Schlösselgasse 28/8, 1080 Wien

Was ist ein Freebie

Was ist ein Freebie und wie biete ich ein solches an?

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Ein Freebie ist der Türöffner zu deinen potenziellen zukünftigen Kunden, ein Instrument dafür, dich als der Experte zu präsentieren, eine der besten Möglichkeiten, die E-Mail-Liste wachsen zu lassen.

Diese E-Mail-Liste ist wiederum dein rotes Telefon, der heiße Draht, um deine Botschaften zu verbreiten. Lerne hier, wie du eine Online-Marketing-Kampagne perfekt erstellst und einsetzt, und zwar ganz schnell und einfach.

Ich habe mir schon das eine oder andere Mal ein sogenanntes Freebie heruntergeladen. Manche waren echt gut und von Nutzen, andere waren Schrott. Werbung, nichts als Werbung. Da hatte wohl jemand den Sinn und Zweck eines Freebies nicht verstanden, dachte ich mir.
Dann kam mir der Gedanke, dass vielleicht auch du nicht genau über das Thema Freebie und die enormen Möglichkeiten, die dir ein solches Geschenk an deine Interessenten eröffnet, Bescheid weißt und so sitze ich jetzt vor meinem Laptop und versuche, dir die wichtigsten Kriterien und den Aufbau einer Online-Marketing-Kampagne mittels eines Freebies zu erklären.

 

Was ist ein Freebie?

Ein Freebie ist ein Produkt, das du dem Interessenten, im Austausch gegen seine E-Mail-Adresse, kostenlos zum Download anbietest. Freebies werden vor allem im Online Marketing verwendet, aber auch in Blogs und in Online-Shops werden diese schon angeboten, um den Leser oder Kunden zum Eintragen seiner E-Mail-Adresse in die Newsletterliste zu bewegen.

So funktioniert eine Online-Marketing-Kampagne mittels Freebie
Im ersten Schritt erstellst du zum Beispiel ein eBook (ein Text im PDF-Format), das du mit Informationen, Anleitungen oder Ähnlichem befüllst. Inhalte, von denen du annimmst, dass sie den Leser interessieren.

LÖSE DAS PROBLEM DEINES INTERESSENTEN ODER BEFRIEDIGE SEIN BEDÜRFNIS!

Das ist besonders wichtig, denn, um ihn zum Bekanntgeben seiner E-Mail-Adresse zu bewegen, musst du dem Interessenten einen größtmöglichen Mehrwert und Nutzen anbieten. Am Ende der Transaktion (Eintrag in die E-Mail-Liste und Download des Freebies) muss er das Gefühl haben, bei dem "Geschäft" profitiert zu haben. In Wahrheit ist es eine Win-Win-Situation, da du ab jetzt deinen Newsletter oder Spezialangebote an die neu gewonnene E-Mail-Adresse senden kannst. VORSICHT! Nicht übertreiben, sonst landest du schnell im Spamordner. Aber das ist eine andere Geschichte. Darauf gehe ich am Ende des Artikels noch einmal kurz ein. Zurück zum Thema Freebie.

 

Bereitstellen des Freebies

Die erstellte PDF-Datei lädst du nun im nächsten Schritt auf deinen Server, damit sie dort zum Download zur Verfügung steht. Notiere dir den Pfad, du wirst ihn später brauchen.
Falls du nicht willst, dass jemand, ohne seine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, das Freebie zufällig bei Google findet und herunterlädt, solltest du diesem das Attribut „NoIndex“ geben. Noch besser ist, du komprimierst dein PDF in ein ZIP-Format, da Google den „NoIndex“ bei PDF erfahrungsgemäß nicht immer befolgt.

 

So vermeidest du, dass dein Freebie bei Google indexiert wird

…und dadurch kann es nicht unberechtigt heruntergeladen werden

Verwende den x-robots-tag: noindex HTTP header, um den Google Crawler daran zu hindern, dein File zu indexieren. Platziere den folgenden Code in deiner .htaccess-Datei:

noindex

 

Das Double-Optin-Verfahren und der Download des Freebies

Zunächst brauchst du aber zwei weitere Seiten.
1. Die "Bestätigungs- und Danke-für-den-Eintragseite"
2. Die Downloadseite

Diese Seiten musst du nun erstellen. Es sind Bestandteile des sogenannten Double-Optin-Verfahrens, das in den meisten Ländern verpflichtend ist. Mehr zum Double-Optin-Verfahren findest du hier.

In der Bestätigungsseite bedankst du dich beim Leser für den Eintrag in deine Newsletterliste und erklärst ihm, dass eine E-Mail mit einem Bestätigungslink auf dem Weg in sein E-Mail-Postfach ist. Wenn er mit einem Klick auf den Link bestätigt, dass er mit dem Empfang deines Newsletters einverstanden ist, erhält er Zugang zur Downloadseite des Freebies.

Die Downloadseite ist die Seite, auf der der Interessent sein Freebie downloaden oder ansehen kann (denn auch ein Lehrvideo kann ein Freebie sein). Zuerst bedankst du dich noch für die Bestätigung. Danach fügst du den Downloadlink ein (benutze den vorhin notierten Pfad (URL) des Freebies) oder du bettest den HTML-Code des Lehrvideos, der Anleitung in Form eines Videos oder einen Audioplayer, falls du dein Freebie im Audioformat anbietest, ein.

Hinweis: Auch diese beiden Seiten sollen von Google oder anderen Suchmaschinen nicht indexiert werden. Vor allem die Downloadseite. Also „NoIndex“, wie folgt: Füge den Code in den HEAD-BEREICH der entsprechenden Seiten ein. Wenn du mit WordPress arbeitest, kannst du das ganz einfach mittels eines Plug-ins tun.

Beide Seiten lädst du auf deinen Server und notierst dir wieder den Pfad beider Seiten, zur späteren Verwendung.

 

Das E-Mail-Einsammel-Formular

Damit dir der Leser seine E-Mail-Adresse hinterlassen kann, brauchst du ein spezielles Formular, welches du in deine Webseite einbindest. Dieses Formular erstellst du mithilfe eines Online-Marketing-Tools. Von diesen Online-Marketing-Tools gibt es einige sehr gute auf dem Markt. Jedes richtet sich an eine bestimmte Klientel mit seinen unterschiedlichen Anforderungen. Exemplarisch erwähne ich Getresponse, das Tool, welches wir bei ithelps verwenden. Klicke hier, um mehr über Getresponse zu erfahren.

Mit dieser Software gestaltest und erstellst du deine Online-Marketing-Kampagne (im vorliegenden Fall: Tausche Freebie gegen E-Mail-Adresse). Bei der Erstellung der Kampagne brauchst du die notierten URLs von vorhin.

Ein Bestandteil dieser Tools ist übrigens auch der Autoresponder, mit dem du die Folgemails oder deinen Newsletter, in denen du Informationen, Aktionen und Lösungen anbietest, planen und zeitgesteuert an deine Leser aussenden kannst.

 

Die letzten Meter zum Freebie - Das Einbinden des erstellten E-Mail-Formulars

Damit das Freebie von den Lesern nun gesehen und "erworben" werden kann, musst du das erstellte E-Mail-Formular in deine Blogartikel, deine Sidebar oder sonst wo auf deiner Webseite, einbinden. Mache dies an einer gut ersichtlichen Stelle und hebe es vom umgebenden Inhalt etwas (nicht zu sehr) hervor. Das kannst du zum Beispiel durch ein aussagekräftiges Bild machen, welches zum Inhalt deines Freebies passt. Auch ein starker Text (Call-to-Action) ist sehr gut geeignet. Du musst einfach nur das Interesse an deinem Freebie und das Verlangen deines Lesers, das gute Stück zu besitzen, wecken.

Sieh dir einmal unsere Freebies als Beispiel an. Du hast sie vielleicht schon gesehen, sie sind gleich oben rechts in der Sidebar und im Footer dieser Seite. In Blogartikeln erzielst du die besten Klickraten, wenn du den Link zum Freebie unauffällig in den Text einbindest. Du kannst aber auch am Ende des Artikels in einem "Call-to-Action" darauf hinweisen. Bild würde ich im Falle eines Blogartikels keines verwenden, das wirkt zu sehr nach Werbung und das mögen die Leser nicht so gerne.

 

Das ist aber kompliziert, mit dem Freebie

Ich gebe zu, auf den ersten Blick scheint das Bereitstellen eines Freebies umständlich und kompliziert zu sein. Hast du deine erste Kampagne erst einmal erstellt, wirst du aber erkennen, dass es mit dem zu dir passenden Online-Marketing-Tool überhaupt kein Problem ist.

Lass mich die einzelnen Schritte kurz zusammenfassen:

  1. Freebie erstellen (eBook, Video, Anleitung, Zugang zu einem Mitgliederbereich, usw.)
  2. Attribut "NoIndex" verleihen
  3. Freebie auf Server hochladen (URL notieren)
  4. Bestätigungsseite und Downloadseite erstellen (NoIndex) und
  5. auf Server hochladen (URLs notieren)
  6. Online-Marketing-Kampagne mithilfe der Software (z. B.: Getresponse) erstellen.
  7. E-Mail-Formular in Seite einbinden mit aussagekräftigem Text oder Bild.
  8. Fertig!

Wenn es dir trotzdem noch kompliziert erscheint, denke an die enormen Vorteile eines Freebies.

 

Das passiert nach dem Download des Freebie

  1. Du hast einen neuen Leser deines Newsletters und somit einen potenziellen Kunden mehr.
  2. Du kannst eine vertrauenswürdige Beziehung zu deinen Lesern aufbauen.
  3. Du kannst in einen wohldosierten, regelmäßigen Kontakt mit deinen Lesern treten.
  4. Du kannst in deinem Newsletter um Antworten zu bestimmten Fragen bitten und dich dadurch weiterentwickeln.
  5. Du kannst nach Feedback fragen, um dein Produkt, deine Dienstleistung, ganz allgemein dein Angebot weiterzuentwickeln.
  6. Du kannst aber natürlich auch deine Produkte und Dienstleistungen anbieten.

Aber Vorsicht! Nicht in jedem Newsletter werben. Ich habe zu Beginn schon erwähnt, dass ich darauf noch kurz eingehe. Ich habe erst kürzlich den Newsletter von einem der besten und berühmtesten Motivations- und Erfolgscoaches abbestellt, weil er mir in fast jedem seine Produkte und Seminare aufschwatzen wollte. Ja, ich weiß schon, dass es nicht er persönlich war, sondern irgendjemand aus seinem Team. Den sollte er feuern, wenn du mich fragst. Der schadet seinem Business.

Eine Faustregel hat sich als Erfolg versprechend erwiesen: Das Verhältnis von Mehrwert für den Leser und Werbung für deine Produkte sollte einem Wert von 5:1 oder 6:1 entsprechen. Also 5 oder 6 Mal Mehrwert, gefolgt von 1 Mal Werbung. Bei mehr Werbung springt dir der neue Abonnent gleich wieder ab, so wie ich es bei Brian Tracy gemacht habe. Da hilft dir das beste Freebie nichts!

Soviel von mir zum Thema Freebie. Jetzt bist du dran. Wage dich drüber, es ist einfacher als du denkst und es hat das Potenzial, deinem Unternehmen noch einen ordentlichen Schubs Richtung Erfolg zu verpassen.

Wenn dir diese Anleitung und Erklärung zum Thema Freebie gefallen hat, würde ich mich über dein Feedback in Form eines Kommentars sehr freuen.

Unsere Leistungen

Bleiben wir in Kontakt!

ithelps Online Marketing Agentur Logo

1080 Wien, Schlösselgasse 28/8
3032 Eichgraben, Pernerstorferstraße 18

  • Email: office@ithelps.at
  • Phone: +43(1) 353 2 353

Die 10 häufigsten SEO Fehler

und wie Sie diese vermeiden können: