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Liste der 20 häufigsten SEO-Fehler und wie du sie vermeidest

Liste der 20 häufigsten SEO-Fehler und wie du sie vermeidest

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Deine Website rankt nicht, obwohl du viel Zeit, Energie und Geld in die Suchmaschinenoptimierung steckst?

Du hast keine Ahnung warum?

Ich sage es dir.

Höchstwahrscheinlich machst du oder deine SEO-Agentur einen oder mehrere dieser 20 fatalen SEO-Fehler.

Wenn du diese Fehler erkennen und vermeiden möchtest, lies weiter.

Ich habe dir eine übersichtliche Liste der 20 häufigsten SEO-Fehler zusammengestellt - und du erfährst auch, wie du sie vermeiden kannst.

Lass uns loslegen.

 

Kommen wir gleich zu einem der größten SEO-Fehler

 

1. Du ignorierst die Suchintention der Google User

Wenn ein Google User eine Suchanfrage startet, will er:

  • Antworten auf seine Fragen
  • Lösungen für sein Problem
  • Entertainment

Google weiß durch ständiges Tracking der Klicks auf die Suchergebnisse und die Return to SERP Rate sehr genau, was die Suchintention hinter einem Keyword oder einer Suchphrase ist.

Entspricht dein Content dieser Suchintention (und ist die Qualität entsprechend hochwertig), sind deine Chancen auf ein gutes Ranking groß.

Ignorierst du die Suchintention, kannst du eine gute Platzierung bei Google vergessen.

Die Lösung: Recherchiere die Suchintention der Suchenden.

Weiter mit SEO-Fehler #2

 


 

2. Deine Website ist nicht Mobile Friendly

Man mag es kaum glauben. Es gibt noch immer Websites, die nicht für mobile Endgeräte – also Smartphones – optimiert sind.

Dabei pfeifen es schon seit Jahren alle Spatzen von den Dächern.

Die mobile Suche hat bereits 2013 die Desktop-Suche überholt.

2015 hat Google das Mobile Friendly Update ausgerollt.

Und im März 2018 folgte der finale Schritt: Das Mobile First Update.

Seither durchsucht Google seinen Index nur noch nach Websites, die für Smartphones optimiert sind und bietet diese vorzugsweise in den Suchergebnissen an.

Entspricht deine Website nicht den Anforderungen? Kaum oder keine Chance auf ein Ranking.

Die Lösung: Optimiere deine Website für die mobile Suche.

 

Und als ob das noch nicht genug wäre, legt Google noch einen nach. Im Juli 2018 folgte fast postwendend das nächste Algorithmus Update: das Page Speed Update für mobile Endgeräte.

Was uns zum nächsten SEO-Fehler führt.

 


 

3. Die Page Speed (Ladegeschwindigkeit) deiner Webseiten ist zu langsam

Es ist, wie beim Skirennen oder beim 100-Meter-Lauf. Sekundenbruchteile entscheiden über Sieg oder Niederlage.

Die Suchenden wollen Ergebnisse. Am liebsten schon bevor sie die Suchanfrage starten. Spätestens aber sofort nach dem Klick auf ein Suchergebnis.

Lädt deine Seite zu langsam, klickt der User umgehend auf den Zurück-Button seines Browsers, um anderswo schnellere Antworten zu finden.

Die Folge: Google erkennt die hohe Absprungrate und stuft dich im Ranking weit zurück.

Die Lösung: Optimiere deine Ladegeschwindigkeit mit Google Pagespeed Insights.

 


 

4. Nächster SEO-Fehler: Ungeeignete Keywords

Eine ausführliche Keyword-Recherche ist Grundvoraussetzung für ein TOP Ranking in den Suchmaschinen.

Vernachlässigst du diese oder führst sie nur oberflächlich durch, führt dies dazu, dass du deine Webseite für ungeeignete Keywords optimierst.

Wann ist ein Keyword ungeeignet? Wenn es keine oder zu wenig Suchanfragen dazu gibt oder wenn die Konkurrenz dafür zu mächtig ist.

Ein nach allen Regeln der Kunst optimierter Content nützt dir nichts, wenn es dazu keine Suchanfragen gibt.

Und wenn die Konkurrenz zu mächtig ist (Wikipedia, Amazon, große Marken, Marktführer, etc.), besteht kaum eine Möglichkeit, diese von den ersten Positionen in den SERPs zu verdrängen.

Die Lösung: Lerne mehr darüber, was Keywords sind und wie du diese optimal recherchierst.

 

Aber nehmen wir an, du hast dein Keyword gut recherchiert.

Selbst dann gibt es noch genügend andere SEO-Fehler, die du begehen kannst.

Zum Beispiel folgenden.

 


 

5. Du bietest Duplicate Content auf deiner Website an

Duplicate Content ist ein Ranking-Killer, wenn du derjenige bist, der Inhalte dupliziert.

Hast du einen Onlineshop und bietest ein Produkt in unterschiedlichen Varianten (Größe, Farbe, Modell) an, lässt sich duplizierter Content nicht vermeiden.

Dieses Problem lässt sich aber durch das Setzen von Canonical-Links ganz einfach lösen.

Wovon ich spreche, sind kopierte Inhalte von anderen Websites oder immer gleichbleibende Textblöcke auf unterschiedlichen Unterseiten der eigenen Seite (Near-Duplicate-Content).

Das verwirrt den Googlebot. Er weiß nicht, welchen Content er indexieren und ranken soll.

In den meisten Fällen ist es der Original-Content, den Google bevorzugt.

Das Kopieren von fremden Inhalten nützt dir daher nichts – du wirst damit keine guten Positionen in der Suchmaschine erreichen.

Lass es bleiben.

So, wie auch den nächsten SEO-Fehler

 


 

6. Du stellst sogenannten Thin Content zur Verfügung

Thin Content (dünner, wertloser Inhalt) ist meist ein Relikt aus früheren Zeiten. Hoffentlich.

Zeiten, in denen es noch möglich war, Google durch wenig aussagekräftige Texte in Verbindung mit anderen fragwürdigen Vorgehensweisen zu überlisten.

Diese Zeiten sind dank Algorithmus Updates, wie Pinguin, RankBrain, Panda, Hummingbird, etc. vorbei.

Nützliche Inhalte mit jeder Menge an Mehrwert für den User sind gefragt.

Hast du noch solche Relikte auf deiner Website?

Hier ist die Lösung: Was du gegen Thin Content (und Duplicate Content) tun kannst.

 

Thin Content wurde - und wird leider auch heute noch - in Kombination mit den zwei folgenden Black-Hat-Methoden verwendet, um Google (langfristig vergeblich) zu täuschen.

 


 

7. Keyword Stuffing

Schlechte Texte mit einer Keyword-Dichte von über 5% - oft noch weit mehr. Das ist Keyword Stuffing.

Google und die User hassen solche Inhalte. Die User springen sofort von solchen Seiten wieder ab und Google straft dich dadurch ab, dass es dich irgendwo im Nichts rankt.

Die Lösung: Gute SEO-Texte schreiben.

 


 

8. Hidden Content - ein weiterer fataler SEO-Fehler

Als Hidden Content bezeichnet man Inhalte, die vor dem Leser verborgen werden, vom Googlebot aber erfasst werden können.

Ganze Textblöcke werden hinter aufklappbaren Drop-Down-Elementen verborgen und für den User erst sichtbar, wenn er aktiv draufklickt. Das muss nicht zwingend schlecht sein, wenn es der Usability der Webseite dient.

Viel schlimmer sind folgende manipulative Methoden:

  • Text in der Farbe des Hintergrunds zu verwenden
  • Den Text mittels CSS-Codes auszublenden

Beides führt dazu, dass der Text im Quellcode vorhanden ist und daher von den Suchmaschinen erkannt wird, dem Leser aber verborgen bleibt.

Solche Manipulationen erkennt Google natürlich mittlerweile und straft dich sofort durch Rankingverluste ab.

Und trotzdem versuchen es manche noch immer. Ich verstehe es nicht.

Die Lösung: Schreibe deine Inhalte für die User und optimiere danach für die Suchmaschine.

 


 

9. Kein oder nicht optimierter TITLE-TAG

Der Title-Tag ist sozusagen die Überschrift deines SERP-Snippets.

Es ist die Schlagzeile, welche die Aufmerksamkeit der Google-User erregt und im Idealfall zum Klicken animiert.

Außerdem liefert der Title Google die Information, die es braucht, um den Inhalt thematisch einzuordnen und dementsprechend zu indexieren und zu ranken.

Ist kein Title vorhanden oder ist dieser nicht optimiert, verschenkst du das Potenzial deiner Website.

Die Lösung folgt nach dem nächsten, damit zusammenhängenden SEO-Fehler.

 


 

10. Keine oder nicht optimierte Meta-Beschreibung

Ähnlich, wie beim Title, ist es auch bei der Meta-Description.

Es handelt sich dabei zwar um keinen von Google bestätigten Ranking-Faktor, hat aber trotzdem einen großen Einfluss auf die Positionierung in den Suchergebnissen.

Wie?

Mit der Meta-Beschreibung gibst du dem Suchenden weitere Informationen über das, was ihn auf deiner Webseite erwartet.

Ist die Beschreibung aussagekräftig und gut optimiert, erhöht dies die Klickrate.

Eine hohe Klickrate (plus eine niedrige Return to SERP Rate) zeigt Google, dass die Seite relevant ist und dadurch wird diese besser ranken.

Die Lösung: Schreibe perfekte Snippets

 


 

11. Keine oder nicht relevante Überschriften

Die Überschriften (H1, H2, H3, H4) spielen eine bedeutende Rolle in der Suchmaschinenoptimierung.

Nicht nur, dass Google sie zur Bewertung der Seite heranzieht, sie erhöhen auch die Usability der Website. Der Leser findet sich beim Scannen deines Contents besser zurecht.

Gelingt es dir, die Überschriften aufmerksamkeitsstark und SEO-optimiert zu gestalten, leisten sie gute Dienste für deine Position in den Suchergebnissen.

Vernachlässigst du deine Überschriften, wirkt sich das hingegen negativ auf das Ranking aus.

Bei SEOKRATIE erfährst du in einem Artikel von Maike Steinberg, wie du meisterhafte Überschriften schreibst.

 

Kommen wir zu einem noch weitgehend vernachlässigten Thema.

 


 

12. Nicht optimierte Bilder und Grafiken

Eine gute Positionierung in den Suchmaschinen ist immer schwieriger zu erreichen.

Daher müssen alle Elemente einer Webseite optimiert werden. Auch die Bilder.

Zum einen, weil Google neben der normalen Suche auch die Bildersuche anbietet. Diese sollte unbedingt in die SEO-Strategie mit einbezogen werden.

Zum anderen, weil unterschiedliche Faktoren der Bilderoptimierung auf verschiedenste Weise in die Bewertungskriterien von Google einfließen.

Zum Beispiel hat die Dateigröße und die Bildgröße einer Grafik einen wesentlichen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit einer Webseite.

Optimierst du deine Bilder nicht, verschenkst du weiteres Potenzial für dein Ranking.

 

Ein weiterer SEO-Fehler im Zusammenhang mit Bildern ist folgender:

 


 

13. Fehlende ALT-Attribute und TITLE-Tags bei Bildern

Google ist noch nicht in der Lage, Bilder vollständig zu interpretieren. Daher kann es die Relevanz der Grafiken nicht einschätzen.

Die ALT- und TITLE-Tags eignen sich hervorragend dazu, die relevanten Informationen unterzubringen.

Außerdem tragen sie zur Barrierefreiheit deiner Webseite bei. Die Informationen werden Blinden mit dafür geeigneten Readern vorgelesen.

Ob und in welchem Ausmaß deine Bilder Einfluss auf die Beurteilung deiner Webseite haben, liegt ganz bei dir.

Wie und warum, erfährst du in Bilder SEO-optimieren.

 


 

14. Du setzt keine Canonical Links

Mit dem Canonical Link legst du fest, welche Seite bei ähnlichen oder doppelten Seiten oder Inhalten maßgeblich (kanonisch) ist.

Setzt du keinen Canonical Tag oder Canonical URL, stuft Google beide Seiten als gleichwertig ein oder wählt eine der beiden Sites als die relevantere.

Damit gibst du den Einfluss auf deine Inhalte aus den Händen, was zu unerwünschten Ergebnissen führen kann.

Die Lösung findest du hier.

 


 

15. Fehlende robots.txt

Mit der robots.txt zeigst du dem Googlebot, welche Seiten er crawlen darf und welche nicht.

Da Google täglich unzählige Seiten besucht und bewertet, steht für jede nur ein eingeschränktes Crawl Budget zur Verfügung.

Durch die Anweisungen in der robots.txt kannst du verhindern, dass dieses Budget für nicht relevante Inhalte, zum Beispiel im Admin-Bereich deines CMS, verschwendet wird.

Jedoch solltest du vorsichtig mit den Einträgen in die robots.txt umgehen. Wenn du dabei etwas falsch machst, kann es zum nächsten Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung kommen.

 


 

16. Du blockierst Inhalte durch falsche Einträge in der robots.txt

Falsche Einträge in der robots.txt können dazu führen, dass du Suchmaschinen von wichtigen Inhalten, zum Beispiel Style-Elementen für das responsive Design deiner Website oder sogar von Blogbeiträgen oder ganzen Kategorien, ausschließt.

Das dies für deine Suchmaschinenoptimierung nicht gerade optimal ist, liegt auf der Hand.

Die Lösung: Alles über die robots.txt

 


 

17. Google findet keine Sitemap

Auch, wenn John Mueller in einem Google Hangout sagt, dass Websites mit weniger als 1000 Seiten keine Sitemap brauchen, solltest du in deinem Root-Verzeichnis eine solche hinterlegt haben und aktuell halten.

Warum?

Weil du vielleicht den nächsten SEO-Fehler begehst. Und dann fehlt dem Google-Crawler der Wegweiser durch deine Webseitenstruktur.

Welcher Fehler das ist, liest du im nächsten Punkt.

Mehr Information über das Thema Sitemap von Google.

 


 

18. Keine klare interne Link-Struktur

Einer der häufigsten Fehler im SEO ist, dass du themenverwandte Inhalte nicht miteinander verlinkst.

Damit verschenkst du wertvolles SEO-Potenzial.

Die interne Linkstruktur hilft den Suchmaschinen Themen-Cluster zu erkennen und dadurch deine Website für das jeweilige Thema als relevant einzustufen.

Abgesehen davon hilft eine sinnvolle interne Verlinkung deinen Lesern, weitere nützliche Inhalte auf deiner Seite zu finden.

Das erhöht die Verweildauer und sendet ein positives Signal an Google.

Mehr über interne Verlinkungen und wie du es richtigmachst.

 


 

19. Keine Links zu externen Informationen und Inhalten

Viele Webmaster haben Angst davor, durch Links zu externen Inhalten ihre Leser zu verlieren.

Aus diesem Grund verlinken sie nicht zu anderen Websites.

Das ist absolut falsch.

Diese Links tragen wesentlich zum Nutzen und Mehrwert deiner Webseite bei.

Selbst wenn du den einen oder anderen Leser dadurch verlieren solltest, die Authority und die damit einhergehende Verbesserung in den Rankings der Suchmaschinen machen diesen Verlust bei weitem wieder wett.

John Mueller von Google sagt in einem Webmaster Hangout:

 

“From our point of view, external links to other sites, so links from your site to other people’s sites, isn’t specifically a ranking factor. But it can bring value to your content and that in turn can be relevant for us in search. And whether or not they are not followed, doesn’t really matter for us.”

 

Die Lösung: Verlinke zu externen Inhalten, wenn diese deinen Content ergänzen, belegen oder bereichern.

Last but noch least:

 


 

20. Deine Website hat kein SSL-Zertifikat

Google und die Besucher deiner Webseite legen großen Wert auf Datensicherheit.

Diese kannst du nur durch ein SSL-Zertifikat gewährleisten.

In dem Moment, wo du Daten erhebst (Kontaktformular, Kommentarfunktion, Anmeldeformular für Newsletter, Bezahlfunktion, etc.), musst du deine Website auf HTTPS umstellen.

Andernfalls kennzeichnen die gängigen Browser (Google Chrome, Firefox, Microsoft Edge) deine Seite als unsicher.

Was das langfristig für den Traffic und das Ranking deiner Website bedeutet, muss ich dir wohl nicht sagen.

Außerdem hat Google im August 2014 HTTPS als einen Ranking-Faktor deklariert. Keinen besonders starken, aber wir wollen beim SEO nicht den geringsten Fehler machen.

Hier erfährst du:

Warum und wie du WordPress auf HTTPS umstellen solltest [Anleitung]

Joomla auf https umstellen [Anleitung]

 


 

Das waren die 20 häufigsten SEO-Fehler aus meiner Sicht.

Ich habe dir gezeigt, welche Fehler du bei der Suchmaschinenoptimierung machen kannst.

Und ich habe dir Lösungen dazu angeboten.

Jetzt bist du dran.

  • Welchen der 20 häufigsten SEO-Fehler wirst du sofort auf deiner Website beheben?
  • Bei welchem denkst du, dass er noch warten kann – und warum denkst du das?

Wie immer freue ich mich auf deinen Kommentar und antworte dir auf Fragen und Feedback umgehend.


 

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Die 10 häufigsten SEO Fehler

und wie Sie diese vermeiden können: