


 

Wie du 100 % bei der Optimierung deiner Ladezeit erreichen kannst

An dieser Stelle darf ich einen SEO-Kollegen, Markus Angermann, erwähnen. Er hat seine Website auf 100/100 Punkte optimiert.

google pagespeed 100

 

Die Optimierung auf 100 % ist aus unserer Erfahrung heraus nicht notwendig.

Unsere Empfehlung ist, die Website so gut wie möglich, aber mindestens auf 80/100 zu optimieren. Danach würde ich mir das Kosten- und Nutzenverhältnis genau ansehen.

 


 

So verwendest du Google Pagespeed Insights

Das Tool ist sehr einfach anzuwenden.

Gib die Adresse deiner Website in das dafür vorgesehene Feld auf der Google Speedtest Startseite ein und klicke auf ANALYSIEREN.

Nach wenigen Sekunden erhältst du das Ergebnis angezeigt.

google pagespeed insights analyse

 

Aber das ist noch nicht alles.

Pagespeed Insights liefert nicht nur eine Analyse, sondern auch Optimierungsvorschläge und, wie du unten im Bild sehen kannst, bereits optimierte Ressourcen. Diese kannst du herunterladen und in deine Webseite implementieren.

google pagespeed insights optimierungsvorschlaege

 


 

Google Developer Video über Google Pagespeed Insights

In diesem Video wird sehr gut erklärt, worum es bei dem Tool geht. Für alle, die der Sache auf den Grund gehen wollen.

Lasse dich vom nicht vorhandenen Vorschaubild nicht abhalten. Das Video funktioniert!

 


 

Page-Speed-Optimierung - konkrete Maßnahmen

So. Genug Theorie. Jetzt möchte ich dir die häufigsten Probleme bei Ladezeiten zeigen und wie du diese lösen kannst.

 

Antwortzeit des Servers reduzieren

Der Hoster, der deine Website betreibt, spielt eine wichtige Rolle bei der Ladezeitoptimierung. Genau genommen die Server des Hosters. Wir empfehlen, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und zu einem High Performance Hoster zu wechseln. Unsere Empfehlungen: Siteground.com und rackspeed.de

 

Browser Caching nutzen

Caching Tools helfen dir deine Website schneller zu machen. Diese speichern ein Abbild deiner Website, damit diese nicht immer wieder neu geladen werden muss.

Für WordPress gibt es dazu das Plugin W3 Total Chache

Für Joomla empfehlen wir JCH Optimize

 

Bilder optimieren

Eines der häufigsten Probleme: Nicht optimierte Bilder erhöhen die Ladedauer. Bei den meisten Bildern passieren zwei Fehler:

  • Diese werden größer hochgeladen, als sie dann verwendet werden.
  • Die Komprimierung der Bilder (Pixeldichte) ist nicht optimal.

Die Bildgröße ist einfach zu lösen. Lade das Bild nur in der Dimension hoch, die auch wirklich verwendet wird. Hier ein einfache Google-Chrome-Erweiterung, um die Maße des Bildes auf deiner Website zu ermitteln. Lineal zum Messen

Die Komprimierung der Bilder ist genauso einfach.

Hast du deine Webseite mit Google Pagespeed Insights analysiert, kannst du dir die bereits optimierten Bilder herunterladen.

Hier als Beispiel der Artikel, den du gerade liest.

Vor der Bildkomprimierung:

google pagespeed beispiel 1

 

Wie du im Bild siehst, kannst du optimierte Ressourcen herunterladen. Darunter auch die optimierten Bilder. Das habe ich getan und diese in den Artikel eingebunden.

Das Resultat:

google pagespeed beispiel resultat

 

Bei der Erstellung einer neuen Website kannst du die Bilder schon im Vorfeld komprimieren. Nutze dazu kraken.io. Einfach dein Bild hineinziehen, komprimiertes Bild herunterladen und in die Seite einbinden.

 

Das könnte dich auch interessieren: Bilder SEO-optimieren

 

CSS, HTML, JavaScript reduzieren

WordPress, Joomla & Co haben einen sehr umfangreichen Code. Die Website hat viele Funktionen integriert, die vielleicht gar nicht benötigt werden.

Aus diesem Grund sind händisch programmierte Webseiten oder ganz alte Webseiten meist rasend schnell. Weil diese wenig Code haben.

Um den Code zu minimieren, empfehlen wir den Einsatz von sogenannten „Code Minifiern“.

Bei Wordpress ist das Better Wordpress Minify

Bei Joomla empfehlen wir JCH Optimize

 

Sichtbare Inhalte priorisieren

Man spricht hier vom Content „above the fold“. Also alle Inhalte, die sichtbar sind, ohne auf der Website zu scrollen.

Eine Website wird von oben nach unten geladen.

Wenn die Website oben „fertig“ aussieht, können noch immer Elemente im unteren Bereich geladen werden. Gefühlt ist das Laden der Website somit relativ rasch erledigt.

Wenn du HTML, CSS und JavaScript Minifier einsetzt, dann wird sich in den meisten Fällen dieser Punkt erledigt haben.

Ein guter Tipp ist, alle „Skripte“ nicht im <head> sondern im <footer> laden zu lassen.

 

Komprimierung aktiveren

Google schlägt vor, dass die sogenannte gzip-Komprimierung auf dem Server aktiviert wird. Hier kannst du deine Website testen, ob die gzip-Komprimierung bereits aktiv ist.

Für WordPress empfehlen wir das Plugin Cachify zu nutzen.

In Joomla kannst du die Funktion einfach unter System/Globale Konfiguration/Server aktivieren.

 


 

Abschließende Gedanken zur Optimierung der Ladezeit mit Pagespeed Insights

Natürlich gibt es zur Analyse und Optimierung deiner Website auch andere Tools, wie GTMetrix und Pingdom.

Bei dieser Anleitung habe ich mich für Pagespeed Insights entschieden.

Wir haben Projekte erlebt, bei denen wir durch das Optimieren mit diesem Tool viel an Sichtbarkeit und Rankings in Google gewinnen konnten.

Welches Tool du auch immer verwenden möchtest, eines ist klar: Der Fokus auf eine schnelle Ladezeit macht absolut Sinn.

Jetzt ist es an dir, die Tipps umzusetzen.

3 Fragen habe ich noch an dich:

  • Wie gehst du mit dem Thema Page Speed um?
  • Was hältst du von Google Tool Pagespeed Insights?
  • Verwendest du andere Tools?

Schreibe es mir gleich jetzt in die Kommentare. Ich bin schon sehr gespannt, wie du darüber denkst.

Oder: Poste doch deinen Optimierungsgrad von Pagespeed Insights für Mobile und Desktop in die Kommentare! Vorher/nachher wäre cool. Mal sehen, was du mit dem Tool aus deiner Webseite rausholen kannst.

 

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