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Content Recycling – der Ranking Turbo Booster für alte Blogposts

Content Recycling – der Traffic Turbo Booster für alte Blogposts

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Bestimmt hast auch du einige Blogartikel auf deinem Blog herumliegen, die nicht mehr ganz aktuell sind und ihre besten Tage hinter sich haben.

Das Problem: Deine Besucher und Google lieben aktuellen, frischen Content. Lieferst du diesen nicht, verlierst du schnell die Gunst deiner Leser und Rankings bei Google.

Nun hast du zwei Möglichkeiten.

  1. Du überlegst dir ständig neue Themen und veröffentlichst regelmäßig „frischen Content“
  2. Du nimmst dir deine alten, nicht mehr ganz aktuellen Beiträge vor und machst etwas ganz Neues daraus.

Im heutigen Artikel zeige ich dir, wie du deinen alten Blogbeiträgen durch Content Recycling neues Leben einhauchst.

In Wien gibt es den berühmten Prater. Und dort gibt es den Turbo Booster. Man sieht ihn, man staunt, wie hoch es gehen kann, man stellt sich in die Warteschlange. Endlich darf man einsteigen, man wird angeschnallt, man wartet. Dann beginnt es zu schaukeln und plötzlich geht es ab in die Luft mit 100 km/h. Nach der Fahrt ist Erholen angesagt. Und irgendwann kommt man vielleicht wieder. „Ein Adrenalinkick mit nachhaltiger Wirkung“ heißt es.

Und das ist genau, was wir im Content Marketing mit dem Content Recycling von alten Blogposts erreichen wollen.

Beim Recycling von bestehendem Content sehen wir unsere erfolgreichen, alten Blogposts durch und überlegen, wie sie mehr Traffic erzeugen können.

Wir analysieren, wir überarbeiten, wir wenden einige technische SEO-Kniffe an, und dann sollte der Beitrag im Ranking steigen. Nachhaltig, so wie im Turbo Booster.

Wie das im Einzelnen funktioniert, zeige ich euch jetzt.

 

Hier noch eine Infografik für den Schnellüberblick.

Infografik Content Recycling

infografik content recycling 1

 

Vorteile des Content Recyclings

Wenn du schon einen guten Grundstock an Blogposts hast, dann geht dein Blog wahrscheinlich einige Zeit, wenn nicht sogar Jahre zurück. Einige deiner Beiträge waren bestimmt auch sehr erfolgreich. Jetzt hast du den Druck, weiterhin starken Content zu erzeugen. Eine Alternative zum Erstellen immer neuer Beiträge ist, dass du in deine Content Strategie das Überarbeiten von alten Blogposts einbaust, denn dies hat mehrere Vorteile:

  • du generierst neuen Traffic mit bestehendem Inhalt
  • du aktualisierst ältere Beiträge und somit dein Gesamtangebot
  • du positionierst dich dadurch als Experte
  • du musst keine neuen Themen finden
  • du musst nicht von Grund auf neu recherchieren
  • du kannst bestehenden Usern einen Mehrwert bieten
  • du kannst neue Besucher gewinnen
  • du kannst neue Kanäle dazugewinnen

Am besten integrierst du das Content Recycling so in deine Content-Marketing-Strategie, dass du schon bei der Produktion neuer Inhalte die Möglichkeit zur Wiederverwertung von alten Blogposts berücksichtigst.

 

Vorbereitung

Content Recycling ist nicht nur das einfache Neuveröffentlichen eines alten Beitrags, sondern bedarf einer strategisch gut durchdachten Vorgehensweise. Andernfalls könntest du User verlieren und im Ranking abfallen. Eine gute Überarbeitung ist ein Prozess, der auch aus vielen vorbereitenden Tätigkeiten besteht. Diese sind wichtig, damit du deine Ziele auch wirklich erreichst und von allen Vorteilen des Recyclings profitierst.

Am Anfang steht die Analyse, danach entwickelst du eine Strategie und erst nach dieser Vorbereitung beginnst du mit der Überarbeitung. Im Anschluss daran behältst du deine Beiträge natürlich weiterhin im Blick. Dafür ist die Nachbereitung da.

 

Analyse bestehender Inhalte

Um herauszufinden, welche Inhalte sich für eine Aktualisierung eignen, gehst du ältere Beiträge mit höherwertigen Inhalten durch und analysierst sie nach mehreren Kriterien. Dies macht natürlich nur bei einem großen Bestand an Beiträgen wirklich Sinn. Anhand der folgenden Kriterien solltest du nun eine Liste an Blogartikeln zusammenstellen, die für das Content Recycling in Frage kommen:

  • Wie sieht der Traffic aus?

Notiere dir, wie viele Views dein Blogbeitrag oder dein Video hat und auch die Verweildauer der User. Hier kannst du bei starken Beträgen ansetzen, um den Traffic auszubauen, und bei traffic-schwachen Beiträgen Maßnahmen überlegen.

  • Wie rankt der Beitrag?

Um das Ranking herauszufinden, verwendest du am besten ein Tool deiner Wahl, das dir hier gute Auskunft geben kann. Zum Beispiel mit Ahrefs.

  • Wie steht es um Social Signals?

Notiere dir, wie viele Shares und Likes ein Beitrag hat und wie oft er getweetet wurde, um die Beliebtheit in Social Media herauszufinden.

  • Welche Backlinks gibt es zu diesem Beitrag?

Wird auf deinen Betrag verlinkt? Wenn ja, von welchen Seiten? Beachte die Absicht der Backlinks, damit du diese nach einer Aktualisierung nicht verlierst.

  • Gibt es direktes Feedback zu diesem Beitrag?

User können in Form von Kommentaren und Bewertungen direktes Feedback geben. Dieses Feedback solltest du in deiner Analyse beachten.

 

Experten-Tipp: Sei bei der Analyse besonders genau und nimm dir dafür genügend Zeit. Nichts ist frustrierender als Zeit- und Geldressourcen in falsche Inhalte zu investieren.

 

Die Planung des weiteren Vorgehens beim Content Recycling

Bisher ging es in der Analyse um Usersignale. Nun erst geht es um die Analyse des Contents. Du nimmst nun deine Liste an Beiträgen zur Hand und gehst die folgenden Fragen durch:

  • Muss der Content in seiner Grundaussage angepasst werden?

Wenn die Grundaussage des Blog Posts noch gültig ist, ersparst du dir Zeit bei der Recherche. Wenn die Kernaussage stark veraltet ist, musst du wahrscheinlich viel umarbeiten.

  • Welche Zielgruppe soll erreicht werden?

Möchtest du neue Zielgruppen ansprechen oder zusätzliche Zielgruppen oder deine ursprüngliche Zielgruppe ändern? Beim Content Recycling hast du dafür die Gelegenheit. Überlege dir, wie du dafür deinen Content anpassen musst.

  • Welche Keywords sind für den neuen Content relevant?

Vielleicht möchtest du mit dem neuen, recycelten Content andere Keywords besetzen. Dies kann nötig sein, wenn du neue Zielgruppen ansprechen möchtest oder einfach, weil dir beim Erstellen des Beitrags die Thematik noch nicht so bewusst war.

  • Welches Ziel möchte ich mit dem neuen Content erreichen?

Möchtest du im Ranking steigen, möglichst viel in Social Media geteilt werden, neue Leads generieren, eine Diskussion durch einen neuen Aspekt anstoßen oder dich als Experte positionieren? Je genauer du dir über dein Ziel im Klaren bist, desto besser kannst du auf dieses hinarbeiten.

  • Welches Format eignet sich dafür am besten?

Nach all diesen Überlegungen stellt sich nur mehr die Frage, welches Format du wählen wirst, um deine Ziele möglichst gut umsetzen zu können. Dazu zeige ich dir im folgenden Absatz einige Ideen.

 

Experten-Tipp: Bei diesem Schritt der Wiederverwertung deiner Inhalte solltest du auch SEO (Suchmaschinenoptimierung) im Hinterkopf behalten. Sieh dir die TOP 10 der Suchergebnisse an und finde dadurch die Suchintention oder User Intention der Suchenden heraus. Nur wenn du diese zufriedenstellend erfüllst, macht das Content Recycling überhaupt Sinn. Passe deine Inhalte, das Content-Format, etc. dementsprechend an.

 

Ideen für Content Recycling - Blog Beiträge in neuem Gewand

Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, deiner Zeit schon 😊

Hier sind einige Vorschläge, wie du deinen Content kreativ neugestalten kannst. Behalte dabei den Inhalt, die Plattform und den Mehrwert für deine User im Hinterkopf und wäge ab, was dir für deinen jeweiligen Beitrag passend erscheint.

 

Beiträge erweitern

Eine einfache Variante ist, deinen Content um ein passendes Video zu erweitern. Wenn du bereits ein bestehendes Video zur Verfügung hast, verwende dieses.

Wenn in den Kommentaren Fragen aufgetaucht sind, kannst du ebenfalls ein ergänzendes Video einfügen, um weitere Kanäle zu erreichen und um die Verweildauer der Nutzer zu verlängern.

Wenn du schon ein bestehendes Video hast, kannst du ergänzend zu diesem einen Blogbeitrag verfassen.

Vielleicht möchtest du einen Beitrag auch durch Infografiken ergänzen, um ihn anschaulicher oder besser verständlich zu machen. Vice versa kannst du eine bestehende Infografik wiederum zu einem Blogartikel ausbauen.

 

Experten-Tipp: Infografiken werden besonders gerne auf Social Media geteilt oder von anderen Bloggern in ihre Blogartikel eingebaut. Infografiken stellen daher ein großes Potenzial für Backlinks und Social Signals dar. Die Erstellung einer Infografik bedeutet zwar einiges an Aufwand, dieser lohnt sich aber.

Wenn du selbst eine Infografik erstellen möchtest, empfehle ich dir das Online Tool Canva. Es ist in der Basisversion kostenlos und du findest dort zahlreiche Vorlagen für alle möglichen Formate.

Möchtest du die Erstellung einer Infografik lieber outsourcen, findest du auf Fiverr für wenig Geld jemanden, der dir die Arbeit abnimmt.

 

Das Format ändern

Eine andere Möglichkeit des Content Recycling ist, dass du das Format veränderst, in welchem dein Beitrag erscheint. Dadurch kannst du Traffic aus neuen Kanälen und neue Besucher gewinnen.

Du kannst bestehenden Content aus mehreren Beiträgen zu einem E-Book zusammenfassen und dieses zum Download anbieten. Auf diese Weise kannst du auch E-Mail-Adressen deiner User als Leads gewinnen.

Genauso kannst du thematisch passende Videos zu einem Kurs verbinden und diesen im Austausch gegen die E-Mail-Adresse anbieten.

Vielleicht haben sich aus den Kommentaren Diskussionen oder Fragen ergeben, die du gerne einem Experten stellen möchtest. Dieses Interview kannst du dann als Podcast veröffentlichen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass du deinen Blogartikel in eine Präsentation umarbeitest und diese auf SlideShare teilst.

 

Experten-Tipp: Behalte beim Recyclen deiner Inhalte immer deine Zielgruppe im Auge. Nur dann wirst du maximal davon profitieren.

 

Aktualisierung des Contents

Nun endlich, nach all diesen Vorüberlegungen geht es um die tatsächliche Aktualisierung des Contents. Du wirst merken, je mehr du dich dem Content Recycling widmest, desto mehr Übung bekommst du bei der Analyse und umso rascher geht die Vorbereitung. Außerdem musst du ja jetzt die Liste nur mehr Content Piece für Content Piece abarbeiten.

Folgende Punkte musst du bei der Aktualisierung beachten:

Zahlen, Daten, Fakten

Aktualisiere alle Zahlen, Daten und Fakten, die seit der letzten Veröffentlichung nicht mehr gültig sind. Dies gilt auch für Vorgehensweisen, Gesetze, Fristen oder Tools, bei denen es Neuerungen gegeben haben könnte. Kaum etwas verärgert deine User mehr, als ein neuer Artikel mit veralteten Informationen.

Struktur

Sieh dir deinen Beitrag in Hinblick auf die Struktur an. Sind die Absätze sinnvoll gestaltet? Ist der Aufbau schlüssig und für den Leser nachvollziehbar? Sind die Überschriften gut gewählt? Wenn nötig, solltest du die Struktur anpassen.

Tonalität

Auch die Tonalität oder der Schreibstil könnte anzupassen sein. Hast du in deiner Anfangszeit die Leser noch mit Sie angesprochen, jetzt duzt du sie? Soll eine andere Altersgruppe angesprochen werden? Genderst du mittlerweile durchgehend, hast dies aber zu Beginn vernachlässigt? Entspricht der Schreibstil des Blogposts noch deinem aktuellen Schreibstil?

Verlinkungen

Eine Überarbeitung ist auch eine gute Gelegenheit, um Verlinkungen zu überprüfen. Teste ausgehende Verlinkungen darauf, ob sie noch gültig sind, und ändere sie gegebenenfalls. Zusätzlich lässt sich beim Content Recycling das interne Linkbuilding verbessern, indem du nun auch auf neuere Artikel verlinkst, die dir thematisch passend erscheinen.

 

Experten-Tipp: Achte bei der internen Linkstruktur darauf, thematisch zusammengehörige Inhalte miteinander zu verlinken. Durch diese Art der Linkstruktur bildest du Themen Cluster. Das gefällt deinen Lesern, die nicht lange nach weiterführenden Inhalten suchen müssen. Sie bleiben auf deiner Website und die Verweildauer verlängert sich. Das sendet ein positives Signal an Google, was wiederum deinem Ranking guttut.

Auch der Googlebot findet durch diese Linkstruktur die Themen Cluster und Google erkennt die Relevanz deiner Website zu einem bestimmten Thema. Das Resultat: Du wirst als Experte wahrgenommen, dein Ranking steigt.

 

Nachbereitung

Dein Beitrag ist fertig, nun solltest du ihn auch ein wenig bewerben. Du kannst Micro-Content aus dem Beitrag bei Instagram, Facebook, LinkedIn oder Pinterest teilen oder das Erklärvideo zu einem Beitrag auf YouTube hochladen. Von dort verlinkst du natürlich auf deinen Beitrag.

 

Experten-Tipp: Wenn du schon bei der Optimierung oder Wiederverwertung deines Contents bist, mache aus deinen Inhalten sogenannte Evergreen-Inhalte. Im Gegensatz zu Trendthemen, die aufgrund ihrer Aktualität nur eine kurze Lebensdauer haben, die du schon bald wieder recyclen musst, ist Evergreen Content resistent gegen die Zeit und liefert dir oft auch nach Jahren Besucher und Backlinks. Daher: Wenn schon Optimierung, dann gleich ordentlich – also Evergreen Content.

 

Jetzt bist du mit Content Recycling dran

Mit den Tipps, die ich dir gerade gegeben habe, sollte es dir möglich sein, deinen alten Blogbeiträgen neues Leben einzuhauchen und dadurch deine Rankings zu verbessern, den Traffic zu steigern und insgesamt die Wertigkeit deines Blogs zu erhöhen.

Das ist es, warum ich Content Recycling als Turbo Booster für deine alten Blogposts bezeichne. Probiere es aus und gib uns Bescheid, welche Resultate du damit erzielst.

 

Benötigst du Unterstützung beim Content Marketing oder allgemein beim Erstellen von Blogbeiträgen oder Inhalten für deine Website? Dann melde dich bei uns. Wir sind eine Content Marketing Agentur und erstellen seit Jahren erfolgreich Texte und Webseiteninhalte für unsere Kunden.

+43 1 353 2 353 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Viel Erfolg beim Content Recycling! Wenn du noch Ideen, Fragen, Anregungen hast, lass es uns in den Kommentaren wissen.

 

 

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