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Blogartikel schreiben – 10 x besser und doppelt schnell (Anleitung)

Blogartikel schreiben – 10 x besser und doppelt so schnell (Anleitung)

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Blogartikel schreiben ist harte Arbeit. Stimmt's?

Ich weiß.

Ich brauche durchschnittlich 8-10 Stunden pro Artikel (2.500+ Worte). Früher war es noch weit mehr. Das Doppelte.

Aber ich habe eine Methode entdeckt, die es mir erlaubt, großartige Blogartikel in der halben Zeit zu schreiben.

Oder noch bessere (umfangreichere) in der gleichen Zeit.

Das kannst du ab jetzt auch. Denn ich werde dir zeigen, wie.

Möchtest du wissen, wie du mit dem halben Zeitaufwand 10 x bessere Blogartikel schreibst?

Dann lies weiter!

 

Du kannst einen Blog aufsetzen und du kannst einen Blogartikel schreiben.

Aber kannst du auch perfekte Blogartikel schreiben, die gelesen und geteilt werden - und bei Google gut ranken?

Ich habe eine funktionierende Methode gefunden, die mir hilft, solche großartigen Blogartikel zu schreiben.

Du zweifelst?

Dann sieh dir mal die folgenden Artikel an:

10 gute Gründe, warum du einen Blog starten solltest

23 todsichere Tipps für mehr Besucher auf deinem Blog - 2018 Update

TOP SEO-TEXTE schreiben [Tipps und Anleitung]


Diese Beiträge habe ich mit der vorgestellten Methode entweder geschrieben oder überarbeitet. Sie ranken auf Seite 1 und werden gerne geteilt und gelesen. Und von diesen erfolgreichen Beiträgen haben wir auf unserem ithelps-Blog noch mehr.

Hier ist, wie es funktioniert.

Du hast bestimmt schon oft gehört: Die Suchintention (Search Indent) ist das Um und Auf.

Ich beginne diesen Blogartikel gleich mit einer Anti-These.

 

Die Suchintention des Suchenden ist nicht das Wichtigste!


Was?

Da behaupten aber alle (Gurus) das Gegenteil.

Ich weiß. Und ich werde dir gleich erklären, warum ich das anders sehe.

 

Warum beim Bloggen die Suchintention des Suchenden nicht das Wichtigste ist!

Stell dir Folgendes vor:

Ein Leser kommt auf deinen Blog, liest den Beitrag – vielleicht sogar bis zum Ende – und verschwindet dann wieder.

Tschüss.

Auf nimmer wiedersehen.

Ist es das, was du willst?

Nein.

Du willst mit dem Bloggen etwas erreichen. Du verfolgst eine Absicht damit.

  • Deinen Expertenstatus aufbauen oder stärken.
  • Dein Produkt oder deine Dienstleistung einführen, vorstellen oder promoten.
  • Social Shares
  • Newsletter-Einträge
  • Abonnenten

Was auch immer es ist, du beabsichtigst, etwas mit deinem Blog und den Beiträgen zu erreichen.

Und das, mein Freund, meine Freundin, ist das Wichtigste.

Meine These:

Die Intention des Blogbetreibers ist das Wichtigste beim Bloggen!

Die Suchintention des Suchenden ist von Bedeutung, um bei Google gut zu ranken, denn die Suchmaschinen möchten ihren Usern genau das liefern, was diese suchen.

Das ist gut so und das wirst du bei der Erstellung deiner Blogbeiträge auch beachten.

Doch was nützt dir ein gutes Ranking und massenhaft Traffic auf deiner Website, wenn dein Content kein Ziel – keine Absicht hat.

Daher ist der erste Schritt beim Schreiben eines Blogartikels:

1. Lege das Thema und die Absicht des Blogartikels fest.

Du musst wissen, worüber du schreibst, um zu wissen, was du schreibst.

Daher solltest du zuerst ein geeignetes Thema für den Artikel festlegen. Hier kannst du nachlesen, wenn du Ideen für Blogartikel brauchst.

Hast du erst mal das Thema, überlege dir genau, was du mit dem Beitrag erreichen willst.

Du musst wissen, was das Ziel – die Absicht – des Blogartikels ist, um zielgerichtet auf den Punkt zu kommen.

Nur wenn du weißt, was du erreichen willst, kannst du den Leser auch dorthin führen.

Ohne zu wissen, was du mit deinem Blogartikel erreichen willst, brauchst du erst gar nicht mit der Recherche und dem Schreiben anzufangen.

Das ist Zeitverschwendung.

Daher: Wisse, worüber du schreiben willst und was du damit erreichen möchtest!

Okay?

Dann weiter im Text.

Natürlich willst du mit deinem Blogartikel auch von den Lesern gefunden werden. Daher ist es erforderlich, dass du in den Suchmaschinen indexiert und gut positioniert bist. Je weiter vorne, desto besser.

Um das zu erreichen, musst du Google mit dem passenden Keyword füttern. Daher schauen wir uns kurz an, wie du das passende Keyword findest.

 

2. Finde das passende Keyword

Damit dein Blogartikel eine Chance auf einen der vorderen Ränge in den SERPs (Suchergebnisseiten) hat, solltest du auf ein einziges Keyword fokussieren.

Verfalle nicht der Verlockung (und dem Irrtum), mehrere Keywords in einem Beitrag abdecken zu wollen.

Beispiel: Wenn du auf das Schlüsselwort „blogartikel schreiben“ fokussierst, dann nimm nicht auch noch „einen blog starten“ oder „mit dem blog geld verdienen“ mit rein.

Darüber kannst du eigene Blogbeiträge schreiben.

So, wie wir es mit „Wie du einen Blog startest - in nur 7 einfachen Schritten“ und „Wie du 2018 mit dem Blog Geld verdienen wirst“ getan haben.

Willst du einen guten Blogartikel schreiben, brauchst du Fokus.

  • Auf das, was du mit deinem Artikel erreichen möchtest und
  • auf ein einziges Keyword (samt LSI-Keywords)

 

Was sind die Merkmale eines guten Keywords?

Es hat ein gutes Suchvolumen (Anzahl der monatlichen Suchanfragen) und wenig Konkurrenz.

Das Erste, was du daher tust: überlege dir einige Schlüsselwörter oder Keyword-Phrasen, die zum Thema deines Blogartikels passen.

Danach analysierst und recherchierst du diese.

Bei dieser Recherche geht es um 3 essenzielle Dinge:

  1. Das bereits erwähnte Suchvolumen und wie stark umkämpft das Schlüsselwort ist.
  2. Die Suchintention der Suchenden (ja, jetzt ist auch diese wichtig)
  3. Semantische Begriffe (relevante, themenspezifische Worte und Phrasen)

 

Tools und Möglichkeiten der Keyword-Analyse/Recherche

Ich benutze dafür nur kostenlose Tools. Mehr brauchst du meiner Meinung nach nicht.

Zur Analyse oder Recherche deines Schlüsselwortes empfehle ich dir folgende Tools:

  1. Suchvolumen: Ubersuggest, Google Keyword Planner
  2. Suchintention: Google SERP
    • Analyse der TOP 10-20 in den Suchergebnissen     
    • Kurzes Durchklicken (es geht nur darum die Intention zu erkennen)
  3. LSI-Keywords: Google Suggest & ähnliche Suchanfragen, WDF*IDF Tools

 

So findest du das Suchvolumen deines Keywords heraus

Gehe zu Ubersuggest und gib dein Keyword und dein Zielland ein. Klicke auf "LOOK UP".

Das Tool ruft danach die Ergebnisse von Google Keyword Planner und Google Suggest ab und präsentiert dir das Suchvolumen und noch andere interessante Daten zum Keyword.

blogartikel schreiben keyword suchvolumen ubersuggest

 

Auf den Keyword Planner gehe ich jetzt nicht ein.

Wenn es dir nur um das Suchvolumen geht, brauchst du ihn im Grunde auch nicht, da Ubersuggest die Daten vom Keyword Planner saugt.

Solltest du ihn dir trotzdem ansehen wollen, findest du ein Anleitungs-Video auf: Was sind Keywords oder Schlüsselwörter – [SEO Basics].

Sehen wir uns den nächsten Punkt an - die Suchintention.

 

So findest du die Suchintention der User heraus

Das ist die einfachste Aufgabe. Gehe dazu einfach zu Google, gib dein Keyword in die Suchmaske ein und klicke auf ENTER.

Daraufhin zeigt dir Google die erste Seite der Suchergebnisse an.

blogartikel schreiben suchintention

 

Gehe jetzt die ersten 10 Ergebnisse durch und schau dir die Inhalte kurz an. Worüber wird geschrieben und wie wird das Thema behandelt.

  • Sind es vorwiegend ausführliche Blogartikel?
  • Oder sind es Verkaufsseiten?
  • Anleitungen?
  • Auflistungen?
  • etc.

Was auch immer du findest, es ist das, was Google aufgrund ständiger Beobachtung und Trackings als die Suchintention der User interpretiert.

Es ist das, was die Suchenden laut Google finden wollen. Und daher solltest du genau diese Inhalte in deinem Blogartikel abbilden und den Usern liefern.

Denn nur dann besteht eine realistische Chance auf eine vordere Positionierung in den Google SERPs.

Nachdem du diesen Schritt erledigt hast, geht es darum, Google zu zeigen, dass dein Blogartikel für das Keyword auch wirklich relevant ist.

Wie?

Durch LSI Keywords. Semantische Worte und Wortgruppen, die zu deinem Thema passen.

 

So findest du LSI-Keywords

Ich verrate dir jetzt etwas.

Wenn du den nächsten Schritt dieser Anleitung befolgst, brauchst du dich um die semantischen Wörter und Begriffe gar nicht zu kümmern. Die hast du dann fast automatisch in deinem Content.

Ich zeige dir trotzdem, wie du LSI-Keywords recherchierst.

Gehe wiederum zu Google und gib dein Keyword in die Suchmaske ein. Drücke noch nicht auf ENTER.

Die Suchmaschine liefert dir schon bei der Eingabe Vorschläge - die sogenannten Google Suggests.

blogartikel schreiben lsi keywords google suggest

 

In den Google Suggests findest du den einen oder anderen semantischen Begriff und, was auch von Vorteil ist, einige Ideen für Zwischenüberschriften. Aber dazu kommen wir später noch.

Klickst du auf ENTER, kannst du danach ganz nach unten scrollen. Dort findest du die "ähnlichen Suchanfragen".

blogartikel schreiben lsi keywords aehnliche suchanfragen

 

Auch in "Ähnliche Suchanfragen wie zu..." findest du wieder LSI-Keywords. 

Damit hätten wir die Keyword-Recherche abgeschlossen und wir kommen zum nächsten Schritt.

Ein besonders wichtiger, ein besonders interessanter und kreativer Punkt.

Die Headline.

 

3. Gestalte eine verlockende, aussagekräftige Überschrift 

Die Überschrift (Headline, H1 oder Title) ist das A und O deines Blogartikels.

Es ist ein Versprechen an deinen Leser, das du dann im Text erfüllst.

Der Vorteil davon, die Überschrift schon zu Beginn festzulegen, ist: Du gibst dir selbst eine Richtung vor.

Es macht einen Unterschied, ob dein Titel lautet: "Wie du in nur 3 Monaten deine Bikinifigur erreichst" oder "Warum du beim Abnehmen auf diese 7 Nahrungsmittel verzichten solltest."

Aber, egal für welche Überschrift du dich entscheidest, sie muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

Die Überschrift deines Blogartikels muss:

  1. Aufmerksamkeit erregen (siehe AIDA-Modell)
  2. Ein Versprechen beinhalten (das du im Artikel einlöst)
  3. SEO-optimiert sein

Aus diesem Grund achte auf folgende Kriterien bei deiner Headline:

  • Must have:
    • Keyword (Exact Match, am Anfang)
    • Benefit/Nutzen (Bikinifigur 😊, kostenloser Download, nie mehr hunger, etc.)
  • Empfohlen:
    • Quantifikatoren/Zahlen (10 Tipps, 7 Wege, in 14 Tagen, etc.)
    • Modifikatoren/Bestimmungswörter (2018, Checkliste, Anleitung, beste, komplett, etc.)
  • Nice to have
    • Entertainment
    • Kreativität

Erstelle mindestens 10 Entwürfe deiner Überschrift.

Feile an der Headline!

 

"Für den Titel darfst du die halbe Zeit des Schreibens verwenden."
Dharmesh Shah von HubSpot

 

Bei diesem Artikel waren es zum Beispiel diese:

blogartikel schreiben ueberschriften

 

Aus deinen Entwürfen wählst du dann den Title aus, der deiner Meinung nach am stärksten ist.

Ich habe mich für diesen entschieden:

Blogartikel schreiben – 10 x besser und doppelt so schnell

Da ist das Schlüsselwort enthalten, Benefits für den User und sie ist Aufmerksamkeit erregend.

Kommen wir gleich zum nächsten Punkt.

Du hast bis hierher nichts Neues entdecken können?

Dann sieh dir den nächsten Schritt ganz genau an.

 

4. Material sammeln – Research – Inspiration

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem sich meine Vorgehensweise von der vieler anderer Blogartikelschreiber unterscheidet.

Die Meisten würden jetzt sagen:

Recherchiere was das Zeug hält

Um dich tiefer in dein Thema einzuarbeiten, keine Details zu vergessen und generell seriöse Quellen für deine Behauptungen zu finden, ist eine umfassende Recherche nötig.

Um richtig, schnell und einfach zu recherchieren, solltest du folgende Schritte anwenden:

  • Gib in Google verschiedenen Suchbegriffe ein
  • Schaue dir die ersten 100 Suchergebnisse an
  • Durchforste passende Seiten, Magazine und Blogs
  • Scanne hunderte Webseiten
  • Lies und arbeite dich in das Thema ein

 

Ich sage: Was für eine Zeitverschwendung.

 

Sammle Material - Erfinde das Rad nicht neu

Im Grunde gibt es alle Informationen zu jedem nur erdenklichen Thema schon. Starte eine Suchanfrage bei Google (egal worüber) und du wirst Tausende von Seiten darüber finden.

Joanna Wiebe von cobyhackers.com, seit 2004 Copywriter(in), sagt: „Beim Schreiben geht es nicht ums Schreiben. Beim Schreiben geht es darum, die Ideen anderer Leute zusammenzufügen.“

Ich füge hinzu: … und diese Ideen auf deine Weise zu interpretieren.

Dem Leser ist es völlig egal, woher du die Infos hast und wie du dazu gekommen bist. Er oder sie will die Informationen so schnell wie möglich und so vollständig wie möglich finden und konsumieren.

Es ist wie akademisches Schreiben.

Deine Idee oder das, was du weißt, ist in den meisten Fällen nicht genug, um ein Thema vollständig abzudecken. Deine Interpretation der Ideen anderer Leute ist das Geheimnis eines perfekten Blogartikels.

Was ist der Gedanke hinter dieser Vorgehensweise - und auch der Vorteil?

  • Wenn du die Inhalte anderer sammelst (Überschriften, Ideen, Zitate, Studien, etc.) stellst du sicher, dass du alle Bereiche eines Themas abdeckst (auch die vorhin erwähnten LSI-Keywords).
  • Durch deine eigene Interpretation und Ergänzungen (Case Studies, eigene Erfahrungen, etc.) machst du dann daraus Unique Content.
  • Und ganz nebenbei lernst du auf diese Weise beim Blogartikel schreiben immer wieder Neues dazu.

Die Skyscrapper-Methode von Brian Dean, beruht auf einem ähnlichen Prinzip.

Und auch Vladislav Melnik von chimpify.de schreibt in einem seiner Blogartikel: "Klaue dir zum Beispiel meine Überschriften und setze sie in deinen eigenen Kontext. Das ist eine smarte Abkürzung zum Erfolg."

 

Damit keine Missverständnisse entstehen: Ich rate dir nicht, die Inhalte anderer Seiten 1:1 zu übernehmen. Du solltest die Informationen fürs erste sammeln und in einem Dokument festhalten. Ich zeige dir gleich, wie du weiter vorgehst. Hier geht es hauptsächlich darum, alle relevanten Themenbereiche und Ideen auf einem Platz zusammenzusammeln. Das spart in Folge unheimlich viel Zeit. Und darum geht es in diesem Artikel unter anderem.

 

So gehst du beim Ideen-Sammeln vor:

Gehe nochmals die TOP 10-20 durch. Studiere sie und kopiere dir alle wichtigen Passagen heraus.

Überschriften, Zitate, Daten, Quellen – alles, was dir dabei hilft, deinen perfekten Blogartikel zu schreiben.

Daten, Zahlen und Statistiken solltest du auf Aktualität prüfen. Sind diese nicht mehr up to date, aktualisiere sie.

Was tust du mit diesem Material?

  • In ein Word-Dokument kopieren, nach Stichworten (Tags) sortiert
  • In Airstory importieren (cooles Tool, schau es dir unbedingt an)

Nimm dir dafür genügend Zeit, je ausführlicher du recherchierst und sammelst, desto kompletter wird dein Blogartikel.

Hast du genügend Material gesammelt, folgt der nächste Schritt:

 

5. Festlegen des Artikelformats

Lege das Artikelformat anhand der Erkenntnisse aus der Analyse der TOP 10-20 fest.

Bewährt haben sich folgende Formate:

  • List-Post (Die 10 besten…)
  • Anleitungen (Wie du…)
  • Erfahrungsberichte (Meine Erfahrung mit…)
  • Case Studies (Fallstudien) (Wie ich in nur 14 Tagen…)
  • (Experten)-Interview (Das sagt … zu …)
  • Ratgeber
  • FAQ-Artikel
  • etc.

Sylvia Fritsch von prspionin.at hat in ihrem Artikel Themenfindung und Content-Formate eine Liste mit 111+ Content-Formaten und Blogartikel-Ideen zusammengestellt. Dort findest du bestimmt auch etwas für dich.

Und weiter...

6. Gestalte deine Zwischenüberschriften (Unterthemen)

Recherchiere die Unterthemen und erstelle daraus Zwischenüberschriften (Subheadlines).

Verwende dazu:

  • Deine Materialsammlung
  • AnswerThePublic
  • Google Suggest & ähnliche Suchanfragen
  • Analyse der TOP 10

Wie du diese Tools verwendest, kannst du in unserem Artikel TOP SEO-Texte schreiben nachlesen.

 

7. Lege die Struktur deines Blogartikels fest

Lege die Struktur des Artikels fest, indem du die Zwischenüberschriften sortierst.

Sortiere nach:

  • Relevanz
  • SuVo
  • Roter Faden (logische Reihenfolge)

 

8. Einfügen und editieren der Inhalte

Wenn du die Struktur fertig hast, kannst du diese ganz einfach und bequem mit dem gesammelten Material aus Punkt 4 ausfüllen.

Füge die gesammelten Inhalte ein, ordne sie den Zwischenüberschriften zu und sortiere sie bei Bedarf nochmals.

Bist du damit fertig, hast du deinen Blogartikel-Rohling.

Nimm dir jetzt Kapitel für Kapitel vor und formuliere das Material mit deinen eigenen Worten. Dabei ergänzt du fehlende Inhalte und gibst ihnen deine eigene Interpretation.

Im Anschluss lies deinen Entwurf laut und achte darauf, was du noch verbessern könntest. 

Frage dich dabei:

  • Hören sich die Sätze richtig an?
  • Sind die Sätze grammatikalisch richtig?
  • Habe ich in einem angenehmen Konversationston geschrieben?
  • Macht das Geschriebene Sinn?
  • Gibt es überflüssige Dinge, die ich löschen kann?
  • Muss ich noch etwas ergänzen?

Ganz wichtig ist dabei, dass sich dein Blogartikel so liest oder anhört, als ob du mit einem Gegenüber sprechen würdest. Schreibe also in der ersten Person und vermeide Formulierungen wie "man sollte" oder ähnliche.

Denke auch daran, dass du nur für eine einzige Person schreibst (deine Persona).

 

9. Fülle die Lücken

Nachdem du deinen Blogartikel gelesen hast, wird dir die eine oder andere inhaltliche Lücke aufgefallen sein.

Keine Sorge, das ist ganz normal.

Geh zurück zu Google und recherchiere die fehlenden Inhalte. Fülle die Lücken, damit dein Content alles abdeckt, was der User finden möchte.

 

10. Schreibe einen Schluss, der den Leser zu einer Handlung einlädt

Man nennt es Handlungsaufforderung oder Call to Action (CTA).

Nutze die Zusammenfassung, das „Fazit“ oder die „Conclusio“ dafür, das Wichtigste noch einmal in Erinnerung zu rufen und den nächsten Schritt vorzuschlagen.

Das kann sein:

  • Einen Kommentar hinterlassen
  • In die Newsletterliste eintragen
  • Einen weiterführenden Blogartikel lesen
  • Ein bestimmtes Angebot wahrnehmen
  • Den Blogartikel auf Social Media teilen
  • etc.

 

11. Formatiere deinen Text

Im Anschluss musst du deinen Text formatieren.

In diesem Schritt markierst du wichtige Wörter und Textpassagen fett und sorgst für die richtigen Absätze.

Pro Idee oder Gedanke ein Absatz ist dabei eine gute Formel. Sei großzügig mit Absätzen und White Space. Ein luftig leichter Text ist angenehmer zu lesen.

Das fett Markieren hat den Vorteil, dass die Leser schon beim Scannen der Seite die wichtigen Inhalte erkennen.

 

12. Gönne dir eine Pause 

Jetzt solltest dein Blogartikel fast fertig sein.

Mach eine Pause.

Ich schlafe meist eine Nacht über den Text. Das gibt mir ein wenig Abstand. Sonst bin ich irgendwie betriebsblind.

Am nächsten Tag oder zumindest nach ein paar Stunden, mit dem nötigen Abstand, fallen dir Fehler oder Ungereimtheiten auf, die du dann korrigieren kannst, bevor du den Text in deinen Blog einbindest.

 

13. Kontrolliere deine Rechtschreibung

Es gibt nichts Schlimmeres, als einen gut recherchierten (oder zusammengestellten) Blogartikel, der voll ist mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Zumindest mir gefällt das überhaupt nicht.

Stell dir mal vor, ein potenzieller Interessent liest deinen Beitrag, erkennt die Unzulänglichkeit und verlässt deine Seite wieder, ohne dein Angebot am Ende des Textes gesehen zu haben.

Das willst du nicht.

Daher: Prüfe deinen Text unbedingt auf makellose Rechtschreibung und Grammatik.

Wie?

Words mit seiner integrierten Rechtschreibprüfung kann dir dabei schon eine große Hilfe sein.

Es gibt auch Online Tools, die du ausprobieren kannst.

https://rechtschreibpruefung24.de/ und https://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online


Du musst aber nicht päpstlicher als der Papst sein.

Fehler sind menschlich. Niemand wird dir wegen ein paar Rechtschreibfehlern böse sein. Solange es nicht zu viele sind.

 

14. Der letzte Überblick und Feinschliff

Lies dir deinen Blogartikel nochmals durch, mit der Frage im Hinterkopf: Habe ich meine Mission erfüllt?

  • Hast du wirklich an alles gedacht, was deine Leser wissen müssen, um ihr Problem zu lösen?
  • Gibt es noch ein paar Tipps?
  • Was könnte in diesem Artikel noch hilfreich sein?
  • Was braucht der Leser noch?
  • Ist der Blogartikel so geschrieben, dass vielleicht sogar eine längere Beziehung mit dem Leser entstehen kann?
  • Würdest du als Leser mit dem Beitrag zufrieden sein?
  • Was könntest du weglassen? Was stiehlt dem Leser nur Zeit? 

Ergänze, korrigiere, streiche, ändere so lange, bis du gänzlich zufrieden bist.

 

15. Binde deinen Text in deinen Blog ein

Jetzt muss du deinen vorgefertigten Blogartikel noch in deinen WordPress Blog (oder jedes andere CMS) einbinden.

Das klappt meist mit Copy & Paste ganz gut. Kontrolliere trotzdem die Formatierung der Überschriften und der Artikelstruktur zur Sicherheit.

 

16. Setzte Links in deinem Artikel

Wenn der Post nun eingefügt ist, kannst du Links zu weiterführenden Informationen und Informationsquellen setzen.

Das können interne und externe Verlinkungen sein.

Verlinke zu mindestens 3-5 eigene relevante Blogartikel und eine deiner Leistunsseiten oder Angebote.

Außerdem verlinkst du auf mehrere externe themenrelevante Seiten. Warum, kannst du hier nachlesen.

 

17. Benutze passende Bilder

Um den Text noch weiter aufzulockern, suche passende Bilder, die deinen Text unterstützen sollen.

Mache Screenshots oder gehe zu Bild-Portalen wie pixabay.com. Dort findest du kostenlose Bilder, die du bei Bedarf weiterverarbeiten kannst.

Denke auch an das Featured Image (Beitragsbild) deines Blogbeitrags.

Achte bei der Nutzung von Fremdbildern auf die Lizenzbestimmungen. Oft kannst du das Bild verwenden, wenn du den Lizenzinhaber verlinkst. Bei Pixabay musst du keine Angaben machen.

Wenn du es kannst, erstelle die Grafiken selber. Dann musst du auf Nutzungsrechte keine Rücksicht nehmen.

Vergiss auch nicht, dass du deine Bilder für Suchmaschinen optimieren solltest.

 

18. Klicke auf den „Veröffentlichen“-Button

Jetzt ist es endlich so weit. Wenn du nach einer letzten Kontrolle mit deinem Blogartikel zufrieden bist, dann bist du bereit, auf den „Veröffentlichen“-Button zu drücken:

blogartikel veroeffentlichen

 

Ein Klick und der perfekte Blogartikel ist veröffentlicht, kann gelesen und geteilt werden.

 

19. Nach der Veröffentlichung ist vor der Promotion

Ich bin mir sicher, du weiß, dass die Arbeit noch nicht beendet ist. Jetzt geht's ans Promoten und Content Seeding.

Verteile deinen Blogbeitrag auf den Social-Media-Plattformen. Dort, wo sich deine Zielleser aufhalten.

Doch das ist eine andere Geschichte.

Heute haben wir uns darum gekümmert, den perfekten Blogartikel zu schreiben. 10 x besser und doppelt so schnell.

 

Blogartikel schreiben - Checkliste

Ich habe dir eine Checkliste zu dieser Anleitung zusammengestellt. Diese kannst du dir downloaden, ausdrucken und Punkt für Punkt abhaken.

Sie ist absolut kostenlos. Du muss nicht einmal deine E-Mail-Adresse eintragen.

Natürlich wäre es nett, wenn du dich am Ende des Artikels in unseren Newsletter einträgst, damit wir dich verständigen können, wenn es wieder interessante Informationen für dich gibt. Ist aber kein Muss.

Die Checkliste zur Anleitung als PDF herunterladen.

 

Du brauchst Unterstützung beim Blogartikel schreiben? Du hast zu wenig Zeit, dich selbst darum zu kümmern? Dann melde dich doch bei uns. +43 1 353 2 353 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder nutze unser Kontaktformular. Wir sind eine erfolgreiche Online-Marketing-Agentur und unterstützen dich gerne beim Content Marketing.

 

Bleibt zum Abschluss noch die Frage:

Warum musst du Blogartikel schreiben, die 10 x besser sind als alle anderen?

Der Kampf um den ersten Platz auf der ersten Seite im Google Ranking, um die Webseitenbesucher und deren Gunst und Vertrauen wird immer härter. Content ist neben Backlinks der wichtigste Rankingfaktor. Guter Content genügt heute nicht mehr. Er muss besser - 10 x besser sein. 

 

Was ist 10 x besserer Content?

Die Inhalte deines Blogartikels müssen super nützlich sein.

Du musst Blogartikel schreiben, die vollständig sind.

Der Leser muss alles finden, was er sucht.

Und wenn möglich noch mehr.

 

Wie du dauerhaft bessere Blogartikel schreibst

  1. Kenne deine Zielgruppe
  2. Kenne deine Persona
  3. Schreibe nur für deine Leser
  4. Recherchiere und sammle Material (je mehr, desto besser)
  5. Schreibe klar strukturierte Blogartikel
  6. Schreibe einfache Sätze im Konversationston
  7. Sammle Content, wenn du interessanten findest (z. B. mit Evernote oder Pocket)
  8. Führe und benutze Swipe Files

 

Was ist denn ein Swipe File?

Ein Swipe File ist eine Sammlung von:

  • verlockende Überschriften
  • interessanten Textpassagen
  • verführerischen Handlungsaufforderungen
  • etc.

Mit einem Wort, alle Texte, die du finden kannst, die dir in Zukunft einmal für deine Blogbeiträge nützlich sein könnten.

Nachdem du diese Texte gesammelt hast, musst du sie später nur noch in deinen Kontext setzen.

 

Jetzt ist es an dir, perfekte Blogartikel zu schreiben

Ich habe dir gezeigt, was du tun musst.

Vieles hast du vielleicht bereits gewusst. Einiges ist vielleicht neu für dich.

Wie ist das mit Punkt 4 - Material sammeln? Hast du diese Methode selbst schon praktiziert?

Schreibe mir in die Kommentare, was dir an dieser Anleitung am besten gefällt - oder auch nicht gefällt. Obwohl ich das nicht hoffe, werde ich dir trotzdem darauf antworten 😉

 

 

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